Magisterarbeit, 2006
91 Seiten, Note: 2,1
Die vorliegende Arbeit analysiert die Rezeption der Exilromane von Anna Seghers, insbesondere „Das siebte Kreuz“ und „Transit“, und untersucht, wie diese Werke von verschiedenen Lesern und Rezensenten im Laufe der Zeit interpretiert und bewertet wurden. Die Arbeit beleuchtet dabei die wechselnden Relevanzen der Romane in unterschiedlichen historischen und gesellschaftlichen Kontexten.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Forschungsfrage nach der Rezeption der Exilromane von Anna Seghers. Kapitel 2 erläutert die theoretischen Grundlagen der Rezeptionsforschung. Kapitel 3 untersucht die besonderen Relevanzen von Exilliteratur in ihrer Entstehung und Rezeption. Kapitel 4 befasst sich mit der Entstehungs- und Druckgeschichte der Romane „Das siebte Kreuz“ und „Transit“, wobei die jeweiligen Entstehungsbedingungen und die Rezeption der Werke während der Entstehungsphase beleuchtet werden. Kapitel 5 analysiert die Rezeption der Romane bis zum Zusammenbruch des Deutschen Reichs 1945, wobei die unterschiedlichen Interpretationen der Werke in verschiedenen Publikationen und Rezensionen dargestellt werden. Kapitel 6 untersucht die Verbreitung von Exilliteratur in Deutschland nach 1945 und die besonderen Herausforderungen, die sich in Ost- und Westdeutschland stellten.
Die vorliegende Arbeit fokussiert auf die Rezeption der Exilromane „Das siebte Kreuz“ und „Transit“ von Anna Seghers. Dabei werden Themen wie Exilliteratur, Rezeptionsgeschichte, Leserezeption, Literaturdidaktik, historische Kontexte, Ost- und Westdeutschland sowie die Aktualität der Romane im heutigen Kontext beleuchtet.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Rezeptionsgeschichte der Exilromane „Das siebte Kreuz“ und „Transit“.
Von produktiver Rezeption wird gesprochen, wenn Leser Bezüge zwischen dem Text und ihrer aktuellen individuellen sowie gesellschaftlichen Realität herstellen und diese dokumentieren.
Die Arbeit untersucht die komplementäre Rezeption: Während die DDR zwischen Solidarität und Ästhetik schwankte, wurde Seghers in der BRD oft als Vertreterin kommunistischen Gedankenguts kritisch beäugt.
Schulbücher und Bibliotheksbestände sind entscheidend, da sie den breiten Zugang der Rezipienten zu den Werken vorbestimmen und somit das öffentliche Bild der Autorin prägen.
Wichtige Motive sind die Dialektik von „Imstichlassen versus Solidarität“, das Warten und die Identitätsfindung im „Zwischenraum“ des Exils.
Ja, die Arbeit geht auf Verfilmungen wie „Das siebte Kreuz“ im Kino und „Transit“ im Fernsehen sowie auf Hörspiele und Theaterinszenierungen ein.
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