Diplomarbeit, 2006
93 Seiten, Note: 1,3
A. Einleitung
B. Einfluss des internationalen Terrorismus auf den Tourismus
I. Darstellung der Terrorismussituation
1. Definitorische Abgrenzung
2. Erscheinungsformen des Terrorismus
II. Darstellung der Tourismussituation
1. Tourismus
2. Der Tourismus im Focus des Terrors
a. Die Situation der Tourismusbranche vor dem 11. September 2001
aa. Tourismus weltweit
bb. Tourismus in Deutschland
b. Die Situation der Tourismusbranche nach dem 11. September 2001
aa. Tourismus in den USA und weltweit
bb. Tourismus in Deutschland
cc. Nebeneffekt und Prognosen
3. Veränderung der Risikowahrnehmung und Reiseentscheidungen
III. Zwischenergebnis
C. Luftsicherheitsgesetz
I. Historischer Hintergrund
II. Gesetzlicher Hintergrund und Regelungen des LuftSiG
III. Nichtigerklärung des § 14 LuftSiG durch das Bundesverfassungsgerichts – Rechtliche Diskussion
IV. Zwischenergebnis
D. Passagierdaten-Abkommen zwischen EU und USA
I. Hintergrund, Inhalt und Entstehung des Abkommens
1. Hintergrund
2. Entstehung und Inhalt
II. Nichtigerklärung des Passagierdaten-Abkommens zwischen EU und USA
1. Einzelheiten der Klageschrift
a. Angemessenheitsentscheidung
b. Abkommen
III. Zwischenergebnis
E. Ideen zur Bekämpfung des Terrorismus
I. Wirksamkeit terroristischer Gewalt
II. Ursachen von Terrorismus
III. Strategien und Bekämpfungsmaßnahmen gegen den Terrorismus
IV. Zwischenergebnis
F. Endresumé
Die Diplomarbeit untersucht die komplexen Interdependenzen zwischen internationalem Terrorismus und dem Tourismussektor. Im Fokus steht die Frage, wie terroristische Anschläge das globale Reiseverhalten, die wirtschaftliche Stabilität der Tourismusbranche sowie die Sicherheitspolitik durch staatliche Maßnahmen beeinflussen.
2. Der Tourismus im Focus des Terrors
Die Tourismusindustrie ist eine starke Wirtschaftsbranche in der ganzen Welt, welche viele Menschen beschäftigt und den einzelnen Ländern ein Wirtschaftswachstum beschert. Doch leider bringen terroristische Anschläge immer wieder negative Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Tourismusbranche mit sich, die den Tourismus in den betroffenen Ländern kurz- oder auch langfristig zum Einbrechen bringen können.
a. Die Situation der Tourismusbranche vor dem 11. September 2001
aa. Tourismus weltweit
Reisen hat eine lange Tradition. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist Reisen zu einer Selbstverständlichkeit geworden, so dass die Tourismusindustrie in vielen Ländern zu einer der wichtigsten Wirtschaftszweige geworden ist. Seit Jahrzehnten gehört die Tourismusbranche zu den stabilsten und dynamischsten Branchen in der europäischen Wirtschaft.
A. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor ein und skizziert die Problematik, dass terroristische Anschläge zunehmend die globale Tourismusbranche und das Sicherheitsgefühl der Reisenden belasten.
B. Einfluss des internationalen Terrorismus auf den Tourismus: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Formen des Terrorismus, beleuchtet die wirtschaftlichen Folgen für den Tourismus vor und nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und analysiert die veränderte Risikowahrnehmung von Reisenden.
C. Luftsicherheitsgesetz: Hier wird der historische und gesetzliche Kontext des deutschen Luftsicherheitsgesetzes (LuftSiG) behandelt, insbesondere die rechtliche Diskussion um die Nichtigerklärung der sogenannten Abschussbefugnis durch das Bundesverfassungsgericht.
D. Passagierdaten-Abkommen zwischen EU und USA: Dieses Kapitel analysiert das Abkommen zur Übermittlung von Fluggastdaten an US-Behörden, die damit verbundenen datenschutzrechtlichen Bedenken sowie die rechtlichen Konsequenzen durch den Europäischen Gerichtshof.
E. Ideen zur Bekämpfung des Terrorismus: Hier werden die Wirksamkeit terroristischer Gewalt und die sozioökonomischen Ursachen von Terrorismus diskutiert, um daraus langfristige Strategien und Bekämpfungsmaßnahmen abzuleiten.
F. Endresumé: Das abschließende Resümee fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont, dass neben kurzfristigen Sicherheitsgesetzen vor allem die Bekämpfung der Ursachen von Terrorismus notwendig ist.
Internationaler Terrorismus, Tourismus, Luftsicherheitsgesetz, Passagierdaten, PNR-Daten, Bundesverfassungsgericht, Abschussbefugnis, Risikowahrnehmung, Reiseverhalten, Sicherheitsabkommen, Terrorismusbekämpfung, Reisebranche, Datenschutz, Wirtschaftsauswirkungen, Ursachenanalyse
Die Arbeit analysiert die wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen dem internationalen Terrorismus und der Tourismuswirtschaft sowie die staatlichen Sicherheitsmaßnahmen, die als Reaktion auf terroristische Bedrohungen ergriffen wurden.
Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen von Terroranschlägen auf Tourismusströme, der rechtlichen Bewertung nationaler und internationaler Gesetze zur Luftsicherheit sowie der Ursachenforschung zur Bekämpfung von Terrorismus.
Das Ziel ist es, den Einfluss von Terror auf die Reiseentscheidungen und die Tourismuswirtschaft aufzuzeigen und zu prüfen, ob staatliche Sicherheitsgesetze, insbesondere in Bezug auf Luftverkehr, den Grundrechten gegenüberstehen.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse unter Auswertung von Statistiken, Fachliteratur, offiziellen Regierungsdokumenten, Gerichtsurteilen und aktuellen Studien zum Tourismus und Terrorismus.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Einflusses des Terrorismus auf den Tourismus, die kritische Analyse des Luftsicherheitsgesetzes, das EU-USA Passagierdatenabkommen und die Erörterung allgemeiner Ursachen und Bekämpfungsstrategien von Terrorismus.
Die zentralen Schlagworte umfassen Terrorismus, Tourismus, Sicherheit, Luftsicherheitsgesetz, Passagierdaten, Datenschutz und Reiseverhalten.
Die Verhandlung fokussierte sich auf die Vereinbarkeit des § 14 Abs. 3 LuftSiG mit den Grundrechten auf Leben und der Menschenwürde, da dieser Paragraph unter bestimmten Bedingungen den Abschuss ziviler Flugzeuge erlaubte.
Es zeigt die Konfliktlinie zwischen dem Bedürfnis der USA nach maximaler Sicherheit bei der Einreise und dem europäischen Datenschutzrecht auf, was letztlich zu einer Nichtigerklärung durch den EuGH führte.
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