Examensarbeit, 1998
79 Seiten, Note: gut
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Menschenbild der Nationalsozialisten, welches sich in ihrer Sprache widerspiegelt. Das Ziel ist es, anhand von sprachlichen Merkmalen die Weltanschauung und Ideologie des Nationalsozialismus aufzudecken und die Dominanz militaristischer und soldatischer Vorbilder in der Propaganda des Dritten Reiches zu untersuchen.
Das erste Kapitel befasst sich mit den Vorläufern des nationalsozialistischen Menschenbildes und beleuchtet die Bedeutung des ersten Weltkrieges und dessen Folgen. Es werden vier Romane der Zeit analysiert, die Einblicke in die Kriegs- und Nachkriegserfahrungen der Generation um 1920 bieten. Das zweite Kapitel analysiert die Weltanschauung und Sprache des Nationalsozialismus, indem es auf die Bedeutung von „völkisch“ und „Kampfblatt“ in der Propaganda der NSDAP eingeht. Es werden die transzendenten Vorstellungen und die Rolle des Führers in der nationalsozialistischen Ideologie beleuchtet. Das dritte Kapitel untersucht die Folgen der nationalsozialistischen Sprache und Ideologie.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Nationalsozialismus, Sprache, Menschenbild, Militarismus, Rassismus, Führergedanke, Propaganda, Weltanschauung und Ideologie. Sie analysiert die Sprache des Nationalsozialismus als Spiegelbild ihrer Weltanschauung und untersucht die Bedeutung von Sprache für die politische und soziale Propaganda.
Die Sprache diente als direktes Spiegelbild der Ideologie, indem sie Begriffe wie „völkisch“ zur Indizierung des Rassengedankens und militaristische Termini zur Festigung des Machtanspruchs nutzte.
Der Begriff unterstreicht die zentrale Bedeutung militaristischen Gedankengutes und den aggressiven Charakter der nationalsozialistischen Bewegung.
Er ist ein fundamentaler Terminus, der den Rassengedanken und die Ausgrenzung alles Nicht-Zugehörigen in den Mittelpunkt der Kommunikation rückte.
Er belegt das streng zentralistische Denken, bei dem an der Spitze stets ein Führer oder eine Zentrale steht, statt demokratischer Gremien.
Die Arbeit analysiert Autoren wie Walther Flex und Ernst von Salomon sowie Kriegsromane, die die soldatischen Vorbilder der Generation um 1920 prägten.
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