Bachelorarbeit, 2004
42 Seiten, Note: Sehr Gut
1. Einleitung
1.1 Harmonische Analyse bei Krommer
1.2 Verwendung bestimmter Harmonien bei Schubert bis Beethoven
1.2.1 Terzverwandschaft
1.2.2 Leittonverwandschaft
1.2.3 Chromatische Ton-Für-Ton-Klangverwandlung
2. Geschichtlicher Hintergrund
2.1 Leben und Werk
2.2 Klarinettenkonzert in Es-Dur, Op. 36
3. Analyse
3.1 1.Satz
3.2 2.Satz
3.3 Analyse des zweiten Satzes in Tabellenform
4. Anhang
4.1 Quellen- und Literaturverzeichnis
4.2 Notenbeispiele
Die vorliegende Bakkalaureatsarbeit widmet sich der harmonischen Untersuchung des Konzerts in Es-Dur für Klarinette und Orchester, Opus 36, von Franz Vinzenz Krommer. Das primäre Ziel ist eine detaillierte Analyse der harmonischen Struktur, insbesondere des zweiten Satzes, wobei die Komposition in den Kontext des Wiener Klassizismus gestellt und mit harmonischen Entwicklungen bei Zeitgenossen wie Beethoven und Schubert verglichen wird.
1.1 Harmonische Analyse bei Krommer
Das Konzert lässt sich gut mit Hilfe der Funktionstheorie analysieren, auch wenn nicht alles eindeutig zuzuordnen ist.
Beim Durchhören der Harmonien fällt die Benennung der Funktionen leichter als bei Kompositionen, die Jahrzehnte später entstanden.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Konzert ein, erläutert die Bedeutung der harmonischen Analyse und den Vergleich mit harmonischen Praktiken von Schubert und Beethoven.
2. Geschichtlicher Hintergrund: Hier wird das Leben von Franz Vinzenz Krommer beleuchtet und das Klarinettenkonzert in Es-Dur, Op. 36, in seinem Entstehungs- und Wirkungskontext verortet.
3. Analyse: Dieses Kernkapitel bietet eine detaillierte harmonische Untersuchung sowohl des ersten als auch des zweiten Satzes, inklusive einer umfangreichen tabellarischen Darstellung der Funktionen im zweiten Satz.
4. Anhang: Der Anhang enthält das Quellen- und Literaturverzeichnis sowie die für die Analyse relevanten Notenbeispiele.
Franz Vinzenz Krommer, Klarinettenkonzert, Opus 36, Harmonische Analyse, Wiener Klassizismus, Funktionstheorie, Terzverwandtschaft, Leittonverwandtschaft, Musiktheorie, Tonsatz, Adagio, Modulation, Musikalische Analyse
Die Arbeit beschäftigt sich mit einer tiefgehenden harmonischen Analyse des Konzerts in Es-Dur für Klarinette und Orchester, Op. 36, von Franz Vinzenz Krommer.
Neben der Werkanalyse bilden die harmonischen Zusammenhänge, der Vergleich mit anderen Komponisten der Epoche sowie die Anwendung der Funktionstheorie die thematischen Schwerpunkte.
Das Ziel ist es, die kompositorische Struktur und den harmonischen Gehalt des Konzerts, insbesondere des zweiten Satzes, transparent zu machen und Krommer in die Tradition des Wiener Klassizismus einzuordnen.
Es wird vorwiegend die funktionstheoretische Analyse angewandt, ergänzt durch eine systematische tabellarische Auswertung der Akkordverbindungen im zweiten Satz.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Betrachtung harmonischer Mittel, eine historische Einordnung sowie die konkrete Analyse der ersten beiden Sätze des Werkes.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Franz Vinzenz Krommer, Harmonische Analyse, Funktionstheorie und Wiener Klassizismus charakterisieren.
Die tabellarische Form bietet eine bessere Übersicht und ermöglicht eine präzise Übertragung der Funktionen in Symbole, was die Kompatibilität zu anderen Analyse-Systemen erhöht.
Der Autor betont, dass Krommer trotz seiner „Vorboten der Romantik“ im Klangmaterial stark in der klassischen Tradition verwurzelt bleibt und vor allem Tonika und Dominante als Basis verwendet.
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