Bachelorarbeit, 2007
33 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit analysiert die Demokratieförderung der Europäischen Union (EU) im Libanon im Rahmen der Euro-Mediterranen Partnerschaft. Sie zielt darauf ab, die Erfolgsfaktoren und Hindernisse der EU-Strategie zu identifizieren, um zukünftige Bemühungen im Bereich der Demokratieförderung zu optimieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Bedeutung des Libanon als "Mikrokosmos des clash of civilizations" und die Rolle der EU als Demokratieförderer im Kontext der internationalen Sicherheitslage herausstreicht. Im ersten Kapitel werden die methodischen Grundlagen der Analyse erläutert und das "Sechseck der externen Demokratieförderung" nach Sandschneider eingeführt.
Kapitel 2 beschreibt die ersten vier Faktoren der Demokratieförderung: die Akteure, die EU und der Libanon, die internationalen Rahmenbedingungen, die Adressaten und die Ziele der EU.
Kapitel 3 beleuchtet den fünften Faktor, den Zustand der Demokratie im Libanon, indem es die allgemeine Strukturmerkmale, die politische Kultur, die Menschenrechte, die nationale Einheit und den Zustand der libanesischen Demokratie analysiert.
Kapitel 4 analysiert den sechsten Faktor, die Strategie der EU zur Demokratieförderung im Libanon, indem es Konzepte, Strategie, Gründe für die fehlende Implementation und die Auswirkungen auf die Umsetzung der Strategie beleuchtet.
Demokratieförderung, EU, Libanon, Euro-Mediterrane Partnerschaft, Transformationsphase, externe Faktoren, Strategie, Implementation, länderspezifische Besonderheiten, clash of civilizations, internationale Sicherheitslage.
Die Förderung erfolgt primär im Rahmen der Euro-Mediterranen Partnerschaft (EMP) durch politische Zusammenarbeit und wirtschaftliche Anreize.
Im Libanon treffen diverse Ethnien, Weltreligionen (Christen/Muslime) und geostrategische Interessen (USA/Iran, Syrien/Israel) unmittelbar aufeinander.
Dazu zählen die instabile nationale Einheit, komplexe konfessionelle Strukturen und der Einfluss externer Mächte, die oft zu politischem Chaos führen.
Gründe sind unter anderem eine zu starke Konzentration auf wirtschaftliche Belange, fehlende Methodik und mangelnde Berücksichtigung länderspezifischer Besonderheiten.
Die EU ist an Stabilität interessiert, um Probleme wie organisierten Verbrechen, Terrorismus und illegale Migration an ihren Außengrenzen zu reduzieren.
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