Diplomarbeit, 2005
131 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit untersucht die „neue“ Eugenik anhand der Pränataldiagnostik (PND) und der Präimplantationsdiagnostik (PID). Der Fokus liegt darauf, ob die Methoden dieser Verfahren als eugenisch zu betrachten sind. Dabei wird die historische Entwicklung der Eugenik beleuchtet, um den aktuellen Diskurs zu kontextualisieren.
Eugenik, Rassenhygiene, Pränataldiagnostik (PND), Präimplantationsdiagnostik (PID), Humangenetik, Selbstbestimmung, Reproduktive Freiheit, "Wrongful life", "Wrongful disability", Kosten-Nutzen-Analyse, gesellschaftlicher Konformitätsdruck.
Die alte Eugenik war staatlich verordnet und zwanghaft (z.B. NS-Rassenhygiene); die neue Eugenik basiert auf individueller Selbstbestimmung im Rahmen der Reproduktionsmedizin.
Vorgeburtliche Untersuchungen (z.B. Fruchtwasseruntersuchung) zur Früherkennung von Krankheiten oder Behinderungen des Fötus im Mutterleib.
Die Untersuchung eines künstlich befruchteten Embryos auf genetische Defekte, bevor er in die Gebärmutter eingesetzt wird.
Ein Konzept, das Eltern die Freiheit gibt, genetische Technologien zur Optimierung oder Auswahl ihrer Kinder zu nutzen, sofern dies gerecht und freiwillig geschieht.
Die Arbeit diskutiert, ob die scheinbare Freiwilligkeit durch gesellschaftliche Erwartungen an ein „gesundes“ Kind faktisch untergraben wird.
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