Diplomarbeit, 2007
227 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Wissensmanagement
2.1 Die Wissensgesellschaft und ihre Auswirkungen
2.2 Gründe für das Wissensmanagement
2.3 Was ist Wissen und welche Eigenschaften besitzt es?
2.4 Die Abgrenzung von Zeichen, Daten, Informationen und Wissen.
2.5 Definition von Wissensmanagement und Darstellung der verschiedenen Wissensmanagementansätze
2.5.1 Die Bausteine des Wissensmanagements
2.5.2 Das Münchner Modell des Wissensmanagement
2.5.3 Das Modell des integrativen Wissensmanagement
2.5.4 Das Lebenszyklusmodell des Wissensmanagement
2.5.5 Das TOM Modell
2.5.6 Das Modell der Wissensnetzwerke nach v. Krogh, Seufert und Back
2.5.7 Die vier Akte zum Aufbau eines Wissensmanagements nach Schüppel
2.5.8 Das APQC-Rahmenkonzept
2.5.9 Das Wissensmarktkonzept
2.5.10 Die Spirale des Wissens
2.6 Die organisationale Wissensbasis oder wie ein Unternehmen sein Wissen nutzbar machen kann.
2.7 Wissensmanagement als organisatorische Herausforderung für Unternehmen und damit verbundene Aufgabenstellungen
2.7.1 Management: Eingrenzung eines weiten Begriffs
2.7.2 Aufgaben, Funktionen, Rollen und Verantwortungsbereiche für ein erfolgreiches Wissensmanagement auf der Ebene des Top-Managements
2.7.3 Aufgaben, Funktionen, Rollen und Verantwortungsbereiche für ein erfolgreiches Wissensmanagement auf der Ebene des mittleren Managements
2.7.4 Aufgaben, Funktionen, Rollen und Verantwortungsbereich für ein erfolgreiches Wissensmanagement auf der Mitarbeiter-Ebene
2.7.5 Die besondere Bedeutung der Unternehmenskultur, der damit zusammenhängenden Motivationsinstrumente und Anreizsysteme
2.8 Communities of Practice: Begrifflichkeit, Entwicklung und Gestaltung
3 Untersuchung zu den Erfolgskriterien der Implementation von Wissensmanagementsystemen im Krankenhauswesen, dies am Beispiel der Kliniken Oberallgäu gGmbH
3.1 Zur allgemeinen Entwicklung und erkennbare Tendenzen im Krankenhaussektor
3.2 Darstellung der beteiligten Institutionen und Unternehmen am Forschungsprojekt „know-IT“
3.2.1 Die private Universität Witten/Herdecke gGmbH
3.2.2 Die GWI AG
3.2.3 Die Kliniken Oberallgäu gGmbH
3.3 Die Ziele des Forschungsprojektes „know-IT“
3.4 Zum Verlauf des Forschungsprojektes „know-IT“
3.5 Beschreibung der eingesetzten Wissensmanagement-Software
3.6 Darstellung der gemeinsam erarbeiteten Zufallsumfrage zum Thema Wissensmanagement in Krankenhaussektor
3.7 Evaluation und Interpretation der Ergebnisse der Zufallsumfrage
3.8 Entwicklung der Leitfragen für die Interviews
3.9 Zusammenfassende Darstellung und Interpretation der Interview-Ergebnisse
3.10 Erfolgskriterien für eine erfolgreiche Implementation und den Einsatz von Wissensmanagement-Systemen im Krankenhaus
4 Fazit
Die Arbeit untersucht die Voraussetzungen, Methoden und Erfolgskriterien für die Implementierung und den Betrieb von Wissensmanagementsystemen, mit einem speziellen Fokus auf den Krankenhaussektor und das Forschungsprojekt „know-IT“ bei den Kliniken Oberallgäu gGmbH.
2.1 Die Wissensgesellschaft und ihre Auswirkungen
Einvernehmen besteht darüber, dass wir uns bereits in der sog. Wissensgesellschaft befinden bzw. darin leben und sogar ein Teil von ihr sind. Zumindest lässt sich im gesamten Schrifttum zum Thema WM nachlesen, dass dies so zutreffend sei. In diesem Abschnitt soll nun aufgezeigt werden, was die Wissensgesellschaft charakterisiert, wie sie sich entwickelt hat und was die Auswirkungen auf die Menschen, Wissenschaft, Gesellschaft, Arbeit und sonstige Bereiche sind.
Beginnend mit der Betrachtung in der Urzeit, als die Menschen fast 2. Mio. Jahre als Jäger und Sammler lebten, dauerte es schätzungsweise 350.000 Jahre bis unsere Vorfahren in der Lage waren, von der einfachen Nutzung des natürlich entstandenen Feuers die Fähigkeit zu entwickeln, selbst Feuer zu entfachen. Von der Erfindung des Rades bis zur ersten Autofahrt vergingen annähernd 5000 Jahre. 84 Jahre dauerte es allerdings „nur“, um vom ersten Menschen, der Auto fuhr, bis zu den ersten Menschen auf dem Mond. Seit diesem Zeitpunkt (1969) verzeichneten sich auf allen wissenschaftlichen Gebieten sensationelle Fortschritte, wie etwa die Lasertechnik, Gentechnik, Energietechnik usw.. Schätzungen gehen davon aus, dass eine Verdopplung des der Menschheit zur Verfügung stehenden Wissens in bestimmten Zeitschritten, etwa in den Jahren 1800 bis 1900, 1900 bis 1950, 1950 bis 1960 und 1960 bis 1966 stattgefunden hat.
In ähnlicher Weise ist zu erkennen, dass es fast 300 Jahre dauerte, bis eine Verdopplung des Volumens der weltweiten Informationsmedien erreicht wurde, seit der Erfindung der Druckerpresse durch Gutenberg. Heute wird von einer Verdopplung innerhalb von fünf Jahren ausgegangen.
1 Einleitung: Diese Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Chancen und Risiken des Wissensmanagements insbesondere im Krankenhausbereich darzustellen und den Handlungsbedarf für Organisationen zu untersuchen.
2 Wissensmanagement: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen, Theorien und Modelle des Wissensmanagements, inklusive der Wissensgesellschaft und der Bedeutung der Unternehmenskultur.
3 Untersuchung zu den Erfolgskriterien der Implementation von Wissensmanagementsystemen im Krankenhauswesen, dies am Beispiel der Kliniken Oberallgäu gGmbH: Der Praxisteil analysiert anhand des Projekts „know-IT“ die spezifischen Herausforderungen und Erfolgskriterien für Wissensmanagementsysteme in Kliniken.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Bedeutung des humanorientierten Wissensmanagements für den nachhaltigen Erfolg von Organisationen.
Wissensmanagement, Wissensgesellschaft, Unternehmenskultur, Krankenhauswesen, Kliniken Oberallgäu, know-IT, Wissensbasis, Organisationskultur, Wissenstransfer, Erfolgskriterien, Communities of Practice, Wissensmodell, Prozessmanagement, Mitarbeiterpotenzial
Die Diplomarbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung von Wissensmanagement mit dem Ziel, Erfolgskriterien für die Einführung solcher Systeme in Krankenhäusern zu identifizieren.
Die Arbeit beleuchtet die Wissensgesellschaft, verschiedene Wissensmanagementmodelle, die Bedeutung der Unternehmenskultur und die spezifischen Herausforderungen im Krankenhaussektor.
Ziel ist es, Erfolgskriterien für die Implementierung und den Betrieb von Wissensmanagementsystemen abzuleiten, um Krankenhäuser kundenorientierter und wirtschaftlich erfolgreicher zu gestalten.
Neben einer Literaturanalyse zur Theoriebildung wird eine empirische Zufallsbefragung sowie die Auswertung persönlicher Interviews im Rahmen des Forschungsprojekts „know-IT“ genutzt.
Der Hauptteil erörtert Wissensmanagement-Ansätze (wie Bausteine, Münchner Modell, Wissensnetzwerke), die organisationale Wissensbasis sowie die Anforderungen an verschiedene Managementebenen.
Wissensmanagement, Unternehmenskultur, Krankenhauswesen, know-IT, Wissenstransfer und Erfolgskriterien sind zentrale Schlagworte.
Das Projekt dient als realer Anwendungsfall bei den Kliniken Oberallgäu gGmbH, um theoretische Konzepte in die Praxis zu überführen und Erfolgskriterien anhand von Pilotphasen und Interviews zu validieren.
Die Unternehmenskultur wird als kritischer Erfolgsfaktor eingestuft, da erfolgreiches Wissensmanagement nur in einer wissensfreundlichen Kultur gedeihen kann, die Wissensaustausch fördert und Barrieren abbaut.
Das Top-Management ist der Initiator und muss Wissensmanagement durch klare Visionen, Bereitstellung von Ressourcen und das Vorleben einer entsprechenden Unternehmenskultur aktiv unterstützen.
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