Masterarbeit, 2006
48 Seiten, Note: 1,8
Die Arbeit untersucht die Demokratisierung der Literaturkritik im Internet und analysiert die Voraussetzungen, Formen und Folgen der Laienkritik. Die Autorin beleuchtet die Entwicklungen im Kontext des Bürgerjournalismus und analysiert die Chancen und Herausforderungen der neuen Form der Literaturkritik. Darüber hinaus setzt sie sich mit der Krise der professionellen Kritik auseinander und betrachtet die Rolle von Online-Buchhändlern wie Amazon in diesem Prozess.
Die Einleitung stellt die Thematik der Laienkritik im Internet vor und führt in die Problematik der sich wandelnden Literaturkritik ein. Kapitel 2 beleuchtet frühere Formen von Laienkritik, während Kapitel 3 die wachsende Bedeutung des Internets für Buchhandel und Verlagswesen im Kontext der Laienkritik untersucht. In Kapitel 4 werden die Voraussetzungen, Grenzen und Formen der Laienkritik im Internet detailliert beschrieben. Kapitel 5 analysiert die spezifischen Merkmale der Laienkritik im Internet, wobei Themen wie Meinungspluralismus, Anonymität und die stilistischen Besonderheiten von Kundenkritiken behandelt werden.
Laienkritik, Internet, Literaturkritik, Bürgerjournalismus, Online-Buchhändler, Amazon, Rezensionen, Meinungspluralismus, Anonymität, Krise der professionellen Kritik, Feuilletons, Wandel.
Es beschreibt den Wandel, bei dem nicht mehr nur professionelle Kritiker im Feuilleton entscheiden, sondern Laien durch Rezensionen im Internet massiv mitbestimmen.
Kundenrezensionen auf Plattformen wie Amazon dienen als Surrogat für institutionelle Kritik und haben einen enormen Einfluss auf das Kaufverhalten und den literarischen Betrieb.
Typisch sind Meinungspluralismus, ein persönlicher und oft „oraler“ Stil, Serviceorientierung, aber auch das Problem der Anonymität.
Ja, das klassische Feuilleton verliert an Relevanz, die Sendezeiten im Rundfunk schrumpfen und die Autorität der Profi-Kritiker wird durch die „Meinung der Masse“ herausgefordert.
Es ist die aktive Teilnahme von Lesern, die aus der passiven Konsumhaltung erwachen und selbst als Kritiker in Foren oder Blogs publizieren.
Die Arbeit nennt historische Vorläufer wie Nicolais „Allgemeine Deutsche Bibliothek“ oder die Volkskritik in der DDR.
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