Diplomarbeit, 2007
98 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung dieser Untersuchung
1.2 Vorgehensweise dieser Untersuchung
2 Die Bestellmengenplanung als Entscheidungsproblem der Beschaffungslogistik
2.1 Grundlagen der Logistik
2.1.1 Herkunft und Entwicklung
2.1.2 Der Logistikbegriff
2.1.3 Segmentierungsmöglichkeiten
2.1.3.1 Institutionelle Segmentierung
2.1.3.2 Funktionale Segmentierung
2.2 Beschaffungslogistik
2.2.1 Ziele der Beschaffungslogistik
2.2.2 Aufgaben der Beschaffungslogistik
2.3 Relevanz der Bestellmengenplanung für die Beschaffungslogistik
3 Statische Modelle der Bestellmengenplanung
3.1 Grundlagen statischer Modelle
3.2 Das Modell der optimalen Bestellmenge
3.2.1 Prämissen für die Gültigkeit des Modells der optimalen Bestellmenge
3.2.2 Formale Herleitung des Modells der optimalen Bestellmenge
3.2.3 Bestimmung der optimalen Bestellmenge
3.2.3.1 Mathematische Ermittlung der optimalen Bestellmenge
3.2.3.2 Tabellarische Ermittlung der optimalen Bestellmenge
3.2.3.3 Grafische Ermittlung der optimalen Bestellmenge
3.2.4 Erweiterungsmöglichkeiten
3.2.4.1 Berücksichtigung eines einmaligen Mengenrabattes
3.2.4.2 Berücksichtigung von Mengenrabattstaffelungen
3.3 Kritische Würdigung
4 Dynamische Modelle der Bestellmengenplanung
4.1 Grundlagen dynamischer Modelle
4.2 Das Wagner-Whitin-Modell
4.2.1 Prämissen für die Gültigkeit des Wagner-Whitin-Modells
4.2.2 Formale Herleitung des Wagner-Whitin-Modells
4.2.2.1 Die dynamische Optimierung
4.2.2.2 Das Theorem des Planungshorizontes
4.2.3 Anwendung des Wagner-Whitin-Modells
4.2.3.1 Vorwärtsrekursion
4.2.3.2 Rückwärtsrekursion
4.2.4 Erweiterungsmöglichkeiten
4.2.4.1 Berücksichtigung eines einmaligen Mengenrabattes
4.2.4.2 Berücksichtigung von Mengenrabattstaffelungen
4.3 Kritische Würdigung
5 Schlussbetrachtung
Ziel dieser Arbeit ist die Evaluation ausgewählter Modelle der Bestellmengenplanung, wobei sowohl statische als auch dynamische Ansätze auf ihre Anwendbarkeit und Optimierungspotenziale hin untersucht werden. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, wie Unternehmen durch diese Modelle bei unterschiedlichen Bedarfsstrukturen kosteneffiziente Entscheidungen treffen und wie sich Modellerweiterungen wie Rabattstaffelungen auf die Planung auswirken.
3.2.1 Prämissen für die Gültigkeit des Modells der optimalen Bestellmenge
Das Modell der optimalen Bestellmenge ist an Prämissen geknüpft. Die Gültigkeit des Modells kann nur gewährleistet werden, wenn
− nur eine Materialart betrachtet wird,
− der Bedarf des Materials bekannt und im Planungszeitraum konstant ist,
− der Einstandspreis im Planungszeitraum konstant und unabhängig von der Bestellmenge ist,
− für jede Bestellung fixe Kosten anfallen, die im Planungszeitraum konstant sind,
− bei jeder Bestellung eine konstante Menge geordert wird,
− es zu Beginn und zum Ende des Planungszeitraumes keinen Lagerbestand gibt,
− keine Beschränkungen hinsichtlich der Bestell- und Lagermengen existieren,
− keine Fehlmengen auftreten,
− die Abgänge im Lager kontinuierlich erfolgen,
− keine Sicherheitsbestände existieren,
− die erforderliche Liquidität zur Verfügung steht,
− sich die Bestell- und die Lagerkosten genau ermitteln lassen,
− keine Teillieferungen berücksichtigt werden,
− die Materialqualität gleich bleibend ist,
− die Beschaffungsmengen beliebig teilbar sind und
− der Lieferzeitpunkt beliebig bestimmbar ist.
1 Einleitung: Diese Einleitung definiert die Problemstellung und Zielsetzung der Diplomarbeit und erläutert die Vorgehensweise zur Evaluation ausgewählter Bestellmengenmodelle.
2 Die Bestellmengenplanung als Entscheidungsproblem der Beschaffungslogistik: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen der Logistik und Beschaffungslogistik sowie deren Bedeutung für die effiziente Materialbereitstellung.
3 Statische Modelle der Bestellmengenplanung: Hier werden statische Verfahren, insbesondere das klassische Modell der optimalen Bestellmenge, formal hergeleitet und anhand von Beispielen sowie Erweiterungen wie Mengenrabatten evaluiert.
4 Dynamische Modelle der Bestellmengenplanung: Dieses Kapitel widmet sich dem Wagner-Whitin-Modell für schwankende Bedarfe, wobei die dynamische Optimierung und verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten detailliert untersucht werden.
5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse zur Eignung der Modelle und einem Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Bestellmengenplanung, Beschaffungslogistik, Optimale Bestellmenge, Wagner-Whitin-Modell, Dynamische Optimierung, Mengenrabatt, Statische Modelle, Deterministische Verfahren, Lagerkosten, Bestellkosten, Materialwirtschaft, Vorratsbeschaffung, Supply Chain Management, Logistiksysteme, Planungshorizont.
Die Arbeit evaluiert verschiedene Modelle zur Bestellmengenplanung, um Materialbedarfe in Unternehmen kosteneffizient zu decken.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen der Beschaffungslogistik, statischen Modellen bei konstanten Bedingungen sowie dynamischen Modellen bei schwankenden Bedarfen.
Das Ziel ist die Analyse und Anwendung ausgewählter Bestellmengenmodelle sowie deren Erweiterung um Rabatte, um praxisnahe Entscheidungshilfen für Unternehmen zu entwickeln.
Es werden deterministische mathematische Modelle angewendet, ergänzt durch tabellarische und grafische Ermittlungsverfahren sowie die dynamische Programmierung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung statischer Modelle (Kapitel 3) und dynamischer Modelle (Kapitel 4), jeweils inklusive einer kritischen Würdigung und Anwendung auf ein fiktives Beispielunternehmen.
Wesentliche Begriffe sind Bestellmengenplanung, Beschaffungslogistik, Lagerhaltung, Mengenrabatt sowie die mathematische Optimierung von Kostenfunktionen.
Während statische Modelle von einem konstanten Bedarf ausgehen, berücksichtigt das Wagner-Whitin-Modell zeitlich schwankende Bedarfe und ermöglicht eine optimale Lösung für dynamische Szenarien.
Sie dient als fiktives Anwendungsbeispiel, um die theoretisch hergeleiteten Formeln und Erweiterungen (wie Mengenrabattstaffelungen) praxisnah zu verdeutlichen und Ergebnisse vergleichbar zu machen.
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