Diplomarbeit, 2005
73 Seiten, Note: 2,0
Diese Diplomarbeit analysiert die Auswirkungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) auf die Jahresabschlussprüfung. Sie untersucht, inwiefern der DCGK die Pflichten und Aufgaben des Abschlussprüfers beeinflusst und welche spezifischen Herausforderungen sich für die Prüfungspraxis ergeben.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die grundlegenden Konzepte von „Corporate Governance“ und stellt den Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) in seiner Bedeutung und Struktur vor. Anschließend werden die gesetzlichen Vorschriften und Empfehlungen des DCGK im Hinblick auf die Jahresabschlussprüfung analysiert, wobei insbesondere die Themen Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und Berichterstattungspflichten im Vordergrund stehen.
Die Arbeit widmet sich dann der Prüfung der Einhaltung des DCGK durch den Abschlussprüfer, wobei die relevanten Rechtsgrundlagen und die konkrete Durchführung der Prüfung im Detail beleuchtet werden. Dabei werden die Prüfungsansätze für die Anhangsangabe gemäß §§ 285 Nr. 16 und 314 Abs. 1 Nr. 8 HGB sowie für die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG dargestellt.
Schließlich untersucht die Arbeit die Auswirkungen des DCGK auf die Berichterstattung des Abschlussprüfers. Dabei werden verschiedene Szenarien betrachtet, wie z. B. die fehlende, unvollständige oder unzutreffende Anhangsangabe bzw. Entsprechenserklärung. Auch die Möglichkeiten einer erweiterten Berichterstattung im Sinne des DCGK werden diskutiert.
Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des DCGK.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Corporate Governance, Deutscher Corporate Governance Kodex, Jahresabschlussprüfung, Abschlussprüfer, Unabhängigkeit, Berichterstattung, Redepflicht, Anhangsangabe, Entsprechenserklärung, Bestätigungsvermerk, HGB, AktG.
Der DCGK enthält wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften sowie international anerkannte Standards guter Unternehmensführung.
Der Kodex wirkt sich auf die Wahl des Prüfers, dessen Unabhängigkeit, die Prüfung des Anhangs sowie auf die Berichterstattung und den Bestätigungsvermerk aus.
Vorstand und Aufsichtsrat börsennotierter Gesellschaften müssen jährlich erklären, inwieweit sie den Empfehlungen des DCGK entsprochen haben oder welche Empfehlungen nicht angewendet wurden.
Dieser Standard legt fest, wie der Abschlussprüfer die Angaben zur Entsprechenserklärung im Anhang des Jahresabschlusses zu prüfen hat.
Der Kodex enthält spezifische Empfehlungen, um Interessenkonflikte zu vermeiden, beispielsweise durch regelmäßige Berichterstattung über Nicht-Prüfungsleistungen.
Die Arbeit erläutert die Konsequenzen für den Bestätigungsvermerk und die erweiterte Berichterstattungspflicht des Prüfers bei inhaltlichen Unrichtigkeiten.
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