Diplomarbeit, 2006
201 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Logistik
2.1 Entwicklung der Logistik
2.2 Definition der Logistik
2.3 Ziele der Logistik
2.4 Effizienz in der Logistik
2.5 Logistiksysteme
2.5.1 Definition System
2.5.2 Merkmale von Logistiksystemen
2.5.3 Logistische Daten- und Informationsverarbeitung
2.6 Logistik versus Supply-Chain-Management
3 e-Business
3.1 Daten und Informationen
3.2 Standards
3.3 Einführung von Standards
3.4 Systematisierung von e-Business Standards
3.4.1 Identifikationstandards
3.4.2 Klassifikationsstandards
3.4.3 Katalogstandards
3.4.4 Transaktionsstandards
3.4.5 Geschäftsprozessstandards
3.4.6 Technische Standards
4 Datenaustauschtechnik auf Materialflussebene
4.1 Identifikationstechnologien
4.1.1 Barcodes
4.1.2 Grundlagen der RFID-Technologie
4.2 Transaktionstechniken
4.2.1 EDI
4.2.2 XML
5 Wertschöpfungsprozesse mit Auto-ID
5.1 Forschung und Entwicklung
5.2 Versorgung
5.3 Auftragsabwicklung
5.3.1 Material- und Lagerlogistik
5.3.2 Produktionslogistik
5.3.3 Warenausgang
5.4 Entsorgung
5.5 Mehrwegkreisläufe
5.6 Prozessvorteile durch RFID
6 Chemieindustrie
7 Pharmaindustrie
7.1 Wertschöpfungsprozesse der Pharmaindustrie
7.1.1 Forschung und Entwicklung
7.1.2 Versorgung
7.1.3 Auftragsabwicklung
7.1.4 Distributionslogistik
7.1.5 Entsorgung
7.2 Beispielprozesse Pharma
7.3 Status Quo: elektronischer Datenaustausch in der Pharmaindustrie
7.4 Food and Drug Administration
7.5 RFID-Standardisierung in der Pharmaindustrie
7.5.1 Standardisierungsbemühungen in der Branche
7.5.2 Standardisierungsbemühungen durch anderen Interessensgruppen
7.6 Technologische Anforderungen an RFID in der Pharmaindustrie
7.7 Zusammenfassung und Bewertung
8 Automobilindustrie
8.1 Wertschöpfungsprozesse in der Automobilindustrie
8.1.1 Forschung und Entwicklung
8.1.2 Versorgung
8.1.3 Auftragsabwicklung
8.1.4 Distributionslogistik
8.1.5 Ersatzteillogistik
8.1.6 Entsorgung
8.1.7 Dienstleistung
8.2 Status Quo: Identifikationstechnik in der Automobilindustrie
8.3 Gremien und Ansätze RFID-Standardisierung in der Automobilindustrie
8.3.1 Standardisierung international
8.3.2 Standardisierung für Behälter
8.3.3 Standardisierung für Reifen
8.4 Technologische Anforderungen an RFID in der Automobilindustrie
8.5 Zusammenfassung und Bewertung
9 Analyse: Vergleich der Branchen
9.1 Forschung und Entwicklung
9.2 Versorgung
9.3 Auftragsabwicklung
9.3.1 Material- und Lagerlogistik
9.3.2 Mehrwegkreisläufe
9.3.3 Produktion
9.3.4 Warenausgang
9.4 Distribution
9.5 Entsorgung
10 Fazit
Die Arbeit vergleicht die Ansätze für den elektronischen Datenaustausch in der Automobil- und Pharmaindustrie unter besonderer Berücksichtigung der RFID-Technologie, um Optimierungspotenziale in den Wertschöpfungsprozessen aufzuzeigen und Ansätze für eine Vereinheitlichung der Identifikationsstandards zu diskutieren.
4.1.2.1 RFID-System
Ein RFID-System kann auch als die Augen und Ohren eines Informationssystems betrachtet werden, mit denen ohne manuelle Eingaben die Daten der physischen in die der virtuellen Welt überführt werden können. Hierfür wird eine Sensorik benötigt, die eine Erkennung der Einheiten per Funk ermöglicht. Außerdem kann die Sensorik je nach Ausstattung Funktionen wie z. B. Temperaturüberwachung, Positionsbestimmung oder Erschütterungskontrolle übernehmen. Neben der Erkennung ist zu einer automatisierten Steuerung außerdem eine Aktuatorik notwendig, die die Beeinflussung der Umwelt ermöglicht (z.B. Veränderung Temperatur, öffnen oder schließen einer Schranke) oder auch einfach eine Speicherung von Daten auf dem Chip (nicht bei einfachen Anwendungen). Wichtig um die Funktionen eines RFID-Systems voll ausschöpfen zu können ist es, dass es mit der elektronischen Datenverarbeitung gekoppelt eingesetzt wird.
Im einfachsten Fall besteht ein RFID-System lediglich aus einem Transponder und einem Lesegerät. Komplexere Systeme bestehen häufig aus folgenden Komponenten: Transponder, Antenne, Lesegerät, Controller (Middleware) und IT-Infrastruktur.
1 Einleitung: Beschreibt die Bedeutung des elektronischen Datenaustauschs in globalen Netzwerken und definiert das Ziel der Arbeit, Prozesse und Standards der Pharma- und Automobilindustrie gegenüberzustellen.
2 Logistik: Erarbeitet eine Definition von Logistik und Logistiksystemen und differenziert zwischen den Konzepten der Logistik und des Supply-Chain-Managements.
3 e-Business: Definiert e-Business im Kontext der systematischen Nutzung von IuK-Technologien und systematisierte die verschiedenen Standardebenen für den Datenaustausch.
4 Datenaustauschtechnik auf Materialflussebene: Analysiert Technologien wie Barcode und RFID zur Identifikation auf Stückgutebene und ordnet diese in den Rahmen der Transaktionstechniken ein.
5 Wertschöpfungsprozesse mit Auto-ID: Beschreibt idealtypische Prozessketten in Industrieunternehmen und zeigt auf, an welchen Stellen Auto-ID-Technologien sinnvoll integriert werden können.
6 Chemieindustrie: Gibt einen Überblick über die Struktur und Bedeutung der Chemieindustrie als Zulieferer für Pharma- und Automobilsektor.
7 Pharmaindustrie: Untersucht die spezifischen Anforderungen und Regularien der Pharmabranche an Logistikprozesse sowie den Status Quo der RFID-Implementierung.
8 Automobilindustrie: Beleuchtet die hochkomplexen Prozesse der Automobilproduktion, den hohen Standardisierungsgrad und laufende RFID-Pilotprojekte.
9 Analyse: Vergleich der Branchen: Vergleicht die beiden Analyseindustrien hinsichtlich ihrer logistischen Anforderungen und Standardisierungsgrade und leitet potenzielle Synergien ab.
10 Fazit: Führt die Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Potenziale sowie Herausforderungen bei der RFID-Standardisierung und Prozessoptimierung.
RFID, Barcode, Logistik, Supply-Chain-Management, e-Business, Identifikationstechnologie, Pharmaindustrie, Automobilindustrie, EDI, EPCglobal, Prozessoptimierung, Datenaustausch, Standardisierung, Produktstammbaum, Tracking und Tracing
Die Diplomarbeit untersucht den Einsatz von Identifikationstechnologien, insbesondere RFID, im Vergleich zwischen der Automobil- und der Pharmaindustrie, um effizientere Prozesse in der Wertschöpfungskette zu ermöglichen.
Die Arbeit behandelt die Logistiktheorie, e-Business Standards, Identifikationstechniken (Barcode und RFID) sowie deren spezifische Anwendung in den komplexen Prozessketten der Pharma- und Automobilproduktion.
Das Hauptziel besteht darin, die Prozesse der Pharma- und Automobilindustrie hinsichtlich RFID zu beschreiben, bestehende Standardisierungsansätze zu dokumentieren, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu bewerten und Vorschläge zur Vereinheitlichung abzuleiten.
Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse und prozessorientierte Vergleichsstudie, die auf einer umfassenden Recherche theoretischer Grundlagen und praktischer Anwendungsfälle in den untersuchten Branchen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Logistik und e-Business, eine detaillierte Untersuchung der Datenaustauschtechniken, die Analyse der jeweiligen branchenspezifischen Wertschöpfungsprozesse sowie einen direkten Branchenvergleich.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie RFID, Barcode, Logistik, Supply-Chain-Management, e-Business, Identifikationstechnologie, Pharma- und Automobilindustrie sowie Standardisierung charakterisiert.
Die Pharmaindustrie ist durch extrem hohe Qualitätsanforderungen, strenge Regularien (GMP) und die Notwendigkeit der Rückverfolgbarkeit zur Fälschungssicherheit gekennzeichnet, was den Einsatz von RFID für ein durchgängiges Tracking attraktiv macht.
EPCglobal ist ein zentraler Fokus der Standardisierungsbemühungen, dessen Ansätze kritisch im Hinblick auf Kompatibilität zu bestehenden ISO-Standards und die Anforderungen der Pharma- und Automobilbranche diskutiert werden.
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