Diplomarbeit, 1997
45 Seiten, Note: 1,0
I. EINFÜHRUNG
1. Themenstellung und Aufbau der Arbeit
2. Die Begriffe „Konsignationslager“ und „EDI“
3. Kurzportrait der Firma SANETTA
4. Die Ausgangssituation
5. Argumente für die Vertriebsvariante „Depot“ und den Einsatz von EDI
II. DAS ANGESTREBTE KONZEPT
1. Änderungen bei der Auftragserfassung und Erstlieferung
2. Automatische Fakturierung und Nachlieferungen
3. Regelungen zum Saisonwechsel
III. VORAUSSETZUNGEN UND UMSTELLUNGEN BEI SANETTA
1. Juristische Betrachtung
a) Rechtliche Grundlage
b) Anforderungen an einen Konsignationslagervertrag
c) Rechtslage bei EDI
2. Technische Anforderungen
a) Voraussetzungen beim Handel
b) Hardwarevoraussetzungen beim Lieferanten
c) Softwarevoraussetzungen beim Lieferanten
d) Die Verbindung zwischen Lieferant und Handel
e) Datenschutz und Datensicherheit
3. Organisatorische Anforderungen beim Lieferanten
a) Integration des Konzepts
b) Umstellungen im Bereich der EDV
c) Umstellungen in der Finanzbuchhaltung (FiBu)
d) Personelle Anforderungen
e) Sonstige Anpassungen
IV. ANALYSE
1. Quantifizierbare Vor- und Nachteile
a) Mehrkosten des Depotkonzepts
b) Einsparungen durch das Depotkonzept
2. Investitionsrechnung
a) Kapitalwertermittlung
b) Dynamische Amortisationsrechnung
c) Sensitivitätsanalyse
3. Nicht quantifizierbare Vor- und Nachteile
a) Qualitative Vorteile
b) Qualitative Nachteile
4. Nutzwertanalyse
V. AUSWERTUNG
1. Diskussion der Analysen
a) Kritische Betrachtung der Kapitalwertmethode
b) Kritische Betrachtung der dynamischen Amortisationsrechnung
c) Kritische Betrachtung der Sensitivitätsanalyse
d) Kritische Betrachtung der Nutzwertanalyse
2. Konsequenzen der Nichteinführung
VI. HANDLUNGSEMPFEHLUNG UND FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung eines Konsignationslagersystems in Verbindung mit Electronic Data Interchange (EDI) als neue Vertriebsvariante beim Kinderbekleidungshersteller SANETTA. Ziel ist es, die organisatorischen, technischen und juristischen Anforderungen zu klären, die Rentabilität der Investition anhand einer Modellrechnung zu beurteilen und eine fundierte Handlungsempfehlung für die Unternehmensführung abzuleiten.
Die Begriffe „Konsignationslager“ und „EDI“
Die Bezeichnung „Konsignationslager“ wird in der betriebswirtschaftlichen Literatur sehr selten erwähnt. Im Allgemeinen trifft man den Terminus lediglich in Standardlexika an, wo ihm zwei Bedeutungen zugewiesen werden: zum einen im Zusammenhang mit dem „Konsignationshandel“, einer Form des Kommissionsgeschäfts: Das Konsignationslager dient hierbei zur Aufnahme der Exportware des Konsignanten, der Eigentümer der Güter bleibt. Der Konsignator verkauft die Ware auf Rechnung des Konsignanten und erhält dafür eine Provision. Ist das Lager ein Freilager, dann muß nur entnommene Ware verzollt werden, was Vorteile bei unverkäuflichen Gütern bedeutet, da hier die aufwendige Zollrückerstattung nicht beantragt werden muß.
zum anderen als „Spezialfall der Lagerwirtschaft: Ein vom Lieferanten auf seine Kosten beim Besteller bereitgestellter Warenbestand“ (Gablers Wirtschaftslexikon, 1995, Sp. 2933). Konsignationslager werden auch als Auslieferungslager oder Depot bezeichnet. Die Rechnungsstellung erfolgt dabei erst nach Übermittlung der Abverkäufe an den Lieferanten, ist also zeitlich nicht mehr an die Auslieferung gekoppelt. Ebenso wie in der ersten geschilderten Begriffserklärung bleibt die Ware Eigentum des Produzenten, solange sie nicht weiterverkauft wird.
I. EINFÜHRUNG: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe, stellt das Unternehmen SANETTA vor und begründet die Motivation für die Untersuchung eines Depot-Systems mit EDI.
II. DAS ANGESTREBTE KONZEPT: Hier wird der operative Ablauf des neuen Vertriebsmodells beschrieben, insbesondere die geänderten Prozesse bei der Auftragserfassung und dem Saisonwechsel.
III. VORAUSSETZUNGEN UND UMSTELLUNGEN BEI SANETTA: Das Kapitel analysiert die notwendigen juristischen, technischen und organisatorischen Anpassungen, die das Unternehmen für eine erfolgreiche Implementierung vornehmen muss.
IV. ANALYSE: Dies ist der Schwerpunktteil, in dem sowohl quantifizierbare Vor- und Nachteile durch Investitionsrechnungen als auch qualitative Aspekte mittels einer Nutzwertanalyse bewertet werden.
V. AUSWERTUNG: Die Ergebnisse der verschiedenen Analysen werden hier kritisch diskutiert, um die Wirtschaftlichkeit und die strategischen Implikationen einer Entscheidung für oder gegen das System zu beleuchten.
VI. HANDLUNGSEMPFEHLUNG UND FAZIT: Auf Basis der Untersuchung gibt der Autor eine abschließende Einschätzung und spricht eine klare Empfehlung für die Umsetzung des Depot-Konzepts aus.
Konsignationslager, Depot, EDI, Electronic Data Interchange, SANETTA, Textilwirtschaft, Vertriebskonzept, Investitionsrechnung, Kapitalwertmethode, Nutzwertanalyse, Logistik, Prozessoptimierung, Quick Response, Warenwirtschaftssystem, Supply Chain
Die Diplomarbeit analysiert die Einführung eines Konsignationslagersystems in Verbindung mit EDI beim Bekleidungshersteller SANETTA als moderne Vertriebsstrategie.
Die zentralen Themen sind die Prozessumstellung im Vertrieb, die technische Integration von EDI, die wirtschaftliche Rentabilitätsprüfung sowie die organisatorische Anpassung im Unternehmen.
Ziel ist es, die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit des Depot-Konzepts zu bewerten, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für das Management von SANETTA zu schaffen.
Es werden betriebswirtschaftliche Methoden der Investitionsrechnung (Kapitalwert, Amortisation, Sensitivitätsanalyse) und qualitative Bewertungsverfahren (Nutzwertanalyse) angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Konzeption des neuen Ablaufs, die technischen und juristischen Voraussetzungen, eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalyse sowie eine qualitative Bewertung.
Wichtige Begriffe sind Konsignationslager, EDI, Investitionsrechnung, Rentabilität, Kundenbindung und Prozessintegration.
Das Depot-Modell bietet Wettbewerbsvorteile durch höhere Warenverfügbarkeit, bessere Kundenbindung und moderne EDI-Standards, was im hart umkämpften Textilmarkt entscheidend ist.
Der Verfasser empfiehlt SANETTA die Einführung des Systems, da das Investitionsrisiko überschaubar ist und die strategischen Chancen sowie die langfristigen Vorteile überwiegen.
BREUNINGER dient in der Arbeit als konkretes Fallbeispiel, da dort bereits ein Depot-Modell praktiziert wird und eine Kooperation als Einstieg in diesen Vertriebsweg fungiert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

