Examensarbeit, 2006
76 Seiten, Note: 1,0
VORWORT
1 EINLEITUNG
1.1 Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 DIE SPORTPSYCHOLOGIE
2.1 Die Sportpsychologie im Bereich des Spitzensports
2.2 Der Breitensport im Bereich der Sportpsychologie
2.3 Die Bedeutung der Psyche bei sportlichen Leistungen
2.4 Die Dreiteilung der psychischen Funktionsebene
2.5 Beispiele aus den drei Teilbereichen der Psyche im Sport
2.5.1 Die Aufmerksamkeit
2.5.2 Die Motivation
2.5.2.1 Die Leistungsmotivation
2.5.2.2 Das Rubikonmodell
2.5.3 Die Angst als psychischer Einflussfaktor
2.5.3.1 Formen des Stressempfinden
2.5.3.2 Angstauslösende Faktoren
2.5.3.3 Angst wird zu Ärger
2.6 Das Psychologische Training
2.6.1 Optimierung der Aufmerksamkeit
2.6.2 Beeinflussung der Motivation
2.6.3 Stress entgegenwirken und dadurch Angst vermeiden
3 SPORTBEZOGENER TEIL
3.1 Der Bereich der Psychophysiologie
3.1.1 Wie die Körperchemie gesteuert wird
3.1.2 Die Aufgabe des limbischen Systems
3.2 Sportliche Auswirkungen bei psychischer Fehlbelastung
3.2.1 Psychische Ermüdung
3.2.2 Psychische Sättigung
3.2.3 Psychischer Stress
3.3 Differenzierung des Mannschaftssports vom Individualsport
3.4 Mögliche Leistungseinteilung in Sportspielmannschaften
3.5 Die Bedeutung der Mannschaft und des Mannschaftsgeistes
3.6 Mögliche Vorteile einer Mannschaft für das Individuum
3.6.1 Prinzipien der Kohäsion
4 ZUM AKTUELLEN FORSCHUNGSSTAND
5 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
5.1 Erstellung des Fragebogens
5.1.1 Die Funktion des Fragebogens
5.2 Die Versuchsgruppe
5.3 Das Ergebnis der ersten Umfrage
5.3.1 Ergebnis der ersten Frage,: „Vor, beziehungsweise während eines Spiels...“.
5.3.2 Ergebnis der zweiten Frage: „Du wirst aus dem Spiel genommen, obwohl du das Gefühl hast nicht schlecht gespielt zu haben, was machst du?“.
5.3.3 Ausgewählte Trainingsformen und deren Wirkung
5.3.4 Ablauf der Trainingsdurchführung
5.4 Ergebnis und Bewertung der zweiten Umfrage
5.4.1 Ergebnis der ersten Frage. „Vor, beziehungsweise während eines Spiels...“.
5.4.2 Ergebnis der zweiten Frage: „Du wirst aus dem Spiel genommen, obwohl du das Gefühl hast nicht schlecht gespielt zu haben, was machst du?“.
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 AUSBLICK
9 LITERATURVERZEICHNIS
Bücher
Zeitschriften
Internetseiten
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern psychologisches Training das persönliche Empfinden und die sportliche Leistung von Athleten beeinflussen kann. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen psychologischer Unterstützung in einer Damen-Volleyballmannschaft zu evaluieren und Skeptiker sowie Interessierte von der Bedeutung mentaler Aspekte im Sport zu überzeugen.
Die Dreiteilung der psychischen Funktionsebene
Im Sport wird die Psyche in drei große Teilbereiche unterteilt:
1. Kognition
2. Emotion
3. Motivation
Jedem dieser drei Teile fallen individuelle Aufgaben im Bereich des Psychischen zu. Um sie richtig verstehen und anwenden zu können ist es wichtig ihre Definition und die daraus folgenden Informationen genauer zu beleuchten.
Kognition:
Gesamtheit aller psychischen Prozesse, mit deren Hilfe Objekte aus verschiedenen Realitätsbereichen sowie Verlauf und Ergebnis der Tätigkeit erkannt werden.
(Kunath & Schellenberger, 1991, 55)
Im Wesentlichen werden hier Verläufe der Wahrnehmung vom Eintritt bis zur Sicherung bestimmter Abläufe behandelt und näher betrachtet (Alfermann & Stoll, 2005, 29).
Man kann sagen dass keine sportliche Aktivität ohne Kognition ablaufen kann, da eine bestimmte Situation wahrgenommen, durchdacht, erkannt und mit bereits bekannten Bildern abgeglichen werden muss, bevor eine Aktion folgen kann. Als Formen der Kognition gelten die Konzentration und die Aufmerksamkeit, wobei auf letztere im weiteren Verlauf noch näher eingegangen wird (Alfermann & Stoll, 2005, 29 ff).
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel motiviert die Fragestellung und erläutert das Ziel der Arbeit, die Bedeutung psychologischen Trainings für Athleten theoretisch und praktisch zu belegen.
2 DIE SPORTPSYCHOLOGIE: Hier werden die Grundlagen der Sportpsychologie, ihre Funktionsebenen und die Rolle von Motivation, Angst und Aufmerksamkeit definiert.
3 SPORTBEZOGENER TEIL: Dieses Kapitel behandelt psychophysiologische Aspekte, Stressfaktoren im Sport und die besondere Dynamik innerhalb einer Mannschaft.
4 ZUM AKTUELLEN FORSCHUNGSSTAND: Ein Überblick über existierende Studien und das Defizit an Forschung zur Psychoregulation im Breitensport.
5 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise bei der Befragung einer Damen-Volleyballmannschaft und der anschließenden Trainingsintervention.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Einordnung der Bedeutung des psychologischen Trainings.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über den Nutzen psychologischen Trainings im Sport.
8 AUSBLICK: Einschätzung der zukünftigen Bedeutung und Verbreitung psychologischer Trainingsmethoden im Breitensport.
9 LITERATURVERZEICHNIS: Aufstellung der verwendeten Quellen.
Sportpsychologie, Mentales Training, Mannschaftssport, Volleyball, Motivation, Konzentration, Angstbewältigung, Psychophysiologie, Kohäsion, empirische Untersuchung, Fragebogen, Selbstvertrauen, Einstellungskontrolle, Leistungsoptimierung, Leistungssteuerung.
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Sportpsychologie und der Anwendung von psychologischem Training zur Leistungssteigerung bei Athleten im Bereich des Breitensports.
Die zentralen Themen sind kognitive, emotionale und motivationale Prozesse im Sport, die psychophysiologische Verknüpfung von Körper und Geist sowie die Dynamik von Mannschaftssportarten.
Ziel ist es zu zeigen, dass psychologisches Training nicht nur Spitzensportlern vorbehalten ist, sondern auch Breitensportlern helfen kann, ihre Psyche positiv zu beeinflussen und ihre Leistung konstanter abzurufen.
Es wird eine Kombination aus theoretischer Fundierung und einem empirischen Ansatz mit zwei Fragebogen-Erhebungen bei einer Damen-Volleyballmannschaft verwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den sportbezogenen Teil zu psychophysischen Zusammenhängen und eine detaillierte empirische Fallstudie mit psychologischen Trainingseinheiten.
Wichtige Begriffe sind Sportpsychologie, Motivation, Angstbewältigung, psychologisches Training und Mannschaftsdynamik.
Angstbewältigung basiert laut Arbeit primär auf Entspannung und dem Abbau negativer Energien, während Konzentration durch gezielte Übungen und den bewussten Fokus auf das Hier und Jetzt gesteuert wird.
Das "Wir-Gefühl" (Kohäsion) ist essenziell für das Funktionieren einer Mannschaft, da es den Zusammenhalt stärkt, individuelle Unsicherheiten abfedert und den Fokus auf gemeinsame Ziele lenkt.
Volleyball wurde aufgrund der Dynamik des Mannschaftssports und der hohen Anforderungen an schnelle Entscheidungen und soziale Interaktionen als besonders geeignetes Praxisfeld ausgewählt.
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