Diplomarbeit, 2006
215 Seiten, Note: 1,00
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage und Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Inhalt und Aufbau
1.4. Methodisches Vorgehen
2. Elektronische Vertriebskanäle
2.1. Die hoteleigene Website
2.2. Global Distribution Systems
2.3. Switch-Companies
2.4. Central Reservation Systems
2.5. Reservierungs- und Marketingkooperationen
2.6. Hotelkooperationen
2.7. Franchisegruppen / Ketten
2.8. Destinations-Management-Systems
2.9. Destinations-Informationsseiten
2.10. Online-Reisebüros
2.11. Online Reiseveranstalter
2.12. Hotelbuchungsportale
2.13. Kooperationen mit Verkehrsträgern
2.14. Kooperation mit Partnerunternehmen
2.15. Travel Search Engines
2.16. Auktionen
2.17. „Name your own price“-Websites
2.18. Praxisstudie
2.18.1. Relative Bedeutsamkeit einzelner Kanäle
2.18.2. Zukünftiges Potential einzelner Kanäle aus Expertensicht
2.18.3. Zukünftiges Potential einzelner Kanäle aus Praktikersicht
2.18.4. Themenrelevante Schlussfolgerungen
3. Effektives Online-Multi-Channel-Management
3.1. Ziele von MCM
3.1.1. Umsatzsteigerung
3.1.2. Kostenreduktion
3.2. Chancen von MCM
3.2.1. Erhöhte Marktabdeckung
3.2.2. Kundengerechte Methoden
3.2.3. Wirtschaftlichkeit
3.2.4. Risikoausgleich
3.3. Risiken von MCM
3.3.1. Verwirrung der Kunden – Unglaubwürdigkeit - Vertrauensverlust
3.3.2. Konflikte zwischen den Absatzkanälen
3.3.3. Kontrollverlust
3.3.4. Suboptimierung
3.4. Strategische Entscheidung für ein Online-MCM
3.5. Entwicklungsmodell eines Online-MCM-Konzept
3.5.1. Einbindung in Unternehmensstrategie
3.5.2. Abgrenzung der betroffenen Unternehmensbereiche
3.5.3. Analyse der Ausgangssituation betroffener Unternehmensbereiche
3.5.4. Bestimmung der strategischen Stoßrichtung
3.5.5. Ausgestaltung der einzelnen Dimensionen
3.5.6. Integration, Konfiguration und Koordination des Mehrkanalsystems
3.5.7. Umsetzung und Kontrolle
3.6. Evaluierungsmodell für Online-Kanäle
3.6.1. Evaluierungskriterien aus Unternehmenssicht
3.6.1.1. Quellmärkte der Big Player
3.6.1.2. Zielgruppenmatrix nach Angebotsgruppen
3.6.1.3. Sprachenmatrix
3.6.1.4. Channel-Fit Checkliste aus Unternehmenssicht
3.6.2. Evaluierungskriterien aus Kundensicht
3.6.2.1. Channel-FIT-Checkliste aus Kundensicht
3.6.3. Praxisstudie
4. Erfolgsfaktoren des indirekten Online-Vertriebs
4.1. Informationsqualität
4.2. Informationsgestaltung
4.3. Angebotspolitik
4.3.1. Flexible Angebotsgestaltung
4.4. Preispolitik
4.4.1. Einseitig-starre Preispolitik
4.4.1.1. Niedrigpreispolitik
4.4.1.2. Konkurrenzorientierte Preispolitik
4.4.1.3. Rate Parity
4.4.1.4. Special-Internet-Rates
4.4.2. Flexible-intuitive Preisbildungsverfahren
4.4.2.1. Flexible Preisdifferenzierung
4.4.3. Simultane Preisbildungsverfahren
4.4.3.1. Yield-Management / Revenue-Management
4.4.4. Preiskalkulation
4.4.4.1. Konkurrenzorientierte Preiskalkulation
4.4.4.2. Preisnachlasskalkulation
4.4.5. Praxisstudie
4.5. Vertriebscontrolling
4.5.1. Kosten/Nutzen Rechnung
4.5.1.1. Vertriebskosten
4.5.1.2. Vertriebsnutzen
4.5.2. Qualitativer Ansatz
4.5.3. Entwicklungsorientierter Ansatz
4.5.4. Balanced Scorecard orientierter Ansatz
4.5.5. Praxisstudie
4.5.5.1. Auswertung der eigenen Homepage
4.5.5.2. Auswertung indirekter Vertriebskanäle
5. Effiziente Implementierung & Verwaltung des Online-MCM
5.1. Strategische Ausgangslage und Vorgaben
5.2. Work-Flow
5.2.1. Change-Management
5.2.2. Implementierung einer E-Business-Strategie
5.3. Technologie
5.3.1. CRS
5.3.2. GDS
5.3.3. Yield-Steuerung
5.3.4. Praxisstudie
5.4. Know-how
5.4.1. Management-Ebene
5.4.2. Operative Ebene
6. Vorgehensmodell einer rentablen Nutzung von Online-Vertriebskanälen in der österreichischen Hotellerie
7. Best-Practice-Analyse
7.1. Methologie und Einschränkungen der Studie
7.2. Evaluierung der Best-Practices
7.2.1. Auswahlkriterien
7.2.1.1. Suchmaschinenpräsenz
7.2.1.1.1 Benutzung von Suchmaschinen in Deutschland
7.2.1.1.2 Beliebteste Suchmaschine Europas
7.2.1.1.3 Häufigste Suchworte deutscher Touristen für einen Österreichurlaub
7.2.1.2. Quantifizierung des Rangwerts nach Position und Listungsart
7.2.1.2.1 Wert des Suchmaschinen-Rankings
7.2.1.3. Präsenz auf Reisplattformen
7.3. Analyse der Best-Practices
7.3.1. Interviewleitfaden
7.3.2. Ergebnisse
7.3.2.1. Fragenkomplex Online-MCM
7.3.2.2. Fragenkomplex Web-Marketing
7.3.2.3. Fragenkomplex Online-MC-Wartung
8. Resümee
Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, ein in der touristischen Praxis anwendbares und wissenschaftlich fundiertes Vorgehensmodell für die wirtschaftlich rentable Nutzung von Online-Vertriebskanälen in der österreichischen Hotellerie zu entwickeln, um das volle Potenzial des E-Commerce auszuschöpfen.
2.4. Central Reservation Systems
CRSs sind Systeme, mit deren Datenbank-Inhalt Hotels und deren Vertriebspartner Verfügbarkeiten, Preise und allgemeine Hotelinformationen verwalten. CRS ist kein eigener Distributionskanal, sondern die benötigte Technologie um bestimmte Online-Kanälen zu nutzen. CRS ist, wie in den Kapitel 2.2. und 2.3. beschrieben, erforderlich, um mit einem GDS kommunizieren zu können. Dies ist aber nur eine Funktion von vielen.
CRS unterliegt dem Zweck der Strukturierung und Systematisierung von aktuellen Daten, um die touristischen Leistungen schnell, kostengünstig, effizient und über die neu entstandenen Online-Distributionskanäle abzusetzen. CRS ermöglicht den Verkauf von Produkten auf einem globalen Markt und vereinfacht das Yield Management eines Tourismusbetriebs, wodurch sie als Wegbegleiter für ein neues Tourismusmarketing und Distributionskonzept innerhalb der Tourismusindustrie anzusehen sind. Durch die automatische Extrahierung der relevanten Daten aus dem Hotelreservierungsprogramm und die automatische Einspeisung in die gewünschten Online-Systeme, entfällt für den Hotelier die manuelle Wartung der Internetpräsenzen. Ständig aktuelle Daten, die Möglichkeit spezifische Informationen zielgerecht zu platzieren sowie die Unterstützung von Reservierungs-, Bestätigungs- und Kaufvorgängen zählen zu den Erfolgsfaktoren der CRS.
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung des Internets als Hauptverkaufskanal für die Tourismusbranche und identifiziert den Mangel an praxisnaher Literatur als zentrale Problemstellung für KMUs.
2. Elektronische Vertriebskanäle: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Auflistung und Definition der wichtigsten Online-Verkaufskanäle für die Hotellerie, von der eigenen Website bis hin zu GDS und Travel Search Engines.
3. Effektives Online-Multi-Channel-Management: Hier werden die strategischen Grundlagen für das Management mehrerer Absatzkanäle erarbeitet, inklusive Zielsetzungen, Chancen, Risiken und einem konkreten Entwicklungsmodell.
4. Erfolgsfaktoren des indirekten Online-Vertriebs: Dieses Kapitel fokussiert auf die kritischen Erfolgsfaktoren beim indirekten Vertrieb, insbesondere Informationsqualität, Preisstrategien und die Notwendigkeit eines effektiven Vertriebscontrollings.
5. Effiziente Implementierung & Verwaltung des Online-MCM: Der Fokus liegt auf der effizienten organisatorischen Umsetzung, wobei Aspekte wie Change-Management, Workflow-Optimierung und der Einsatz der richtigen Technologie behandelt werden.
6. Vorgehensmodell einer rentablen Nutzung von Online-Vertriebskanälen in der österreichischen Hotellerie: Dieses Kapitel fasst das Ziel der Arbeit zusammen, ein praktisches Vorgehensmodell für österreichische KMUs in der Hotellerie zu etablieren.
7. Best-Practice-Analyse: Dieser Teil präsentiert die empirische Untersuchung durch eine Analyse von Best-Practice-Beispielen in der österreichischen Hotellerie, inklusive der Methodik der Befragung von Hoteliers und Agenturen.
8. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Ergebnisse und einem Ausblick auf die Bedeutung von strategischer Planung und Controlling im E-Tourismus.
Multi-Channel-Management, Hotellerie, Online-Vertrieb, E-Commerce, Tourismus, Yield-Management, Vertriebscontrolling, E-Business, Internetstrategie, Best-Practice, Hotelbuchungsportale, Preispolitik, Kundenbindung, KMU, Online-Marketing
Die Arbeit untersucht, wie Hotelbetriebe – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der österreichischen Hotellerie – das Internet effektiv für den Vertrieb nutzen können, um Rentabilität zu steigern.
Die zentralen Themen umfassen die Definition elektronischer Vertriebskanäle, die Entwicklung einer Multi-Channel-Strategie, kritische Erfolgsfaktoren wie Preis- und Informationsgestaltung sowie die effiziente operative Verwaltung dieser Kanäle.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines in der Praxis anwendbaren Vorgehensmodells, das auf tourismuswissenschaftlicher Forschung basiert, um die wirtschaftliche Nutzung des E-Commerce in der Hotellerie zu optimieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zum aktuellen Forschungsstand sowie einer empirischen Best-Practice-Analyse, welche Experteninterviews mit Hoteliers und spezialisierten Web-Agenturen umfasst.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der Vertriebslandschaft, die strategische Planung des Multi-Channel-Managements, die operative Umsetzung (Implementierung) und eine Best-Practice-Analyse zur Validierung der Thesen.
Wichtige Begriffe sind Multi-Channel-Management, Hotelvertrieb, E-Commerce, Yield-Management, Vertriebscontrolling, E-Business-Strategie und Best-Practice.
Ohne ein strukturiertes Controlling können Hoteliers den Erfolg oder die Rentabilität ihrer Online-Vertriebsbemühungen nicht messen, was oft zu einer unrentablen Strategie führt, da die Kosten der Kanäle den generierten Umsatz übersteigen können.
Die Autorin betont, dass Faktoren wie Mitarbeitermotivation, Arbeitsklima und das Verständnis für neue technologische Anforderungen entscheidend für den Erfolg der E-Business-Implementierung sind und oft unterschätzt werden.
Internationale Ketten verfügen über größere personelle und finanzielle Ressourcen sowie oft Pioniererfahrung mit komplexen GDS-Systemen, während österreichische KMUs oft individuell agieren und bei der Umsetzung technischer Lösungen vor anderen Herausforderungen stehen.
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