Wissenschaftlicher Aufsatz, 2007
37 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Das Unternehmen Mayer Chemie GmbH
1.2 Vision und Mission des Unternehmens
2. Grundlagen
2.1 Die Balanced Scorecard
2.1.1 Die Finanzperspektive
2.1.2 Die Kundenperspektive
2.1.3 Die interne Prozessperspektive
2.1.4 Die Mitarbeiterperspektive (Lern- und Wachstumsperspektive)
3. Hauptteil
3.1 Die IST-Situation der Mayer Chemie GmbH
3.1.1 Die Unternehmensgrundsätze der Mayer Chemie GmbH
3.2 Die SWOT-Analyse
3.2.1 Die SWOT – Matrix mit Perspektivenzuordnung
3.2.2 Bestimmung der Erfolgsfaktoren/strategischen Ziele
3.3 Die Bereichsstruktur
3.4 Ausgewählte Kennzahlen und deren Qualität
3.5 Die BSC mit den Maßnahmen für die Funktionsbereiche
3.6 Die Einführung im Unternehmen
3.6.1 Softwareunterstützung für die Auswertung der erhobenen Daten
3.7 Validierung des Systems
3.8 Kritische Würdigung
4. Zusammenfassung
5. Anhang
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer Balanced Scorecard (BSC) als strategisches Führungs- und Kontrollinstrument für die Mayer Chemie GmbH, um die Unternehmensvision operativ umsetzbar zu machen.
3.2.2 Bestimmung der Erfolgsfaktoren/strategischen Ziele
Für die Bestimmung der Erfolgsfaktoren ist das Ergebnis der SWOT-Analyse, also die erarbeitete SWOT-Matrix mit Perspektivzuordnung, erforderlich. Eine weitere Basis stellen die Unternehmensgrundsätze und die Vision dar. Dies wird allerdings nicht mehr gemeinsam als Workshop unter Beteiligung der verschiedenen Mitarbeiter erarbeitet, sondern innerhalb der Unternehmensleitung unter Zuhilfenahme der Bereichsleiter Vertrieb und Produktion abgestimmt (TOP-DOWN-Planung).
Bemerkenswert und wichtig ist, dass Erfolgsfaktoren auch derzeitige Schwächen oder zukünftige Risiken sein können. Ein Beispiel ist, dass, wenn sich die Mayer Chemie GmbH auf die kommenden verschärften gesetzlichen Vorgaben (REACh, VOC) frühzeitig einstellt, werden sich dadurch erhebliche Vorteile gegenüber dem Wettbewerb ergeben.
Es wurden folgende Erfolgsfaktoren/Unternehmensziele herausgearbeitet, die bezogen auf die verschiedenen Perspektiven und die Vision wichtig sind:
- Nachhaltige Verbesserung der Unternehmenserfolges.
- Mitarbeiterzufriedenheit permanent steigern.
- Abhängigkeit von Lieferanten abbauen.
- Kostenstruktur (Kalkulationen, Prozesse) optimieren.
- Personelle & strukturelle Voraussetzungen für die kommenden gesetzlichen Vorschriften und neue Märkte schaffen.
- Kundenzufriedenheit erhöhen.
- Entwicklung innovativer Produkte vorantreiben.
- Permanente und zielgerechte Weiterbildung der Mitarbeiter.
1. Einleitung: Vorstellung des Unternehmens Mayer Chemie GmbH sowie Erläuterung der Vision, Mission und der Notwendigkeit eines strategischen Steuerungsinstruments.
2. Grundlagen: Vermittlung der theoretischen Hintergründe der Balanced Scorecard und ihrer vier klassischen Perspektiven zur strategischen Unternehmenssteuerung.
3. Hauptteil: Detaillierte praktische Anwendung des Konzepts bei der Mayer Chemie GmbH, von der Analyse der IST-Situation über die Strategieentwicklung bis zur Maßnahmenplanung.
4. Zusammenfassung: Abschließende Reflexion der erarbeiteten Balanced Scorecard als iteratives System und Zusammenfassung des gesamten Entwicklungsprozesses.
5. Anhang: Auflistung der verwendeten Literaturquellen und weiterführenden Informationen.
Balanced Scorecard, strategisches Management, Unternehmensführung, Kennzahlensystem, SWOT-Analyse, Mayer Chemie GmbH, Unternehmensvision, Erfolgsfaktoren, Prozesssteuerung, Mitarbeiterführung, Strategieimplementierung, operative Maßnahmen, Zielvereinbarung, Kundenzufriedenheit, Finanzperspektive.
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung einer Balanced Scorecard als Instrument zur strategischen Führung und Kontrolle in einem mittelständischen Unternehmen.
Die Arbeit verknüpft theoretische BSC-Grundlagen mit der operativen Strategieentwicklung, Kennzahlenbildung und Maßnahmenplanung in einem konkreten Fallbeispiel.
Das Ziel ist die Schaffung eines nachvollziehbaren, kaskadierten Zielsystems, um die Unternehmensvision der Mayer Chemie GmbH erfolgreich in operative Geschäftsprozesse zu übersetzen.
Es wird eine Kombination aus Workshops zur SWOT-Analyse und einer Top-Down-Planung durch die Geschäftsleitung eingesetzt, um die Strategie operationalisierbar zu machen.
Der Hauptteil widmet sich der IST-Analyse, der Entwicklung der BSC-Matrix, der Festlegung von Kennzahlen sowie der konkreten Verknüpfung mit operativen Maßnahmen für verschiedene Funktionsbereiche.
Zentrale Begriffe sind Balanced Scorecard, Strategieimplementierung, Kennzahlen, Unternehmenssteuerung und Zielvereinbarungen.
Die SWOT-Analyse liefert die empirische Basis, indem sie interne Stärken/Schwächen und externe Chancen/Risiken identifiziert, die anschließend in die strategischen Ziele der BSC fließen.
Die BSC dient als Kommunikationsinstrument, um Ressortegoismen abzubauen und durch Transparenz ein neues „Wir-Gefühl“ zu fördern.
Für die Unternehmensstruktur und Größe der Mayer Chemie GmbH sind gängige MS-Office-Programme wie Excel absolut ausreichend und kosteneffizient, da der Fokus auf dem gelebten Konzept liegt.
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