Diplomarbeit, 2007
40 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Grundlagen und Definitionen
2.1 Interpretation des Managementbegriffs
2.2 Diversity
2.2.1 Begriffsdefinition
2.2.2 Relevante Dimensionen
2.2.3 Ausmaß von Diversity
2.3 Team-Diversity
2.3.1 Begriff des Teams
2.3.2 Bestimmungsfaktoren des Teams
3. Führen gemischter Teams
3.1 Grundannahmen
3.2 Determinanten der Teamleistung
3.2.1 Kommunikation
3.2.2 Kohäsion
3.2.3 Rollenverteilung
3.2.4 Gruppengröße
3.3 Einfluss von Diversity auf die Teamleistung
3.3.1 Kommunikation
3.3.2 Kohäsion
3.3.3 Rollenverteilung
3.3.4 Stand der Gruppenentwicklung
3.4 Instrumente zur Führung gemischter Teams
3.4.1 Maßnahmen auf Unternehmensebene
3.4.2 Teamleitung
3.4.3 Schulungen und Trainings
3.5 Fazit
4. Zusammenfassung
Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Diversity auf die Teamleistung und leitet daraus notwendige Instrumente für die Führung von gemischten Teams ab, um die Effizienz der Personalführung zu optimieren.
3.4.2 Teamleitung
An die Person des Teamleiters werden umfangreiche Anforderungen gestellt. Besonders durch die Dimensionen, die die Kultur betreffen, also Rasse, Herkunft und Religion, dürften die größten Probleme für die Teamarbeit hervorgehen. Für die Leitung derartig geprägter Teams ist daher eine Eigenschaft gefordert, die als kulturelle Kompetenz bezeichnet wird.
Im Rahmen dieser Kompetenz muss es dem Teamleiter gelingen, Toleranz gegenüber anderen Kulturen aufzubringen und die Mitarbeiter und ihre Bedürfnisse wahrzunehmen. Nur auf dieser Basis kann ein Verhältnis zu den Teammitgliedern aufgebaut werden, wobei die Qualität dieses Verhältnisses die individuelle Leistungsbereitschaft bestimmt.
Darüber hinaus sind die Verhältnisse im Team zu regeln, dies betrifft insbesondere die Fairness und Gerechtigkeit. Es wird deutlich, dass reines Wissen nicht ausreichend erscheint, um Verhaltensweisen der Teammitglieder, die nicht nur rein kognitiv, sondern auch affektiv und verhaltensgesteuert ablaufen, nachzuvollziehen und steuern zu können.
Kulturelle Kompetenz setzt sich daher aus Eigenschaften des Leiters zusammen, die auf drei unterschiedlichen Ebenen anzusiedeln sind, dem Bewusstsein, dem Wissen und den Fähigkeiten.
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Wandel der Arbeitswelt durch Globalisierung und führt in das Konzept des Diversity Managements als strategische Antwort auf Chancen und Risiken ein.
2. Grundlagen und Definitionen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Diversity, Diversity Management und Team-Diversity und grenzt diese für den Kontext der Personalführung ein.
3. Führen gemischter Teams: Der Hauptteil analysiert die Auswirkungen von Diversity auf Teamleistungsparameter und leitet daraus Instrumente für die Führung, wie Maßnahmen auf Unternehmensebene oder Schulungen, ab.
4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer situativen Führung, die dort ansetzt, wo Diversity zu negativen Effekten führt.
Diversity Management, Personalführung, Team-Diversity, Teamleistung, Kommunikation, Kohäsion, Rollenverteilung, Kulturelle Kompetenz, Organisationsstrategie, Gruppendynamik, Führungsinstrumente, Heterogenität, Konfliktmanagement, Arbeitswelt, Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten bei der Führung von Teams, die sich durch unterschiedliche Merkmale (Diversity) zusammensetzen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen von Diversity, die Determinanten der Teamleistung sowie die Ableitung von Führungsinstrumenten für gemischte Teams.
Das Ziel besteht darin, den Einfluss von Diversity auf die Teamleistung zu identifizieren und daraus effektive Maßnahmen für die Führungskraft abzuleiten, um den Output der Human Ressources zu maximieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der systemtheoretischen Auseinandersetzung mit betriebswirtschaftlichen und sozialpsychologischen Konzepten.
Der Hauptteil analysiert, wie sich Diversity auf Kommunikation, Kohäsion und Rollenverteilung auswirkt und welche Rolle die Gruppenentwicklung dabei spielt.
Die Arbeit ist maßgeblich geprägt durch Begriffe wie Diversity Management, Personalführung, Team-Diversity, kulturelle Kompetenz und situative Führung.
Ein Team zeichnet sich durch eine gemeinsame Zielsetzung, intensive wechselseitige Interaktionen, eine hohe Entscheidungsautonomie und einen besonderen Gruppenzusammenhalt aus.
Da viele Effekte von Diversity emotional gesteuert sind, reicht rationales Wissen nicht aus; ein Teamleiter benötigt kulturelle Kompetenz, um Fairness zu gewährleisten und Missverständnisse aktiv steuern zu können.
Die Arbeit argumentiert, dass Diversity weder grundsätzlich positiv noch negativ ist, sondern stets eine situative Analyse der Auswirkungen auf die Teamleistung und Produktivität erfordert.
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