Diplomarbeit, 2002
73 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik
1 Medienunabhängig texten
1.1 Gleicher Text für Online- und Print-Version
1.2 Weiterführende Aspekte
2 Untersuchung von Print- und Online-Artikeln
2.1 Auswahlkriterien für Magazine
2.2 Auswahlkriterien für Artikel
2.3 Erläuterung der Untersuchungskriterien
2.4 Durchführung der Untersuchung
2.4.1 PC-Professionell
2.4.2 Chip
2.4.3 PC-Shopping
2.5 Untersuchungsergebnisse zusammengefasst
3 Theorie und Praxis des medienneutralen Textens
3.1 Online – Das „schwächere“ Medium?
3.1.1 Struktur von Print- und Online-Medium
3.1.2 Vor- und Nachteile des Print-Mediums
3.1.3 Vor- und Nachteile des Online-Mediums
3.2 Forderungen an Online-Texte
3.2.1 Studien als Grundlage
3.2.2 Fließtext gestalten
3.2.3 Strukturieren
3.2.4 Orientieren und Navigieren
3.2.5 Hypermedia einsetzen
3.2.6 Bilder und Tabellen überarbeiten
3.2.7 Hyperlinks gestalten
3.3 Umsetzung der Forderungen
3.3.1 Fließtext gestalten
3.3.2 Strukturieren
3.3.3 Orientieren und Navigieren
3.3.4 Hypermedia einsetzen
3.3.5 Bilder und Tabellen überarbeiten
3.3.6 Hyperlinks gestalten
4 Erkenntnisse und Tipps beurteilen und umsetzen
4.1 Texten wie bisher?
4.2 Relevanz der Empfehlungen
4.2.1 Erkenntnisse aus dem Journalismus verallgemeinern?
4.2.2 Forderungen vom technischen Fortschritt überholt?
4.3 Intensiver forschen
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen des medienneutralen Textens am Beispiel von Print- und Online-Artikeln aus Computermagazinen. Ziel ist es zu analysieren, ob und wie wissenschaftliche Erkenntnisse über die Rezeption am Bildschirm bei der Erstellung von Texten für unterschiedliche Publikationskanäle angewendet werden können, um eine hohe Qualität in beiden Medien zu gewährleisten.
3.1.1 Struktur von Print- und Online-Medium
Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Medien sind häufig strukturell bedingt. Um das zu verstehen muss man sich die typischen Strukturen vergegenwärtigen. Obwohl sich schon sehr viele Autoren zu diesem Thema geäußert haben, sei hier auf die drei wichtigsten Strukturen von Print- und Online-Medien hingewiesen: Sequenz, Hierarchie und Netzstruktur.
Abbildung 7: Sequenz – Linearer Lesefluss ist vorgegeben.
Abbildung 8: Hierarchie – Strenge Ordnung der Informationen.
Abbildung 9: Netzstruktur. Sie ist typisch für Hypertexte.
In der Praxis kommen kaum diese reinen Strukturen vor, denn zahlreiche Mischformen sind möglich. Allein Horton stellt 15 unterschiedliche Möglichkeiten vor, die sich aus den hier gezeigten ableiten lassen.
1 Medienunabhängig texten: Einführung in die Problematik des Cross-Media-Publishings und die daraus resultierende Notwendigkeit, Inhalte medienneutral aufzubereiten.
2 Untersuchung von Print- und Online-Artikeln: Empirische Analyse verschiedener Computermagazine hinsichtlich ihrer Umsetzung von Print-Inhalten in das Online-Medium.
3 Theorie und Praxis des medienneutralen Textens: Theoretische Auseinandersetzung mit den Anforderungen an Online-Texte sowie deren konkrete Umsetzung in die Praxis basierend auf wissenschaftlichen Studien.
4 Erkenntnisse und Tipps beurteilen und umsetzen: Abschließende kritische Bewertung der Empfehlungen und Diskussion zur Relevanz journalistischer Standards unter Berücksichtigung des technischen Fortschritts.
Medienneutrales Texten, Cross-Media-Publishing, Online-Journalismus, Usability, Hypertext, Navigation, Strukturierung, Rezeptionsforschung, Print-Medien, Computermagazine, Single-Source-Publishing, Redaktionsprozess, Informationsarchitektur.
Die Arbeit untersucht, ob und wie Texte medienneutral verfasst werden können, sodass sie gleichermaßen für Print-Publikationen und Online-Medien geeignet sind.
Im Fokus stehen die Unterschiede in der Medienrezeption, die Gestaltung von Online-Texten sowie die Anwendung wissenschaftlicher Usability-Studien in der redaktionellen Praxis.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Autoren durch eine gezielte Berücksichtigung medienspezifischer Anforderungen bereits während des Schreibprozesses Texte schaffen können, die für beide Medien hochwertig verwertbar sind.
Der Autor führt eine empirische Vergleichsuntersuchung von Print- und Online-Artikeln dreier Computermagazine durch, die mit den theoretischen Forderungen aus der Literatur und aktuellen Studien verglichen werden.
Der Hauptteil analysiert Strukturen von Medien, stellt Anforderungen an Online-Texte auf (z.B. "scannability", "concise") und untersucht die praktische Umsetzung dieser Forderungen in den ausgewählten Magazinen.
Wichtige Begriffe sind medienneutrales Texten, Cross-Media-Publishing, Usability, Navigation und Hypertext.
Die Arbeit zeigt, dass Nutzer am Bildschirm tendenziell langsamer lesen und Textinhalte eher überfliegen ("scannen"), weshalb eine strukturierte Aufbereitung mit Modulen und Navigationshilfen essenziell ist.
Der Autor stellt fest, dass die untersuchten Online-Redaktionen die Potenziale von Hypertexten noch nicht voll ausschöpfen und oft noch "Print-Texte" in ein digitales Gerüst pressen, statt sie konsequent für das Internet zu optimieren.
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