Examensarbeit, 2007
91 Seiten, Note: 1,7
I Einleitung
II Allgemeine theoretische Grundlagen
1 Vulkanismus
1.1 Plattentektonik
1.2 Definition
1.3 Magma
1.4 Lava
1.4.1 Basaltische Laven
1.4.2 Rhyolithische Laven
1.4.3 Andesitische Laven
1.5 Vulkantypen
1.5.1 Schichtvulkane
1.5.2 Schildvulkan
1.5.3 Calderen
1.5.4 Plateaubasalte
1.5.5 Schlackenkegel
1.6 Vorkommen an aktiven Vulkanzonen
1.6.1 Vulkanismus an divergenten Plattengrenzen
1.6.2 Vulkanismus an konvergenten Plattengrenzen
1.6.3 Intraplatten-Vulkanismus
2 Neue Medien
2.1 Definition des Medienbegriffs
2.2 Kennzeichen Neuer Medien
2.2.1 Computerunterstützung
2.2.2 Multimedialität
2.2.3 Multicodalität
2.2.4 Multimodalität
2.2.5 Hypermedialität (Vernetzung)
2.2.6 Interaktivität
2.2.7 Offenheit
2.3 (Lern-) Software als ein Teil Neuer Medien
2.3.1 Sonderform Autorensysteme
2.3.2 Kontextfreie Anwendungsprogramme
2.3.3 Inhaltsgebundene Multimediaprogramme
2.3.4 Klassifizierung von Erdkundesoftware
2.4 Sind Neue Medien gleich Neue Medien?
3 Medienkompetenz
3.1 Medienkunde
3.2 Medienumgang
3.3 Medienkritik
3.4 Medienselbstbestimmung
3.5 Mediengestaltung
3.6 Medienkommunikation
4 Die Zielgruppenanalyse als Vorüberlegung zur Konzeption eines Lernprogramms
4.1 Soziodemographische Merkmale
4.2 Vorwissen
4.3 Lernmotivation
4.4 Lerndauer
4.5 Einstellungen und Erfahrungen
III Praxis
1 Mediator: Vorstellung und Klassifizierung
2 Didaktische Begründung der Konzeption und Evaluation
2.1 Zielgruppenanalyse
2.1.1 Soziodemographische Merkmale
2.1.2 Vorwissen
2.1.3 Lernmotivation
2.1.4 Lerndauer
2.1.5 Einstellungen und Erfahrungen
2.2 Definition der Lernziele
2.3 Umsetzung der Merkmale Neuer Medien in meinem Lehrprogramm
2.3.1 Computerunterstützung
2.3.2 Multimedialität
2.3.3 Multimodalität
2.3.4 Multicodalität
2.3.5 Hypermedialität und Offenheit
2.3.6 Interaktivität
2.4 Weitere visuelle und akustische Elemente
2.4.1 Texte
2.4.2 Bilder
2.4.3 Tondokumente bzw. Klänge
2.4.4 Videos
2.5 Zusammenfassung und Klassifizierung
3 Ergebnisse der Lernstandserhebung
3.1 Auswertung des Tests im Hinblick auf die Lernziele
3.2 Auswertung des Tests im Hinblick auf Geschlecht und Migrationsstatus
IV Resümee
Ziel der Arbeit ist es, die didaktische und technische Konzeption eines selbst entwickelten Lernprogramms zum Thema Vulkanismus zu rechtfertigen, dessen Praxiseinsatz in einer achten Hauptschulklasse zu evaluieren und dabei den Einfluss neuer Medien auf Lernmotivation und Lernerfolg zu untersuchen.
1.3 Magma
SCHMINCKE definiert Magma als „silikatische Gesteinsschmelzen“ (SCHMINCKE 2000: 21), die durch „partielles Aufschmelzen von Gesteinen im Erdmantel“ (SCHMINCKE 2000: 21) entstehen. Das Aufschmelzen der Gesteine hängt dabei von den Faktoren Druck, Temperatur und chemischer Zusammensetzung ab. Sobald sich die Temperatur erhöht (z.B. durch Absinken des Gesteins), sich der Druck erniedrigt (z.B. durch Hebung des Gesteins) oder sich das Magma chemisch ändert (z.B. durch Zufuhr von fluiden Phasen), kann das Gestein bzw. das Magma (weiter) aufschmelzen und durch die damit verbundene Dichtesenkung Richtung Erdkruste aufsteigen (vgl. SCHMINCKE 2000: 25ff).
Da das Magma in seiner chemischen Zusammensetzung des SiO2-Anteils stark variiert, wird es in Folge dessen in drei Kategorien (basisch, intermediär und sauer) eingeteilt.
Vulkanismus: Darstellung der fachwissenschaftlichen Grundlagen zum Thema Vulkanismus, insbesondere Plattentektonik und Entstehungsprozesse.
Neue Medien: Definition und Erläuterung der Charakteristika Neuer Medien, wie Multimedialität und Interaktivität, im Bildungskontext.
Medienkompetenz: Entwicklung eines eigenen Modells der Medienkompetenz und Erläuterung der einzelnen Dimensionen für den Unterricht.
Die Zielgruppenanalyse als Vorüberlegung zur Konzeption eines Lernprogramms: Theoretische Herleitung der Notwendigkeit einer Zielgruppenanalyse für die Erstellung passgenauer Lernsoftware.
Praxis: Vorstellung des Autorensystems Mediator und didaktische Begründung der spezifischen Umsetzung für die Zielgruppe der achten Hauptschulklasse.
Ergebnisse der Lernstandserhebung: Auswertung der Lernziele und der Testresultate im Hinblick auf den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler.
Vulkanismus, Neue Medien, Lernsoftware, Medienkompetenz, Hauptschule, Plattentektonik, Mediator, Didaktik, Evaluation, Computereinsatz, Multimedialität, Interaktivität, Zielgruppenanalyse, Geographieunterricht, Lernmotivation.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption, Durchführung und anschließenden Evaluation einer Unterrichtsstunde zum Thema Vulkanismus, die mithilfe eines selbst entwickelten Lernprogramms in einer achten Hauptschulklasse durchgeführt wurde.
Die Schwerpunkte liegen auf den geowissenschaftlichen Grundlagen des Vulkanismus, den definitorischen Merkmalen Neuer Medien sowie der Förderung von Medienkompetenz durch computergestützten Unterricht.
Das Ziel ist es, die didaktische und technische Eignung des selbst erstellten Lernprogramms zu prüfen und zu untersuchen, inwiefern der Einsatz dieser Software die Lernmotivation und den Lernerfolg bei den Schülerinnen und Schülern positiv beeinflusst.
Der Autor verbindet eine theoretische Fundierung (Didaktik, Medientheorie) mit einer empirischen Praxis-Evaluation, bestehend aus einem Evaluationsbogen zur Schülerbewertung und einer anschließenden Lernstandserhebung zur Messung des Wissenserwerbs.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Grundlagen, eine Analyse der Zielgruppe, die methodische Begründung der Softwaregestaltung sowie die praktische Auswertung der Evaluationsergebnisse der Unterrichtsstunde.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Medienkompetenz, Interaktivität, Multimedialität, Zielgruppenanalyse und die spezifische Lernsoftware-Entwicklung mittels Autorensystemen.
Da moderne Lernsoftware oft nicht adaptiv genug auf die individuellen Bedürfnisse von Lernenden reagiert, ist eine gründliche Analyse der Zielgruppe (Vorwissen, Motivation, Einstellungen) notwendig, um das Programm zielgerichtet und didaktisch sinnvoll zu gestalten.
Der Autor stellt fest, dass der Zeitaufwand von ca. 150 Arbeitsstunden für eine Lerneinheit für Lehrkräfte im regulären Schulalltag kaum zu bewältigen ist, weshalb er den Einsatz professioneller Software empfiehlt, wenngleich das Autorensystem Mediator ein wertvolles Werkzeug zur Förderung der Medienkompetenz bleibt.
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