Diplomarbeit, 2007
82 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Aufgabenstellung und –abgrenzung
1.3 Ziel der Arbeit
1.4 Vorgehen
2 Grundlagen
2.1 Kennzahlen
2.1.1 Arten von Kennzahlen
2.1.2 Betriebliche Kennzahlen
2.1.3 Kennzahlen in Personal- und Fachabteilungen
2.2 Data Warehouse
2.2.1 SAP Business Information Warehouse
2.3 Portale – Einordnung und Abgrenzung
2.3.1 Typen von Portalen
2.3.2 Wesentliche Funktionen des InfoServe Mitarbeiter-Portals
2.3.3 Enterprise Portal: Vorteile
3 Analyse und Anforderungen an das Lösungskonzept
3.1 Ausprägungen des Unternehmensreportings
3.1.1 Reporting aus Sicht der Holding
3.1.2 Reporting aus Sicht der Geschäftsleitung
3.1.3 Reporting aus Sicht der Bereichsleitung
3.1.4 Reporting aus Sicht der Abteilungsleitung
3.1.5 Reporting aus Sicht von Fachabteilungen
3.2 Analyse der Personalkennzahlen
3.2.1 Auswahl von Personalkennzahlen
3.2.2 Personalkennzahl: Fluktuationsquote
3.3 Problemidentifikation bei der Anwendung von Kennzahlen
3.4 Anforderungen an das Lösungskonzept
3.4.1 Anforderungen an den Aufbau der Auswertungsergebnisse
3.4.2 Anforderungen an den Inhalt der Auswertungen
3.4.3 Anforderungen an die Darstellung der Auswertungen
4 Lösungskonzept
4.1 Portaleinbindung der Web Auswertungen
4.1.1 Navigation
4.1.2 Aufbau der Darstellung von Web Auswertungen
4.1.3 Chart- und Vergleichstypen
4.1.4 Farbeinsatz im Portal
4.1.5 Filter- und Sortiermöglichkeiten
4.2 Identifikation der Rollen
4.2.1 Geschäftsleitung
4.2.2 Bereichsleitung
4.2.3 Abteilungsleitung
4.3 Aktualisierungsrhythmen der Daten
4.4 Einführung BW und Entwicklung von Queries
4.4.1 Phasen bei der Einführung eines BW
4.4.2 Entwicklung der Query
4.4.3 Weiterentwicklung zur Web Auswertung
4.4.4 Einbindung ins Portal
5 Resümee und Ausblick
5.1 Resümee
5.2 Ausblick
Die Arbeit entwickelt ein Lösungskonzept für ein portalorientiertes Reporting von Personaldaten, um Führungskräften bei Endress+Hauser InfoServe eine effiziente und automatisierte Entscheidungsunterstützung zu bieten und bestehende Medienbrüche durch SAP-Technologien zu reduzieren.
1.1 Motivation
Die richtige Information, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und in der richtigen Aufbereitung, ist entscheidend für erfolgreiches unternehmerisches Handeln. Realisieren lässt sich diese Forderung mit dem Ansatz der Informationslogistik, bei dem die Information als ein Produktionsfaktor betrachtet und somit vergleichbar mit anderen Teilen der logistischen Kette im Unternehmen wird. Der Begriff der Informationslogistik steht damit sowohl im Kontext einer Real- und Nominalgüterlogistik als auch im Zusammenhang mit dem Informationsmanagement.
Die Informationslogistik umfasst sämtliche Tätigkeiten, durch die eine vollkommene Verfügbarkeit der Informationen sichergestellt wird. Dabei sind vor allem drei sich ergänzende Komponenten notwendig:
Minimierung der Informationsdurchlaufzeiten
Optimierung der Informationsbestände
Informationsverfügbarkeit „Just in time“
Um diese Ziele zu erreichen, ist ein Daten- und Informations-Pool als Basis einer adäquaten betrieblichen Informationsversorgung anzustreben.
Ein Schritt in diese Richtung ist, Informationen aus unterschiedlichen Datenquellen und Systemen in einer Umgebung zur Verfügung zu stellen. Das hier zu behandelnde Thema, die Präsentation von Personaldaten aus dem Human Ressource – SAP Business Information Warehouse in einem Management-Portal, deckt sich nahezu exakt mit dieser Forderung. Dadurch hat ein Mitarbeiter, nach einer einmaligen Anmeldung über ein so genanntes Single Sign-on, die Möglichkeit, aus einer einheitlichen Benutzeroberfläche heraus, dem Management-Portal, auf mehrere Dienste und Informationen zuzugreifen, welche sich in mehreren unterschiedlichen Systemen befinden ohne dabei wissen zu müssen, welchen Datenbanken oder Systemen die Daten entstammen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung von Information als Wettbewerbsfaktor und stellt die Motivation sowie die Zielsetzung der Arbeit zur Optimierung des Berichtswesens dar.
2 Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Basisbegriffe Kennzahlen, Data Warehouse sowie Portale und beschreibt deren Rolle in einem modernen Informationsmanagement.
3 Analyse und Anforderungen an das Lösungskonzept: Hier werden die verschiedenen Reporting-Sichten für unterschiedliche Unternehmensebenen analysiert und Anforderungen an Aufbau, Inhalt und Darstellung für das neue Lösungskonzept abgeleitet.
4 Lösungskonzept: Das Hauptkapitel beschreibt die konkrete Umsetzung des portalorientierten Reportings, inklusive Navigation, Rollenkonzept, Datenaktualisierung und dem technischen Entwicklungsprozess der Queries.
5 Resümee und Ausblick: Das Fazit fasst die erreichten Ziele zusammen und gibt einen Ausblick auf potenzielle Erweiterungen des Portals in Richtung eines Management Cockpits.
Personalmanagement, Personalkennzahlen, SAP Business Information Warehouse, SAP Enterprise Portal, Reporting, Entscheidungsunterstützung, Business Intelligence, Informationslogistik, Rollenkonzept, Datenmodellierung, Web Application Designer, Personalcontrolling, Management-Portal, Prozessoptimierung, Unternehmensreporting.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Optimierung des Personalinformationsprozesses bei Endress+Hauser InfoServe durch den Einsatz eines Web-Portals und eines Data-Warehouse-Systems.
Die zentralen Themen sind Kennzahlenmanagement im Personalwesen, die Integration von SAP-Systemen (BW und Portal) sowie die rollenbasierte Informationsbereitstellung für Führungskräfte.
Ziel ist die Entwicklung eines effizienten Lösungskonzeptes für ein automatisiertes, rollenabhängiges Reporting von Personaldaten im internen Mitarbeiter-Portal.
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur sowie auf eine unternehmensinterne empirische Studie zur Ermittlung der relevantesten Personalkennzahlen.
Der Hauptteil analysiert die Anforderungen verschiedener Führungsebenen und beschreibt das technische Realisierungskonzept inklusive Navigation, Datenmodellierung und Query-Entwicklung.
Zentrale Begriffe sind Personalkennzahlen, SAP Business Information Warehouse, Reporting, Entscheidungsunterstützung und Rollenkonzept.
Während die Geschäftsleitung einen globalen Überblick über alle Unternehmensbereiche benötigt, konzentriert sich die Abteilungsleitung auf detaillierte Daten ihrer spezifischen Mitarbeitergruppe.
Es vereinfacht den Zugriff für den Anwender, da nur eine einzige Anmeldung nötig ist, um auf Informationen aus verschiedenen Systemen innerhalb des Portals zuzugreifen.
Sie dient als Maß für die Arbeitszufriedenheit und die organisatorische Stabilität und hilft, frühzeitig Trends bei der Personalbindung zu erkennen.
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