Diplomarbeit, 2006
97 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Vorbemerkung
1.2. Motivation
1.3. Zielsetzung
1.4. Struktur
2. Grundlagen
2.1. Ubiquitous Computing
2.2. Service Discovery
2.3. Kontextbegriff
2.3.1. Was ist Kontext?
2.3.2. Kontext in der Informatik
2.3.3. Arten von Kontext
2.3.4. Context-Awareness
2.3.5. Kontextmodellierung
3. Existierende Ansätze und Architekturen
3.1. Beschreibung existierender Ansätze und Architekturen
3.1.1. Service Discovery
3.1.1.1. Traditionelle Service Discovery
3.1.1.2. Context-Aware Service Discovery
3.1.1.3. Ontology-Based Service Discovery
3.1.2. Kontextmodellierung
3.1.2.1. Key-Value Modelle
3.1.2.2. Markup Schema Modelle
3.1.2.3. Grafische Modelle
3.1.2.4. Objektorientierte Modelle
3.1.2.5. Logikbasierte Modelle
3.1.2.6. Ontologiebasierte Modelle
3.1.3. Context-Awareness
3.1.3.1. Frameworks
3.1.3.2. Anwendungen
3.2. Bewertung relevanter Architekturen
4. Realisierung
4.1. Gewählter Ansatz
4.2. Die Architektur – CASPAR
4.3. Beispielimplementierung
4.3.1. Kontextmodell
4.3.2. Service Discovery Protokoll
4.3.3. CASPAR Directory Service
4.3.4. CASPAR Web Service
4.3.5. CASPAR Client Applikation
4.4. Interaktion der Komponenten
5. Fazit
5.1. Ergebnisse
5.2. Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und prototypische Umsetzung einer Architektur zur kontextbasierten Dienstevermittlung (Service Discovery). Dabei wird untersucht, wie kontextabhängige Informationen genutzt werden können, um den Prozess der Dienstfindung in mobilen Umgebungen zu vereinfachen und das Auffinden relevanter Dienste in Abhängigkeit der Absichten und der Situation des Nutzers zu optimieren.
2.3.1. Was ist Kontext?
Der Begriff Kontext kommt aus dem Lateinischen und bedeutet laut Brockhaus Enzyklopädie zunächst einmal nur „Zusammenhang“ oder „Umfeld“. Wenn ein Objekt also in einem gewissen Kontext steht, heißt das nur soviel wie, es besteht ein Zusammenhang zwischen diesem Objekt und einem weiteren Objekt. Das Merriam-Webster Online Dictionary geht etwas weiter und liefert für Kontext die Definition: „the interrelated conditions in which something exists or occurs“. Diese wechselseitigen Beziehungen werden zum Beispiel sichtbar, wenn man einen Satz als Kontext für ein Wort betrachtet. Das Wort erhält durch den Satz eine bestimmte Bedeutung, sowie auch der Satz durch das Wort eine bestimmte Bedeutung bekommt.
1. Einleitung: Beschreibt die Vision des Ubiquitous Computing und definiert die Problemstellung sowie das Ziel dieser Arbeit im Kontext von Service Discovery und Benutzerunterstützung.
2. Grundlagen: Erläutert die theoretischen Fundamente, inklusive Ubiquitous Computing, Service Discovery, dem Kontextbegriff und verschiedenen Ansätzen zur Kontextmodellierung.
3. Existierende Ansätze und Architekturen: Analysiert den aktuellen Stand der Technik hinsichtlich existierender Service-Discovery-Verfahren, Kontextmodelle und existierender Frameworks für kontextbasierte Anwendungen.
4. Realisierung: Stellt den gewählten Ansatz und die Architektur „CASPAR“ vor, dokumentiert die technische Umsetzung des Prototyps und diskutiert die Interaktion der Komponenten.
5. Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die Erfüllung der Anforderungen und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Weiterentwicklungen.
Ubiquitous Computing, Pervasive Computing, Service Discovery, Kontext, Context-Awareness, Kontextmodellierung, Ontologien, OWL, CASPAR, Web Services, XML, Prototyp, Mobile Computing, Benutzerunterstützung, Dienstvermittlung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Vereinfachung des Dienstauffindungsprozesses (Service Discovery) in mobilen, kontextsensitiven Umgebungen.
Die zentralen Themen sind Ubiquitous Computing, kontextsensitive Architekturen und die methodische Modellierung von Kontextdaten zur Verbesserung der Interoperabilität von Diensten.
Das Ziel ist der Entwurf und die prototypische Implementierung einer Architektur (CASPAR), die Dienste basierend auf der aktuellen Situation des Nutzers (Kontext) automatisiert und relevant vorschlägt.
Es wurde ein systematischer Ansatz gewählt, der mit einer Literaturrecherche und Anforderungsanalyse beginnt, gefolgt von der Bewertung existierender Systeme und der anschließenden Entwicklung einer neuen Architektur inklusive einer Beispielimplementierung.
Im Hauptteil werden bestehende Ansätze kritisch analysiert, Anforderungen für kontextbasierte Systeme definiert und die Entwicklung der CASPAR-Architektur mitsamt ihrer Komponenten (Protokoll, Directory Service, Web Service) beschrieben.
Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Ubiquitous Computing, Service Discovery, Kontextmodellierung, Ontologien (OWL) und systemorientierte Softwarearchitektur geprägt.
CASPAR verfolgt einen zentralisierten Ansatz für Kontextdaten, was es auch ressourcenarmen Geräten ermöglicht, von kontextbasierten Diensten zu profitieren, ohne komplexe lokale Berechnungen durchführen zu müssen.
OWL dient als formale Basis für das Kontextmodell, um durch Semantik und Inferenzregeln flexibel auf unterschiedliche Benutzerbedürfnisse und dynamische Umgebungen reagieren zu können.
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