Examensarbeit, 2006
47 Seiten, Note: 1,8
1. Problemstellung
2. Abgrenzung der relevanten Begriffe
2.1 Begriffslogische Festlegung Qualität
2.2 Begriffslogische Festlegung Qualitätsmanagement
2.3 Strukturierung des Qualitätsbegriffes
2.3.1 Input-Standards
2.3.2 Prozess-Standards
2.3.3 Output-Standards
3. Grundlagen des Qualitätsmanagements
3.1 Funktionen des Qualitätsmanagements
3.2 Voraussetzungen für ein positives Ergebnis
3.3 Qualitätsstandards, Indikatoren und Benchmarks
3.3.1 Qualitätsindikatoren guter Schulen
3.4 Modelle des QM
3.4.1 DIN EN ISO 9000:2000
3.4.2 EFQM-Modell
4. Realisation des Qualitätsmanagement in der Schule
4.1 Phasen des Qualitätsmanagements
4.2 Erfassen der Erwartungen und Festhalten der Ziele
4.3 Der Qualitätsmanagement-Prozess
4.5 Aufgaben des Schulleiters
4.6 Entwicklungshelfer
4.7 Wer kontrolliert die Qualität?
4.7.1 Staatliche kontrollierte Rechenschaftslegung
4.7.2 Professionell kontrollierte Rechenschaftslegung
4.7.3 Konsumenten-kontrollierte Rechenschaftslegung
4.8 Evaluation
4.8.1 Begriffsklärung und Allgemeines
4.8.2 Schritte der Evaluation
4.8.3 Evaluationsinstrumente
4.8.3.1 Fragebogen
4.8.3.2 Interview und Gespräch
4.8.4 Durchführung der Evaluation
4.8.4.1 Selbstevaluation
4.8.5 Nach der Evaluation
4.9 Entwicklung des Qualitätsmanagement-Modells
4.9.1 Intern konzipiertes QM
4.9.2 Metaevaluation
4.9.3 Extern konzipiertes QM
5. Differenzierte Betrachtungsweisen des Qualitätsmanagements
5.1 Vorteile von Qualitätsmanagement
5.2 Kritische Meinungen zum QM
5.3 Schule als Dienstleistungsbetrieb
6. Qualitätsmanagement zur Verbesserung der Unterrichtsqualität und der Schülerzufriedenheit
6.1 Zufriedenheit
6.2 Übergang Schule-Beruf: Das „2-Schwellen-Modell“
6.3 Unterrichtsentwicklung
6.3.1 Guter Unterricht
6.3.2 Lernförderliches Unterrichtsklima
Die Arbeit untersucht die Implementierung und Bedeutung von Qualitätsmanagement in Schulen mit dem Ziel, die Unterrichtsqualität zu optimieren und die Schülerzufriedenheit durch gezielte Erfassung von Erwartungen sowie praktische Unterrichtskonzepte zu steigern.
1. Problemstellung
Seit 50 Jahren findet schrittweise eine Wandelung vom Anbieter- zum Verbrauchermarkt statt. Als Konsequenz dieser Umkehr trat vermehrt die Qualität als Erfolgspotential in den Vordergrund der Betrachtungen eines Unternehmens oder einer Einrichtung, wozu auch die schulische gehört (vgl. Hodel 1998, S. 23).
Aber auch eine hohe Qualität der angebotenen Produkte und Dienste ist ein zentrales Kriterium. Qualitativ hochwertige, preislich angemessene und den Bedürfnissen der Kunden entsprechende Angebote entscheiden, wer auf dem Markt bestehen bleibt. Die Anforderungen an ein gewisses Produkt oder eine Dienstleistung kann sich allerdings sehr schnell ändern, sie sind nicht statisch. Daher muss sich eine Institution, um den Wünschen der Kunden gerecht zu werden, in einem ständigen Wandel befinden und immerwährend in Kontakt mit dem Kunden stehen und nachprüfen, was dieser wünscht.
Wer nicht lernt, sich diesen Anforderungen zu stellen, wird keine Möglichkeit haben, sich gegen Kontrahenten durchzusetzen. Wer sich dieser Aufgabe aber annimmt, der muss dies 100%ig tun. Das heißt, dieses Qualitätsdenken muss allen Mitarbeitern näher gebracht und tag täglich gelebt und verwirklicht werden (vgl. ebd., S. 299).
1. Problemstellung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel vom Anbieter- zum Verbrauchermarkt und die wachsende Bedeutung von Qualitätsmanagement als Antwort auf gesellschaftliche und technologische Veränderungen.
2. Abgrenzung der relevanten Begriffe: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen für die Begriffe Qualität und Qualitätsmanagement im schulischen Kontext definiert und strukturiert.
3. Grundlagen des Qualitätsmanagements: Es werden die Funktionen von Qualitätsmanagement, Qualitätsstandards, Indikatoren und etablierte Modelle wie DIN EN ISO 9000 und das EFQM-Modell erläutert.
4. Realisation des Qualitätsmanagement in der Schule: Dieser Abschnitt beschreibt die konkreten Phasen der Einführung, die Bedeutung der Evaluation sowie die Rollenverteilung innerhalb einer Schule.
5. Differenzierte Betrachtungsweisen des Qualitätsmanagements: Hier werden die Vorteile, kritische Stimmen zum Qualitätsmanagement an Schulen sowie die Perspektive der Schule als Dienstleistungsbetrieb diskutiert.
6. Qualitätsmanagement zur Verbesserung der Unterrichtsqualität und der Schülerzufriedenheit: Das Kapitel analysiert den Zusammenhang zwischen Zufriedenheit, dem Übergang von der Schule in den Beruf und der praktischen Unterrichtsentwicklung zur Steigerung der Qualität.
Qualitätsmanagement, Schulentwicklung, Unterrichtsqualität, Evaluation, Schülerzufriedenheit, Dienstleistungsbetrieb, Schulautonomie, Prozessmanagement, Schulleitung, Qualitätsindikatoren, Pädagogik, Bildungsqualität, 2-Schwellen-Modell, Selbstevaluation, Qualitätsstandards
Die Arbeit befasst sich mit der Übertragbarkeit von Qualitätsmanagement-Konzepten aus der Wirtschaft auf den Schulalltag, um die pädagogische Arbeit zu professionalisieren und den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft gerecht zu werden.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Qualitätsbegriffen, die praktische Realisierung von QM-Prozessen in Schulen, die verschiedenen Evaluationsmethoden sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Schule als Dienstleister.
Ziel ist es, Strategien aufzuzeigen, wie durch systematisches Qualitätsmanagement die Unterrichtsqualität nachhaltig verbessert und die Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler gefördert werden kann.
Die Arbeit stützt sich primär auf eine fundierte Literaturanalyse und theoretische Modellbildung unter Einbeziehung von Expertenmeinungen und Forschungsergebnissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsabgrenzung, die Darstellung von QM-Modellen, die Beschreibung des Implementierungsprozesses in der Schule sowie eine detaillierte Analyse zur Unterrichtsentwicklung.
Wichtige Schlagworte sind Qualitätsmanagement, Schulentwicklung, Unterrichtsqualität, Evaluation, Schülerzufriedenheit und Schulautonomie.
Es verdeutlicht die besonderen Belastungen und Hürden für Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung sowie beim anschließenden Übergang in das Erwerbsleben.
Die Selbstevaluation ist entscheidend, da sie interne Lernprozesse anregt, die Verantwortung der Lehrkräfte stärkt und eine passgenaue, schulinterne Qualitätsentwicklung ermöglicht, die von den Beteiligten eher akzeptiert wird als reine Fremdkontrollen.
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