Diplomarbeit, 2007
98 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Familie und Fernsehen - historisch gesehen
2.1 Definition Fernsehen
2.2 Die 1950er Jahre: Fernsehen als Familienereignis
2.3 Die 1960er Jahre: Erweiterung auf drei Programme
2.4 Die 1970er Jahre: Das Kinderprogramm
2.5 Die 1980er Jahre: Das Privatfernsehen kommt
2.6 Die 1990er Jahre: Heutiges Fernsehen – ein fast unüberschaubares Angebot
3. Familienstrukturen
3.1 Definition Familie
3.2 Wandel in familiären Strukturen (früher – heute)
3.3 Zwei-Eltern-Familien
3.4 Ein-Eltern-Familien
3.5 Kinderreiche Familien
3.6 Soziale Herkunft
3.6.1 Bildung
3.6.2 finanzielle Situation
3.6.3 Wohnumfeld
4. Vorbild Eltern
4.1 Sozialisation
4.2 Lern- und Verhaltenstheorien
4.2.1 Das klassische Konditionieren
4.2.2 Das operante Konditionieren
4.2.3 Lernen am Modell
4.3 Vorbildfunktion der Eltern in Bezug auf das Fernsehen
5. Familienrelevante Fernsehinhalte
5.1 Familiensender
5.2 Familiensendungen
5.3 Explizites Kinderfernsehen
5.4 Implizites Kinderfernsehen
5.5 Erziehung der Familien durch das Fernsehen anhand des Beispiels „Die Super Nanny“
5.5.1 Das Genre: Real-People-Format
5.5.2 Rahmenbedingungen der Sendung „Die Super Nanny“
5.5.3 Offizielles Konzept der Sendung „Die Super Nanny“
5.5.4 Pro und Contra
5.5.5 Zwischenfazit
6. Familiäre Nutzung des Fernsehens
6.1 Ausstattung und räumliche Platzierung
6.2 Nutzung
6.3 Soziale Motive/ Funktion des Fernsehens
6.4 Der Fernsehkonsums in unterschiedlichen sozialen Schichten und Familienstrukturen
6.4.1 Unterschiedliche Lebensbedingungen der Familien
6.4.2 Unterschiedlicher Fernsehgebrauch
6.4.3 Unterschiedliche Fernseherziehung
6.4.4 Unterschiedliche Probleme mit dem Fernsehen
6.5 Fernsehkonsum in verschiedenen Familienformen
6.5.1 Ein-Eltern-Familien
6.5.2 Zwei-Eltern-Familien mit einem Kind
6.5.3 Zwei-Eltern-Familien mit zwei Kindern
6.5.4 Zwei-Eltern-Familien mit mehr als zwei Kindern
6.6 Familiäre Rezeptionstypen
6.6.1 Die Reglementierer
6.6.2 Die Erzieher
6.6.3 Die Flexiblen
6.6.4 Die technischen Regulierer
6.6.5 Die Negierer
7. Fernseherziehung in der Familie
7.1 Mögliche Quellen
7.2 Entwicklung des kindlichen Fernsehverständnis
7.3 Notwendigkeit der Fernseherziehung
7.4 Zuständigkeit für Fernseherziehung
7.5 Programmauswahl
7.6 Fernsehregeln
7.6.1 Zeitliche Beschränkung
7.6.2 Inhaltliche Kriterien
7.6.3 Zugangsbeschränkungen und Anwesenheit von Eltern
7.7 Konsequenzen bei Verstoß der Fernsehregeln
7.8 Kommunikation über das Fernsehen
7.8.1 diskursive Gespräche
7.8.2 assoziative Gespräche
7.8.3 normative Gespräche
7.9 Probleme aus medienpädagogischer Sicht
7.9.1 Hoher Fernsehkonsum
7.9.2 Unkonzentriertes Fernsehen
7.9.3 Nichtverstehen von Inhalten und Ängste beim Fernsehen
7.9.4 Fernsehen als Erziehungsmittel
7.10 Jugendmedienschutz
8. Fazit
Diese Arbeit untersucht die Rolle des Fernsehens innerhalb unterschiedlicher Familienformen und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Fernseherziehung. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, welchen Stellenwert das Medium in verschiedenen sozialen Schichten einnimmt und wie Eltern durch ihr eigenes Fernsehverhalten als Vorbild agieren.
2.1 Definition Fernsehen
Der Begriff „Fernsehen“ kann auf viele verschiedene Weisen definiert werden. Deshalb habe ich mich auf folgende Definitionen festgelegt:
„Als Fernsehen (auch kurz TV, vom griechisch-lateinischen Kunstwort Television) bezeichnet man im Allgemeinen eine Technik zur Aufnahme von Bildern an einem Ort, deren Übertragung an einen anderen Ort sowie ihrer dortigen Wiedergabe.“
Technisch gesehen gibt es zwei Übertragungswege des Fernsehens: erstens die drahtgebundene (Kabelfernsehen) und zweitens die Übertragung mittels Antennen. Letztere unterscheidet man in terrestrisches Fernsehen (Antennenfernsehen) und nicht-terrestrisches Fernsehen (Satellitenfernsehen).
Das Fernsehen ist ein Massenmedium, dass sich seit den 1950er Jahren in den Industriestaaten als Leitmedium entwickelt hat. Es dient der gesellschaftlichen Kommunikation, da es orientierend und nivellierend wirkt und durch ständige Wiederholungen die Grundlage der allgemeinen Stil- und Geschmacksbildung wird.
Das Fernsehen verbindet Menschen miteinander, die räumlich oder zeitlich voneinander getrennt sind. Dennoch ist die Kommunikation einwegig, da es nur einen Sender und einen Empfänger gibt und ein direktes und unmittelbares „feedback“ des Rezipienten (Empfänger) zum Kommunikator (Sender) nicht möglich ist.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Fernsehens als Familienbegleiter und formuliert die zentralen Forschungsfragen zur Rolle des Fernsehens in verschiedenen Familienstrukturen sowie die medienpädagogische Problematik.
2. Familie und Fernsehen - historisch gesehen: Dieses Kapitel zeichnet die Entwicklung des Fernsehens vom Familienereignis der 50er Jahre bis hin zum unüberschaubaren Angebot der 90er Jahre nach.
3. Familienstrukturen: Hier werden verschiedene Familienformen, deren Wandel sowie die soziale Herkunft und deren Einfluss auf die Lebensbedingungen thematisiert.
4. Vorbild Eltern: Das Kapitel erläutert die Bedeutung der Sozialisation und verschiedener Lerntheorien für das Fernsehverhalten von Kindern durch das elterliche Vorbild.
5. Familienrelevante Fernsehinhalte: Dieser Abschnitt untersucht Familiensender, Sendungsformate und analysiert am Beispiel „Die Super Nanny“ die erzieherische Funktion des Fernsehens.
6. Familiäre Nutzung des Fernsehens: Es werden quantitative und qualitative Aspekte der Mediennutzung, soziale Motive sowie der Fernsehkonsum nach sozialen Schichten und Familienformen analysiert.
7. Fernseherziehung in der Familie: Das Kapitel bietet einen Überblick über Hilfsquellen, die Notwendigkeit der Fernseherziehung, Regeln, Kommunikation und medienpädagogische Probleme wie Jugendmedienschutz.
8. Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit aktiver Fernseherziehung durch die Eltern.
Familie, Fernsehen, Medienpädagogik, Fernseherziehung, Sozialisation, Familienstrukturen, Medienkompetenz, Fernsehnutzung, Vorbildfunktion, Kinderfernsehen, Doku-Soaps, Familienalltag, Medienkonsum, Jugendmedienschutz, Rezeptionstypen.
Die Diplomarbeit untersucht die Rolle des Fernsehens im modernen Familienalltag, wie sich die Mediennutzung je nach Familienstruktur unterscheidet und welche pädagogischen Herausforderungen dabei entstehen.
Zu den Schwerpunkten gehören der Wandel familiärer Strukturen, das elterliche Vorbildverhalten, die Analyse von Inhalten wie „Die Super Nanny“ sowie die medienpädagogische Einordnung von Fernseherziehung.
Ziel ist es, herauszufinden, wie Fernsehen innerhalb der Familie genutzt wird, welche Probleme dabei auftreten und wie Eltern unterstützt werden können, um Medienkompetenz bei ihren Kindern zu fördern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Studien und statistischen Daten zur Mediennutzung von Familien und Kindern in Deutschland.
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung, die Definition von Familienformen, Theorien zum Lernverhalten, eine Untersuchung familienrelevanter Inhalte sowie eine detaillierte Analyse der familiären Nutzung und Fernseherziehung.
Die wichtigsten Begriffe sind Familie, Fernsehen, Medienpädagogik, Fernseherziehung, Medienkompetenz und Familienstrukturen.
Die Sendung dient als Beispiel für das „Real-People-Format“, da sie das Thema Erziehung in den Fokus rückt, hohe Einschaltquoten erzielt und eine heftige medienpädagogische Debatte über Vorbildfunktion und Inszenierung ausgelöst hat.
Die Untersuchung zeigt, dass in unteren sozialen Schichten tendenziell mehr und länger ferngesehen wird als in der Mittel- oder Oberschicht, was eng mit den Bildungsbedingungen verknüpft ist.
Ja, die Arbeit belegt, dass die elterlichen Fernsehgewohnheiten und die Art des „Familienklimas“ die stärkste Beeinflussung auf das Fernsehverhalten und die Medienvorlieben der Kinder ausüben.
Dies konnte nicht bestätigt werden. Fernsehen dient oft als täglicher Gesprächsanlass und fördert den Dialog zwischen den Generationen, solange die Kommunikation nicht durch übermäßiges „Nebenbei-Fernsehen“ verdrängt wird.
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