Bachelorarbeit, 2006
57 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Investmentfonds
2.1 Gesetzliche Regelungen
2.2 Arten von Investmentfonds
2.2.1 Anlageuniversum
2.2.2 Anleger
2.2.3 Offene/ Geschlossene Fonds
3 Management auf Einzelfondsebene
3.1 Managementstile
3.2 Aktives Management
3.2.1 Ziel des aktiven Managements
3.2.2 Definition der Benchmark und des ex-ante Tracking Errors
3.2.3 Strategische Asset Allocation/ Selektion
3.2.4 Taktische Asset Allocation/ Timing
3.3 Passives Management
3.3.1 Ziel des passiven Managements
3.3.2 Benchmark
3.3.3 Strategien zur Indexnachbildung
4 Theoretische Annahmen zu aktiven und passiven Managementstrategien
4.1 Aktives Management im Kontext des CAPM-Modells
4.1.1 Die theoretische Fundierung des CAPM-Modells und deren Bedeutung für das aktive Portfoliomanagement
4.1.2 Kritische Würdigung des CAPM-Modells
4.2 Aktives Management im Kontext der Theorie der effizienten Märkte
4.2.1 Die Theorie der effizienten Märkte und ihre Bedeutung für das aktive Portfoliomanagement
4.2.2 Kritische Würdigung der Theorie der effizienten Märkte
4.3 Behavioural Finance
4.3.1 Behavioural Finance und seine Bedeutung für das aktive Portfoliomanagement
4.3.2 Kritische Würdigung der Erkenntnisse der Behavioural Finance
5 Vorteile und Nachteile der beiden Investmentstile aus Anlegersicht
5.1 Gebühren
5.1.1 Verwaltungskosten auf Fondsebene/ TER
5.1.2 Ausgabeaufschlag
5.1.3 Spread bei börsengehandelten Investmentfonds
5.1.4 Transaktionskosten
5.1.5 Zusammenfassung
5.2 Flexibilität der Anlagestrategie
5.3 Transparenz
5.4 Flexibilität im Bezug auf den Anlagehorizont und die Strategie des Anlegers
6 Performancevergleich aktiv und passiv gemanagter Fonds
6.1 Betrachtung der relativen und risikoadjustierten Performance
6.1.1 Betrachtung der Performance als Grundlage zum Vergleich aktiv und passiv gemanagter Fonds
6.1.2 Relative Performance
6.1.3 Risikoadjustierte Performance
6.1.4 Mehrjährige Performance
6.2 Betrachtung der Entwicklung von Aktienfonds einzelner Märkte/ Marktsegmente
6.2.1 Aktienfonds Europa Standardwerte
6.2.2 Aktienfonds Europa Nebenwerte
6.2.3 Aktienfonds Nordamerika Standardwerte
6.2.4 Aktienfonds Nordamerika Nebenwerte
6.2.5 Aktienfonds Japan Standardwerte
6.2.6 Aktienfonds Japan Nebenwerte
6.2.7 Aktienfonds Emerging Markets
6.2.8 Aktienfonds Indien
6.3 Betrachtung der graphischen Wertentwicklung von Aktienfonds ausgewählter Marktsegmente
6.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
7 Fazit
Diese Bachelor-Thesis untersucht den Vergleich zwischen aktiv und passiv gemanagten Aktienfonds, um herauszuarbeiten, unter welchen Bedingungen die jeweilige Strategie vorteilhafter ist. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob und in welchen Marktsegmenten aktives Management gegenüber passiven Ansätzen tatsächlich eine nachhaltige Outperformance erzielen kann.
Quantitative Methoden
Bei den quantitativen Methoden handelt es sich um rein kennzahlenbasierte Ansätze, die Anlageentscheidungen aufgrund von mathematisch-statistischen Verfahren treffen. Diese Methoden zeichnen sich im Vergleich zur Fundamentalanalyse durch eine höhere Objektivität aus, da qualitative Faktoren wie z.B. Managementqualität oder Innovationskraft komplett außen vor bleiben. Durch diese Verfahren wird die Subjektivität bei Anlageentscheidungen eliminiert, da diese nachvollziehbar und objektiv lediglich auf der Auswertung bestimmter, historischer Kennzahlen basieren.16
Diese Methoden können jedoch nicht nur in der Selektionsphase angewandt werden, auch für das Markttiming können quantitative Methoden genutzt werden, indem die Strategien an sich verändernde Märkte angepasst werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert den Vergleich von aktiv und passiv gemanagten Fonds sowie die zunehmende Popularität von ETFs.
2 Investmentfonds: In diesem Kapitel werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und die verschiedenen Klassifizierungsmöglichkeiten von Investmentfonds dargelegt.
3 Management auf Einzelfondsebene: Hier werden die Unterschiede zwischen aktiven und passiven Managementansätzen, inklusive ihrer Selektions- und Timing-Strategien, erläutert.
4 Theoretische Annahmen zu aktiven und passiven Managementstrategien: Dieses Kapitel widmet sich der theoretischen Basis durch CAPM, der Hypothese effizienter Märkte und verhaltensorientierten Finanztheorien.
5 Vorteile und Nachteile der beiden Investmentstile aus Anlegersicht: Hier erfolgt ein Vergleich der Kostenstrukturen, der Flexibilität und der Transparenz beider Anlagestile.
6 Performancevergleich aktiv und passiv gemanagter Fonds: Dies ist der empirische Hauptteil, der die tatsächliche Performance in verschiedenen geografischen Märkten und Segmenten untersucht.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung aktiver und passiver Strategien für unterschiedliche Marktbedingungen.
Aktienfonds, Aktives Management, Passives Management, Performancevergleich, Benchmark, Tracking Error, Kosten, Gebühren, TER, Effiziente Märkte, Behavioural Finance, Markttiming, Asset Allocation, ETF, Outperformance
Die Bachelor-Thesis vergleicht die Ansätze des aktiven und passiven Fondsmanagements, um deren jeweilige Vor- und Nachteile sowie die Erfolgsaussichten für Anleger zu analysieren.
Die Arbeit behandelt Kostenstrukturen, theoretische Kapitalmarkmodelle, verschiedene Anlagestrategien und die empirische Wertentwicklung in spezifischen Marktsegmenten.
Das Ziel besteht darin, zu evaluieren, ob sich höhere Gebühren für aktives Management durch eine nachhaltige Outperformance gegenüber einer Benchmark rechtfertigen lassen.
Die Autorin nutzt sowohl eine theoretische Analyse bestehender Finanzmarktmodelle als auch eine empirische Untersuchung historischer Performancedaten verschiedener Fondssegmente.
Neben der theoretischen Einbettung (CAPM, Markteffizienz) liegt der Schwerpunkt auf dem detaillierten Kostenvergleich und einer umfangreichen empirischen Performanceanalyse in verschiedenen globalen Märkten.
Zu den Kernbegriffen zählen Aktienfonds, Outperformance, Markteffizienz, Tracking Error, Kostenstrukturen und Anlagestrategien wie Core-Satellite.
In effizienten Standardmärkten sind Informationen schnell in Kursen eingepreist, was Outperformance erschwert; in weniger effizienten Nischenmärkten bieten sich hingegen eher Möglichkeiten für Wissensvorsprünge.
Der Tracking Error gibt an, wie stark ein Fonds von seiner Benchmark abweicht; ein sehr niedriger Wert bei hohen Gebühren deutet oft auf ein ineffizientes aktives Management hin.
Die Arbeit empfiehlt häufig eine Kombination beider Welten, etwa durch Core-Satellite-Strategien, um die Kostenvorteile passiver Produkte mit den Chancen aktiver Nischeninvestments zu verbinden.
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