Diplomarbeit, 2003
114 Seiten, Note: 1,8
A. Einleitung / Hinführung / Untersuchungsgegenstand
B. Die Personalbedarfsplanung / -rechnung
I. Notwendigkeit der Personalplanung
II. Einflussfaktoren auf die Personalplanung
1. Personalplanung als Bestandteil der Unternehmensplanung
2. Unternehmensinterne und –externe Einflüsse
III. Die Personalbedarfsplanung als zentraler Teilbereich der Personalplanung
IV. Ziele und Inhalte der Personalbedarfsplanung
1. Ziele
2. Die zeitliche Dimension der Personalbedarfsplanung
3. Die qualitative Dimension der Personalbedarfsplanung
4. Die räumliche Dimension der Personalbedarfsplanung
V. Planungsprinzipien, Methodik und Arten der Personalbedarfsplanung
1. Planungsprinzipien
2. Methodik der Personalbedarfsplanung
3. Arten der Personalbedarfsplanung
VI. Allgemeine Grenzen der Personalbedarfsplanung und spezielle Probleme für Dienstleistungsunternehmen
1. Allgemeine Grenzen der Personalbedarfsplanung
2. Probleme der Personalbedarfsplanung für Dienstleistungsunternehmen
C. Analyse der Personalbedarfsplanung nach der Rosenkranz-Formel
I. Aufbau- und Ablauforganisation der Kraftfahrt-Betriebsabteilung der ASSEKURANZ-TOP AG
1. Die Aufbauorganisation
2. Die Ablauforganisation
II. Aufbau, Determinanten und Ergebnisse der Rosenkranz-Formel
1. Aufbau und Herleitung der Rosenkranz-Formel
2. Zu den Geschäftsvorfällen mi
3. Zum Zeitbedarf pro Geschäftsvorfall ti
4. Zum notwendigen Verteilzeitfaktor fNV
5. Zur Tätigkeitsgruppe „Verschiedenes“ (tv)
III. Die Anwendung der Rosenkranz-Formel in der Praxis
IV. Pflege des Systems, Verantwortlichkeiten und Ergebnisse
V. Kritische Würdigung der Rosenkranz-Systematik
1. Prämissen des Ansatzes
2. Vorteile / Stärken des Ansatzes
3. Nachteile / Schwächen des Ansatzes
4. Fazit
D. Entwicklung einer Alternative
I. Überblick zu alternativen Planungsmethoden
II. Anwendbarkeit der alternativen Planungsmethoden für die Kraftfahrt-Betriebsabteilung der ASSEKURANZ-TOP AG
1. Die statistischen Verfahren auf der Basis von Zeitreihen
2. Ganzheitliche Verfahren
3. Verfahren auf der Basis eines Zeit- und Mengengerüstes
4. Schätzverfahren
5. Zusammenfassung
III. Vorschläge zur praktischen Ausgestaltung einer Delphi-Befragung
1. Grundsatzentscheidungen
2. Konkrete Ausgestaltung einer Delphi-Befragung
3. Ziele und Prämissen der vorgeschlagenen Befragung
4. Ablaufplan der Evaluation
5. Einschätzung der Aufwände durch die Delphi-Befragung
6. Bewertung der Methode für den betrieblichen Einsatz
E. Resümee / Ausblick / Empfehlung (Management-Summary)
Die Arbeit analysiert die Personalbedarfsplanung bei der ASSEKURANZ-TOP AG, wobei der Fokus auf der bestehenden Rosenkranz-Formel liegt. Ziel ist die kritische Evaluierung dieser Methode vor dem Hintergrund eines dynamischen Marktumfelds sowie die Entwicklung eines alternativen Planungskonzepts, das den spezifischen Herausforderungen von Dienstleistungsunternehmen besser gerecht wird.
3. Nachteile / Schwächen des Ansatzes
Der Ansatz beherbergt eine Reihe von Gefahren. Dies gilt vor allem dann, wenn die Rosenkranz-Systematik als dauerhaftes Instrument für die Personalbedarfsplanung eingesetzt wird, wie es bei der ASSEKURANZ-TOP AG der Fall ist. Wird hingegen im Rahmen eines einmaligen Projekts der Personalbedarf mit dieser Methode auf seine Angemessenheit überprüft, relativieren sich einige Punkte von selbst.
Der Ansatz wird in der Literatur einvernehmlich für ungeeignet erklärt, wenn es um eine längerfristige Personalbedarfsplanung geht (vgl. Hentze / Kammel, 2001, S. 212; Horsch, 2000, S. 32; Alewell, 1995, S. 45). Dazu müsste die Struktur des Arbeitsplatzes inkl. des Tätigkeitsspektrums und zeitlichem Umfangs nahezu unverändert bleiben. Diese Prämisse erfüllt das technologisch geprägte und allgemein sehr dynamische Umfeld der Kraftfahrtversicherung und seiner Sachbearbeitung nicht. Der Tätigkeitskatalog mit den ursprünglich erhobenen Zeitwerten wurde bis in das Jahr 2002 unverändert fortgeschrieben. Die 2002 durchgeführte Modifikation kann als marginal bezeichnet werden. In der Zwischenzeit haben sich durch diverse ablauftechnische Veränderungen so viele Variablen verändert, dass es zwischenzeitlich einer kompletten Neuerhebung der Arbeitsabläufe und deren Zeitkomponenten bedarf. Auch wenn es verfahrenstechnisch einen kurzfristigen Charakter hat, wurde es in der Praxis über die beschriebene Fortschreibung zu einem mittel- bis langfristigen Instrument „umfunktioniert“.
A. Einleitung / Hinführung / Untersuchungsgegenstand: Die Arbeit führt in den Strukturwandel der Versicherungsbranche ein und verdeutlicht die hohe Bedeutung der Personalbedarfsplanung als zentralen Kostenfaktor.
B. Die Personalbedarfsplanung / -rechnung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Personalbedarfsplanung, ihre Dimensionen sowie die vielfältigen internen und externen Einflussfaktoren dargelegt.
C. Analyse der Personalbedarfsplanung nach der Rosenkranz-Formel: Dieses Kapitel stellt die konkrete Anwendung der Rosenkranz-Formel bei der ASSEKURANZ-TOP AG dar und unterzieht das System einer kritischen Würdigung.
D. Entwicklung einer Alternative: Basierend auf der Kritik wird eine Delphi-Befragung als alternative, flexiblere Planungsmethode konzipiert und deren praktischer Implementierungsaufwand analysiert.
E. Resümee / Ausblick / Empfehlung (Management-Summary): Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und empfiehlt die Ablösung des starren Rosenkranz-Modells durch einen proaktiveren, expertenbasierten Planungsansatz.
Personalbedarfsplanung, Rosenkranz-Formel, Versicherungsbranche, Dienstleistungsunternehmen, Personalmanagement, Personalkosten, Delphi-Befragung, Arbeitszeit, Unternehmensorganisation, Prozessanalyse, quantitative Personalplanung, Kapazitätsbemessung, Personalplanung, Strategische Planung, Effizienzsteigerung
Die Arbeit untersucht die Methoden der Personalbedarfsplanung, insbesondere bei der ASSEKURANZ-TOP AG, und bewertet deren Tauglichkeit in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld.
Im Mittelpunkt stehen die Personalbedarfsrechnung, die Analyse der Rosenkranz-Formel sowie die Entwicklung zukunftsgerichteter, flexibler Planungsmethoden.
Das Ziel ist die kritische Evaluierung der bestehenden Personalplanungssystematik und die Ableitung einer Alternative, die eine bessere Anpassung an Marktveränderungen ermöglicht.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zur Theorie der Personalplanung mit einer Fallstudienanalyse der Rosenkranz-Formel und einem methodischen Vorschlag für eine Expertenbefragung.
Der Hauptteil analysiert die Struktur der ASSEKURANZ-TOP AG, die Funktionsweise der Rosenkranz-Formel, deren Vor- und Nachteile sowie den Prozess der Evaluierung.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Personalbedarfsplanung, Rosenkranz-Formel, Prozessanalyse, Delphi-Befragung und Dienstleistungsmanagement.
Die Formel setzt stabile Arbeitsabläufe voraus, was in dem hochdynamischen und von EDV-Änderungen geprägten Umfeld der Versicherungen eine ständige, aufwändige und kaum amortisierbare Systempflege erzwingen würde.
Während die Rosenkranz-Formel auf einer starren, vergangenheitsorientierten Datenerhebung basiert, zielt die Delphi-Befragung auf eine flexible, zukunftsorientierte Einschätzung durch Experten aus verschiedenen Managementebenen ab.
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