Diplomarbeit, 2006
123 Seiten, Note: 1,7
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Die Diplomarbeit von Alexander Geldmacher zielt darauf ab, den Zusammenhang zwischen Stress und Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) zu untersuchen. Der Autor beleuchtet die historischen Entwicklungen des Begriffs "Stress" und präsentiert verschiedene Stresskonzepte sowie deren Kritikpunkte.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Stress und Traumatisierung. Der Autor beleuchtet die historische Entwicklung des Begriffs "Stress" und präsentiert verschiedene Stresskonzepte, darunter den Reaktionsansatz, den Stimulusansatz und das transaktionale Konzept. Anschließend untersucht er die Ursachen von Stress, sowohl aus der Perspektive der Umweltfaktoren als auch der Persönlichkeitsmerkmale.
Im zweiten Teil der Arbeit widmet sich Geldmacher den Erscheinungsformen von Stress und untersucht die physiologischen und psychologischen Reaktionen auf Stress. Er geht außerdem auf verschiedene Stressbewältigungsstrategien ein, darunter problemorientiertes Coping, emotionsorientiertes Coping und die Rolle sozialer Unterstützung.
Der dritte Teil der Arbeit befasst sich mit der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Geldmacher beschreibt die Definition, Epidemiologie und Klassifikation der PTBS sowie die Komorbidität mit anderen psychischen Störungen. Er untersucht die Faktoren, die Stress traumatisch machen, und analysiert die Bedeutung von Ereignisfaktoren, Risikofaktoren und Schutzfaktoren.
Abschließend stellt Geldmacher zwei Konzepte der Traumabewältigung vor: die Konfrontationstherapie und das EMDR-Verfahren.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Stress, Trauma, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Stressbewältigung, Coping, Soziale Unterstützung, Ereignisfaktoren, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Konfrontationstherapie und EMDR.
Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann entstehen, wenn Stress durch ein traumatisches Ereignis so extrem wird, dass die normalen Bewältigungsmechanismen versagen.
Die Forschung unterscheidet primär zwischen dem Reaktionsansatz, dem Stimulusansatz und dem transaktionalen Konzept (Stress als Wechselwirkung zwischen Person und Umwelt).
Dazu gehören intrusive Symptome (Flashbacks, Alpträume), Vermeidung von Reizen, die an das Trauma erinnern, und ein erhöhtes Erregungsniveau (Arousal).
Coping bezeichnet Bewältigungsstrategien, die entweder problemorientiert (Änderung der Situation) oder emotionsorientiert (Umgang mit den Gefühlen) sein können.
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist ein anerkanntes Verfahren zur Traumabearbeitung, bei dem durch gezielte Augenbewegungen die Verarbeitung belastender Erinnerungen im Gehirn angestoßen wird.
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