Diplomarbeit, 2007
85 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in das Thema
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen
2.1 Energie- und Stoffstrommanagement
2.1.1 Ursprünge des Energie- und Stoffstrommanagement
2.1.2 Definition und Ziel von Energie- und Stoffstrommanagement
2.2 Flusskostenmanagement
2.2.1 Input/Output-Bilanz
2.2.2 Reststoffflüsse
2.2.2.1 Definition Reststoffe
2.2.2.2 Reststoffkosten
2.2.2.3 Ziel des Reststoffkostenmanagement
2.2.3 Flusskostenmanagement
2.3 Graphische Darstellung
2.3.1 Sankey-Diagramm
2.3.2 Stoffstromnetze in Anlehnung an Petri
3 Softwarequalität
3.1 Funktionalität
3.2 Zuverlässigkeit
3.3 Benutzbarkeit
3.4 Effizienz
3.5 Änderbarkeit
3.6 Übertragbarkeit
3.7 Sicherheit der Daten
3.8 Simulationsfähigkeit
4 Bewertungsbogen
4.1 Erfassung von Daten
4.1.1 Strukturierte Ablage
4.1.2 Schnittstellen für Eingabe oder Import von Daten
4.2 Verarbeitung von Daten
4.2.1 Vorbereitung der Flusskostenrechnung
4.2.2 Durchführung der Flusskostenrechnung
4.2.3 Benutzungsschnittstelle
4.3 Ausgabe von Daten
4.3.1 Systemeigene Auswertungen
4.3.2 Exportfunktion
4.3.3 Benutzungsschnittstelle
4.4 Sonstige Anforderungen
5 Softwareangebot in der Praxis
5.1 Software-Übersicht
5.2 Tabellenkalkulationsprogramme
5.3 ERP-Software
5.4 BUIS zur Stoff- und Energiebilanzierung
5.4.1 UMBERTO
5.4.2 AUDIT
6 Anwendung des Bewertungsbogens
6.1 MS Excel
6.1.1 Erfassung von Daten
6.1.1.1 Strukturierte Ablage
6.1.1.2 Schnittstellen für Eingabe oder Import von Daten
6.1.2 Verarbeitung von Daten
6.1.2.1 Vorbereitung der Flusskostenrechnung
6.1.2.2 Durchführung der Flusskostenrechnung
6.1.2.3 Benutzungsschnittstelle
6.1.3 Ausgabe von Daten
6.1.3.1 Systemeigene Auswertungen
6.1.3.2 Exportfunktion
6.1.3.3 Benutzungsschnittstelle
6.1.4 Sonstige Anforderungen
6.1.4.1 Support und Schulung
6.1.4.2 Aufwand für laufende Programmpflege
6.1.4.3 Fachliche Unterstützung der Softwarefirma
6.1.4.4 Zugriffsrechtverwaltung und Sicherheit
6.1.4.5 Hilfefunktion
6.2 UMBERTO
6.2.1 Erfassung von Daten
6.2.1.1 Strukturierte Ablage
6.2.1.2 Schnittstellen für Eingabe oder Import von Daten
6.2.2 Verarbeitung von Daten
6.2.2.1 Vorbereitung der Flusskostenrechnung
6.2.2.2 Durchführung der Flusskostenrechnung
6.2.2.3 Benutzungsschnittstelle
6.2.3 Ausgabe von Daten
6.2.3.1 Systemeigene Auswertungen
6.2.3.2 Exportfunktion
6.2.3.3 Benutzungsschnittstelle
6.2.4 Sonstige Anforderungen
6.2.4.1 Support und Schulung
6.2.4.2 Aufwand für laufende Programmpflege
6.2.4.3 Fachliche Unterstützung der Softwarefirma
6.2.4.4 Zugriffsrechtverwaltung und Sicherheit
6.2.4.5 Hilfefunktion
7 Anwendungsbereiche und Auswahl geeigneter Software
7.1 Anwendungsbereiche
7.2 Auswahl der geeigneten Software
8 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Evaluierung von Softwarelösungen für das Energie- und Stoffstrommanagement. Ziel ist es, einen Kriterienkatalog zur Bewertung solcher Software zu entwickeln und diesen beispielhaft auf Tabellenkalkulationslösungen sowie spezialisierte Umweltinformationssysteme anzuwenden, um Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Werkzeuge zu unterstützen.
2.2.1 Input/Output-Bilanz
Input/Output-Bilanzen können in drei Varianten unterschieden werden. Die erste ist die Betriebsbilanz. Sie bietet einen Gesamtüberblick aller Stoffflüsse die einen Betrieb oder Unternehmen betreten oder verlassen. Der Betrieb als solches wird, wie in Abbildung 1 zu sehen, als Blackbox aufgefasst, d.h. die innerbetrieblichen Flüsse werden nicht erfasst. Synonym wird auch der Begriff einer (betrieblichen) Umweltbetriebsbilanz benutzt.
Die Prozessbilanz ist die zweite Variante. Hierbei sind die Systemgrenzen ein oder mehrere ausgewählte Prozesse. Die dritte Variante ist die Produktbilanz. Sie bildet alle Flüsse eines Produktlebenszyklus (product-life-cycle) ab.
Zur Vorbereitung der Flusskostenrechnung ist die betriebliche Input/Output-Analyse nach der ersten Variante durchzuführen und als Bilanz aufzustellen. Die Bilanzpositionen sollte nach Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffen und nach Energie auf der Inputseite und Produkten, stofflichen und energetischen Emissionen auf der Outputseite hierarchisiert werden. Ein Beispiel hierfür gibt Abbildung 2.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den steigenden Kostendruck und die wachsende Bedeutung des Umweltschutzes, was Unternehmen zur Implementierung von Energie- und Stoffstrommanagement bewegt.
2 Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Ansätze des Energie- und Stoffstrommanagements sowie die Flusskostenrechnung als zentrale Basis für die Berechnung von Stoffströmen.
3 Softwarequalität: Hier wird der Qualitätsbegriff im Kontext von Software definiert und ein Anforderungsmodell entwickelt, um unterschiedliche Softwarelösungen vergleichbar zu machen.
4 Bewertungsbogen: Auf Basis der theoretischen Anforderungen wird ein Kriterienkatalog für Stoffstrommanagement-Software erstellt, der die Bereiche Datenerfassung, -verarbeitung und -ausgabe systematisiert.
5 Softwareangebot in der Praxis: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Softwarekategorien, von Tabellenkalkulationen über ERP-Systeme bis hin zu spezialisierten BUIS wie UMBERTO und AUDIT.
6 Anwendung des Bewertungsbogens: Der entwickelte Bewertungsbogen wird exemplarisch auf MS Excel und das Programm UMBERTO angewendet, um deren Stärken und Schwächen detailliert gegenüberzustellen.
7 Anwendungsbereiche und Auswahl geeigneter Software: Hier wird diskutiert, wie Unternehmen basierend auf ihren individuellen Anforderungen und dem Verhältnis von Kosten zu Einsparpotenzial die passende Software auswählen können.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit resümiert die Ergebnisse und stellt fest, dass für eine professionelle Unterstützung des Stoffstrommanagements spezialisierte Software notwendig ist, wobei die Auswahl stark von unternehmensspezifischen Faktoren abhängt.
Stoffstrommanagement, Energiefluss, Flusskostenrechnung, Softwarequalität, Bewertungsbogen, UMBERTO, AUDIT, Tabellenkalkulation, Input/Output-Bilanz, Softwareauswahl, Datenmodellierung, Prozessoptimierung, Kostenreduzierung, Nachhaltigkeit, Umweltinformationssysteme
Die Arbeit untersucht, wie Softwarelösungen bei der Evaluierung und dem Management von Energie- und Stoffströmen in Unternehmen unterstützen können.
Im Fokus stehen das Energie- und Stoffstrommanagement, die Flusskostenrechnung, Kriterien zur Softwarequalität sowie die vergleichende Analyse verschiedener Software-Tools.
Ziel ist die Entwicklung eines Anforderungskatalogs und Bewertungsbogens, der es Unternehmen ermöglichen soll, geeignete Software für das Stoffstrommanagement zu vergleichen und auszuwählen.
Die Arbeit nutzt eine deduktive Herleitung von Anforderungen aus der Literatur und wendet diese durch einen strukturierten Bewertungsbogen in praxisnahen Szenarien an.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Erstellung eines Kriterienkatalogs und die anschließende praktische Evaluierung von MS Excel sowie spezieller Softwarelösungen wie UMBERTO.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Stoffstrommanagement, Flusskostenrechnung, Software-Qualitätsmerkmale und die Anwendbarkeit spezialisierter BUIS-Systeme.
Obwohl Excel kostengünstig ist, fehlt es an spezifischen Funktionen für die komplexe Modellierung von Stoffstromnetzen, was zu hohem manuellen Aufwand und mangelnder Übersichtlichkeit führt.
UMBERTO ist spezialisiert auf die Abbildung von Stoffstromnetzen mittels Petri-Netzen, bietet automatisierte Berechnungsmöglichkeiten und eine bessere Unterstützung bei der Modellierung komplexer Prozesse.
Es bezeichnet technische Umweltschutzmaßnahmen am Ende eines Prozesses, die lediglich die Auswirkungen behandeln, statt den Produktionsprozess selbst durch Stoffstrommanagement effizienter zu gestalten.
Ja, der Preis ist ein wesentliches Kriterium, wobei die Arbeit aufzeigt, dass er immer im Verhältnis zum erzielbaren Einsparungspotenzial und dem Aufwand für die Datenerhebung betrachtet werden muss.
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