Diplomarbeit, 2005
105 Seiten, Note: 2,0
A. Die Marke als zwölfter Mann
I. Problemstellung und Zielsetzung
II. Themenabgrenzung
1. Professioneller Teamsport
2. Brand Valuation
III. Gang der Untersuchung
B. Markenbewertung im professionellen Teamsport
I. Die Marke im Wettbewerbsumfeld des professionellen Teamsports
1. Marke
1.1. Historie
1.2. Definition und Wesen
1.3. Abgrenzung von Marke und Produkt
1.4. Erscheinungsformen
1.5. Funktionen
1.5.1. Aus Nachfragersicht
1.5.2. Aus Anbietersicht
2. Professioneller Teamsport
2.1. Marktmodell
2.1.1. Das Angebot
2.1.2. Die Anbieter
2.2. Wettbewerbsumfeld
2.2.1. Wettbewerbsintensität der auf dem Markt konkurrierenden Unternehmen
2.2.2. Bedrohung durch neue Konkurrenten
2.2.3. Bedrohung durch Ersatzprodukte oder -dienstleistungen
2.2.4. Verhandlungsmacht der Lieferanten
2.2.5. Verhandlungsmacht der Abnehmer
3. Relevanz der Marke im professionellen Teamsport
3.1. Chancen aus der Marke
3.2. Risiken aus der Marke
4. Integration der Ergebnisse aus Wettbewerbs- und Relevanzanalyse
II. Der Wert der Marke
1. Markenwert und Markenstärke
1.1. Finanzorientierte Perspektive
1.2. Konsumentenorientierte Perspektive
1.3. Integrative Perspektive
2. Markenwertfaktoren der integrativen Perspektive
3. Herausforderungen der monetären Markenwertmessung
3.1. Isolierung des markenspezifischen Erfolgs
3.2. Langfristige Prognose markenspezifischer Zahlungen
3.3. Wert markenstrategischer Optionen
4. Bewertungsanlässe im professionellen Teamsport
4.1. Unternehmensextern
4.1.1 Markenbilanzierung
4.1.2. Finanzierung und Investor Relations
4.1.3. Marken- und Unternehmenstransaktionen
4.1.4. Markenschutzrechtsverletzungen
4.2. Unternehmensintern
4.2.1. Übertragung originärer Markenrechte
4.2.2. Professionelles Markenmanagement
III. Markenbewertungsmodelle
1. Anforderungen aus Sicht des professionellen Teamsports
2. Klassifizierung
2.1. Betriebswirtschaftliche Modelle
2.2. Verhaltensorientierte Modelle
2.3. Hybride Modelle
3. Analyse
3.1. Das Brand Rating-Modell
3.1.1. Darstellung
3.1.2. Kritische Würdigung aus Sicht des professionellen Teamsports
3.2. Der BBDO Brand Equity Evaluator
3.2.1. Darstellung
3.2.2. Kritische Würdigung aus Sicht des professionellen Teamsports
C. Professioneller Teamsport als Herausforderung der Markenbewertung
Die Arbeit analysiert die Bedeutung der Marke und deren Bewertung im professionellen Teamsport. Dabei wird untersucht, wie Markenwerte als immaterielle Vermögenswerte erfasst werden können, um den wirtschaftlichen Erfolg von Fußballunternehmen zu sichern und als Steuerungsinstrument für professionelles Management zu dienen.
1.1. Historie
Etymologisch leitet sich der Begriff der Marke oder Markierung aus dem germanischen „markian“ ab, was soviel bedeutet wie „kennzeichnen“. Als Marke werden auch Prägungen auf Metallbarren bezeichnet. Im Französischen meint der Begriff „marque“ schlicht ein Warenzeichen. Gerne wird inzwischen auch in Deutschland das englische Wort „brand“ genutzt, also das Brandzeichen, mit welchem Rinderzüchter ihr Eigentum brandmarken.
Früher wurden Produkte markiert, um mit einem Zeichen deutlich zu machen, wer Hersteller des Produkts ist. Dadurch sollte die Echtheit und Qualität des Produktes kenntlich gemacht werden. Die industrielle Revolution brachte einen entscheidenden Einschnitt für die Lebens und Arbeitsbedingungen großer Bevölkerungsschichten. Hersteller, Konsumenten und Handel sahen sich neuen Bedingungen gegenübergestellt: Die Hersteller verloren ihren Einfluss an den Handel und versuchten, neuen Kontakt zu den Endabnehmern zu knüpfen. Im Zuge dessen entwickelten Industriekonzerne und Hersteller die ersten Marken, um den Händlern die Kontrolle über die Produktverkäufe zu entziehen. Dies war der Anfang der ersten Markenartikel.
A. Die Marke als zwölfter Mann: Einleitung in die Relevanz der Marke im Profifußball sowie Definition der Problemstellung, Zielsetzung und des Untersuchungsrahmens.
B. Markenbewertung im professionellen Teamsport: Detaillierte Analyse der Marke im Wettbewerbskontext, des Markenwertverständnisses, der Anlässe für Markenbewertungen und einer kritischen Untersuchung verschiedener Bewertungsmodelle.
C. Professioneller Teamsport als Herausforderung der Markenbewertung: Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit zur zukünftigen Bedeutung der professionellen Markenführung im Sportmanagement.
Markenbewertung, Professioneller Teamsport, Fußball-Bundesliga, Markenwert, Markenstärke, Brand Equity, Sportmanagement, Markenführung, Finanzierung, Sponsoring, Bilanzierung, Wettbewerbsanalyse, Five Forces, Hybride Bewertungsmodelle, Markenmanagement.
Die Arbeit untersucht die Relevanz der Marke als Vermögenswert im professionellen Teamsport und wie dieser Wert korrekt bewertet werden kann.
Die zentralen Themen umfassen die ökonomische Analyse des Profisports, die theoretischen Grundlagen der Markenbewertung sowie die Anwendung spezifischer Bewertungsmodelle auf Fußballklubs.
Das Ziel ist es, basierend auf einer Wettbewerbsanalyse die Bedeutung der Marke zu erläutern, Anlässe für ihre Bewertung zu identifizieren und die Eignung hybrider Modelle für die Praxis im Profifußball zu bewerten.
Es erfolgt eine qualitative Analyse unter Anwendung des "Five Forces"-Konzepts nach Porter, einer Klassifizierung von Markenbewertungsmodellen sowie eine kritische Würdigung bestehender Verfahren.
Der Hauptteil befasst sich mit der Marke als Wettbewerbsfaktor, dem Wertbegriff aus verschiedenen Perspektiven, der Isolierung markenspezifischer Erfolge und der detaillierten Analyse der Modelle "Brand Rating" und "BBDO Brand Equity Evaluator".
Markenbewertung, Profisport, Markenwert, Markenstärke, Sportmanagement, Bilanzierung, Markenführung.
Da Fußballklubs zunehmend zu professionellen Dienstleistungsunternehmen werden, fungiert die Marke als zentraler Erfolgsfaktor, der zur Differenzierung im Wettbewerb, zur Sponsorengewinnung und zur Fanbindung beiträgt.
Während zugekaufte Marken aktiviert werden dürfen, ist die Bilanzierung selbst erschaffener Marken nach aktuellem deutschem Recht grundsätzlich verboten, was die Darstellung des tatsächlichen Unternehmenswertes erschwert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

