Examensarbeit, 2002
45 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit der Planung, Durchführung und Reflexion eines „Religionen-Workshops“, der im Rahmen der Projekttage 2002 an der *** GHS *** Stolberg durchgeführt wurde. Das Ziel des Workshops war es, Schüler zum Nachdenken über die eigene und über andere Religionen anzuregen und die Chancen und Grenzen interreligiöser Erziehung an der Hauptschule zu beleuchten.
Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit den theoretischen und theologischen Aspekten interreligiösen Lernens. Es werden verschiedene Religionen betrachtet, die Entwicklung der Gesellschaft vom konfessionellen Milieu zur pluralistischen Gesellschaft, das Missionsverständnis der katholischen Kirche und die Stellung der katholischen Kirche zum interreligiösen Lernen nach dem 2. Vatikanischen Konzil beleuchtet. Des Weiteren werden Leitlinien interreligiösen Lernens sowie der interreligiöse Dialog als neuer Zugang zur eigenen Religion diskutiert.
Der zweite Teil der Arbeit beschreibt die praktische Durchführung des Religionen-Workshops. Er beinhaltet die Vorüberlegungen, die Planung und die Durchführung der Exkursionen zu verschiedenen Religionsstätten, wie der Bila-Moschee, dem Aachener Dom und dem Zentrum für tibetischen Buddhismus. Des Weiteren wird die Nachbereitung und der interreligiöse Dialog zwischen den Schülern sowie die Präsentation der Ergebnisse im „Zelt der Religionen“ detailliert dargestellt.
Der dritte Teil der Arbeit widmet sich der Reflexion des Workshops. Es werden die Grenzen und Chancen interreligiöser Erziehung beleuchtet und die Ergebnisse der Arbeit im Lichte der zuvor dargestellten theoretischen Aspekte reflektiert.
Interreligiöses Lernen, Religionen, multikulturelle Gesellschaft, Projekttage, Hauptschule, Toleranz, Mission, Dialog, katholische Kirche, Zweites Vatikanisches Konzil, Bila-Moschee, Aachener Dom, Zentrum für tibetischen Buddhismus, Präsentation, Reflexion, Chancen, Grenzen.
Ziel ist es, Schüler zur Reflexion über die eigene und fremde Religionen anzuregen und durch Wissen gegenseitige Toleranz zu fördern.
Die Schüler besuchten die Bila-Moschee, den Aachener Dom und ein Zentrum für tibetischen Buddhismus.
Während viele deutsche Jugendliche wenig religiöse Vorbildung haben, praktizieren islamische Schüler ihren Glauben oft offener (z. B. Fasten im Ramadan).
Die Arbeit beleuchtet die positive Stellung der Kirche zum Dialog seit dem 2. Vatikanischen Konzil und dessen Bedeutung für eine pluralistische Gesellschaft.
Zeitliche Einschränkungen (z. B. nur drei Projekttage) und tief verwurzelte Vorurteile können die Wirkung der Erziehung begrenzen.
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