Diplomarbeit, 2007
125 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Der neoklassische Arbeitsmarkt
2.2 Die Grenznutzentheorie und die Budgetrestriktion
2.3 Die Humankapitaltheorie
2.4 Die Suchtheorie
2.5 Die Theorie der statistischen Diskriminierung
3 Die europäische Beschäftigungspolitik
3.1 Die demographische Entwicklung als Herausforderung für Europa
3.2 Die Politik für Ältere bis zum Jahr 2000
3.3 Berücksichtigung in der Arbeitsmarktpolitik
3.4 Start von Initiativen
3.4.1 Die europäische Beschäftigungsstrategie
3.4.2 Berücksichtigung Älterer in der EBS
3.4.3 Die „Taskforce Beschäftigung“
4 Die Länderstudien
4.1 Begründung der Vergleichsländer
4.2 Deutschland
4.2.1 Die demographische Entwicklung in Deutschland
4.2.2 Die Entwicklung der Erwerbsbevölkerung
4.2.3 Der Arbeitsmarkt für ältere Arbeitnehmer
4.2.4 Die Entwicklung der deutschen Wirtschaftspolitik im Kontext Älterer
4.2.5 Die Gesetzgebung im Kontext Älterer
4.2.6 Weiterbildung
4.2.7 Die Sensibilisierung aller Beteiligten
4.2.8 Programme zur Beschäftigungsförderung Älterer
4.2.9 Zusammenfassung
4.3 Finnland
4.3.1 Die Entwicklung der Bevölkerung
4.3.2 Das finnische Wirtschaftssystem
4.3.4 Die Krise der finnischen Wirtschaft als Initialzündung
4.3.5 The National Program on Ageing Workers als Rahmen
4.3.6 Zusammenfassung
4.4 Großbritannien
4.4.1 Die Bevölkerungsentwicklung
4.4.2 Die Prägung der britischen Politik
4.4.3 Der britische Arbeitsmarkt Älterer
4.4.4 Das britische Rentensystem
4.4.5 Das Regierungsprogramm „New Deal 50 plus“
4.4.6 Förderung von Weiterbildung
4.4.7 Abbau von Diskriminierung und Förderung der Akzeptanz Älterer
4.4.8 Die Sichtweise der Arbeitgeber
4.4.9 Zusammenfassung
4.5 Ein abschließender Vergleich
5 Fazit und Handlungsempfehlungen für Deutschland
5.1 Empfehlungen für die Beschäftigungspolitik für Unternehmen
5.2 Empfehlungen für die Arbeitnehmerpolitik
5.3 Empfehlungen für die Politik für ältere Arbeitslose
Die vorliegende Arbeit untersucht die Beschäftigungspolitik für ältere Arbeitnehmer in Deutschland im Vergleich zu den „Erfolgsländern“ Finnland und Großbritannien, um aus deren Ansätzen und Instrumenten Handlungsempfehlungen für die deutsche Politik zur Bewältigung des demographischen Wandels abzuleiten.
2.1 Der neoklassische Arbeitsmarkt
Der Arbeitsmarkt ist im Sinne der neoklassischen Theorie ein Markt wie jeder andere. Es herrschen Angebot und Nachfrage nach Gütern, welche mittel bis langfristig zu einem Marktgleichgewicht führen. Grundannahme ist dabei der sogenannte Homo oeconomicus, welcher ein einzelnes Wirtschaftssubjekt darstellt, das versucht, seinen eigenen Nutzen zu maximieren (Eigennutzprinzip). Es werden dazu mehrere Prämissen an das Wirtschaftssubjekt sowie an den Markt gestellt. So ist der Marktteilnehmer vollkommen informiert, handelt vollkommen rational, kann unendlich schnell auf Veränderungen reagieren und ist uneingeschränkt mobil. Auf dem Markt herrschen Privateigentum, vollkommene Konkurrenz, Transparenz und Homogenität. Als Allokationsinstrument dient der Preis, welcher das Handeln der Marktteilnehmer beeinflusst und diese zu einem Bieterprozess veranlasst, bis ein Gleichgewichtspreis entsteht, der für alle Marktteilnehmer ein Optimum darstellt.
Überträgt man das neoklassische Modell auf den Arbeitsmarkt, so ergibt sich im Prinzip ein ähnliches Bild. Es wird hier nur ein spezieller Markt betrachtet, auf dem ausschließlich das Gut „Arbeit“ gehandelt wird, welches von den Unternehmen nachgefragt und von den Arbeitern angeboten wird. Der Preis ist der Lohn, der für die Arbeit von den Unternehmen gezahlt bzw. von den Arbeitern verlangt wird.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des demographischen Wandels und die daraus resultierende Notwendigkeit der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer ein und erläutert den Aufbau der vergleichenden Analyse.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale ökonomische Theorien wie die Neoklassik, Humankapital- und Suchtheorie dargelegt, um das Verhalten und die Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer wissenschaftlich zu erklären.
3 Die europäische Beschäftigungspolitik: Dieses Kapitel beschreibt die demographische Herausforderung für Europa und die politischen Initiativen der EU, insbesondere die Lissabon-Strategie zur Steigerung der Erwerbsbeteiligung.
4 Die Länderstudien: In diesem Hauptteil werden Deutschland, Finnland und Großbritannien detailliert hinsichtlich ihrer demographischen Lage, Wirtschaftssysteme und spezifischen Beschäftigungsinitiativen für Ältere analysiert.
5 Fazit und Handlungsempfehlungen für Deutschland: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt konkrete Empfehlungen für Unternehmen, Arbeitnehmerpolitik und Politik für ältere Arbeitslose in Deutschland.
Beschäftigungspolitik, ältere Arbeitnehmer, demographischer Wandel, Humankapital, Suchtheorie, Diskriminierung, Lissabon-Strategie, Rentenreform, Weiterbildung, Erwerbsquote, Arbeitslosenquote, Deutschland, Finnland, Großbritannien, New Deal 50 plus.
Die Arbeit analysiert die Beschäftigungspolitik für ältere Arbeitnehmer in Deutschland im Vergleich zu Finnland und Großbritannien, um Strategien gegen die Folgen des demographischen Wandels aufzuzeigen.
Zentrale Themen sind der demographische Wandel, die Beschäftigungsfähigkeit älterer Menschen, Rentenpolitik, Weiterbildungsprogramme sowie die Rolle von Anreizsystemen auf dem Arbeitsmarkt.
Das primäre Ziel ist es, aus dem Vergleich mit den „Erfolgsbeispielen“ Finnland und Großbritannien Handlungsempfehlungen für die deutsche Beschäftigungspolitik abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Datenanalyse, wobei makroökonomische Kennzahlen (Erwerbs- und Arbeitslosenquoten) der Länder verglichen und mit theoretischen Modellen erklärt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die europäische Strategie und die detaillierte Analyse der Ländersituationen in Deutschland, Finnland und Großbritannien.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Beschäftigungspolitik, demographischer Wandel, Humankapital, Weiterbildung und die spezifischen Reformprogramme wie „New Deal 50 plus“ oder „Perspektive 50plus“.
Der Autor führt dies auf eine inkonsistente Gesetzgebung zurück, die trotz Reformen noch immer Anreize für ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben bietet.
Finnland hat durch eine grundlegende Rentenreform 2005 finanzielle Anreize so gestaltet, dass ein längerer Verbleib im Erwerbsleben über das gesetzliche Rentenalter hinaus explizit belohnt wird.
Großbritannien fokussiert insbesondere auf umfassende Betreuung durch den „New Deal 50 plus“ und ein Rentensystem, das aufgrund niedriger Grundrenten einen hohen Druck zur Weiterbeschäftigung erzeugt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

