Diplomarbeit, 1999
57 Seiten, Note: 2
1 Kurzfassung
2 Danksagung
3 Inhaltsverzeichnis
4 Einleitung
5 Spezifika dieses Systems
6 Datenschutz
6.1 Art der Daten
6.2 Datenschutzgesetz
6.3 Datensicherheit
6.4 Löschungen:
7 Architektur
7.1 Abgrenzung der Aufgabenstellung der vorliegenden Diplomarbeit
8 Entwurfsrichtlinien
8.1 Allgemeines
8.2 Unterstützter WEB- & HTML-Standard
8.3 JavaScript
8.4 Cookies
8.5 Bildschirmdarstellung
8.6 Farben
8.7 Symbolik- Textdarstellung
8.8 Frames
8.8.1 Logo-Frame
8.8.2 Menü-Frame
8.8.3
8.8.4 Subjekt-Frame (Benutzerdaten)
8.8.5 Objekt-Frame (Bearbeitete Person/ Objekt)
8.8.6 Seitennavigations-Frame
8.8.7 Datenframe
8.9 Formulare
8.9.1 Ein- und Ausgabefelder
8.9.2 Vertikale Gliederung
8.9.3 Horizontale Gliederung
8.10 Berichte
8.11 Schaltflächen (Buttons)
8.11.1 Weitere Fenster
8.12 Beenden der Applikation
8.13 Fehler und Hinweise
8.13.1 Eingabefehler
8.13.2 Systemfehler
8.13.3 Hinweise
9 Zugriffsberechtigung
9.1 Technische Voraussetzungen
9.1.1 Systemanforderungen / Systembeschränkungen
9.1.2 IVV-Systemadministration:
9.1.3 IVV-Zentrum (Schnittstelle Benutzer / Systemadministration):
9.1.4 Justizanstalten:
9.2 Datenbankausschnitt für Berechtigungslogik
9.3 Funktionen
9.3.1 Unterrollen aufbauen
9.3.2 Rollen aufbauen
9.3.3 Rechte in Form von Rollen vergeben
9.3.4 Individuelles Menü aufbauen (Login)
9.3.5 Recht auf Aktion prüfen
10 Statuskonzept
10.1 Anforderungen
10.1.1 Statuskonzept
10.1.2 Historisierung
10.1.3 Sperrung von Datensätzen
10.1.4 Datenhoheit
10.2 Lösungsansätze
10.2.1 Statuskonzept
10.2.2 Historisierung
10.2.3 Sperren von Datensätzen
10.2.4 Datenhoheit
10.3 Detailkonzept Sperrlogik
10.3.1 Funktion der Sperrung (Was wird getan!)
10.3.2 Auswirkungen der Sperre
10.4 Detailkonzept Status
10.4.1 Grundlagen
10.4.2 Umsetzung
11 Funktionen
11.1 Funktion Strafzeit berechnen
11.1.1 Strafende:
11.1.2 BE:
11.1.3 Amnestie 1995 §3 u §2
11.1.4 VBE2-Termin, VBE3-Termin, EVZ-§145(2):(Erlaß von Miklau)
11.1.5 Prüfungstermine §25 StGB:
11.1.6 Änderungsmöglichkeit von Strafvollzugsanordnungen, deren Zuordnung, Reihenfolge und „übernommen in Strafhaft“
11.1.7 Support-Funktion:
11.1.8 Vorgehensweise bei Rückerfassung, wenn die vom Vollzugsbeamten errechneten Termine unterschiedlich zu den IVV-Terminen sind
11.1.9 IVV-Termine nach den errechneten Terminen:
11.1.10 Anhang:
11.2 Strafe reduzieren
11.3 Zentrale JS-Funktionen
11.3.1 Datumsfunktionen
11.3.2 Listenfunktionen
12 Schnittstellen
12.1 Zum Host
12.2 Zu Projekt Redesign
12.2.1 Zielsetzung
12.2.2 Nutzen
12.2.3 Anforderungen an Schnittstelle
12.2.4 Bereitstellen der Erfassungsfunktionalität aus IVV
13 Aussichten
13.1 Nächste Versionen
13.2 Designänderungen
13.2.1 Notsystem
13.2.2 GGV
13.3 Weitere Betrachtungen
14 Anhang
14.1 Aufbauorganisation (Stand 11/98)
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erläuterung der technischen Architektur und der benutzerfreundlichen Gestaltung der "Integrierten Vollzugsverwaltung" (IVV), einem EDV-gestützten System zur Unterstützung der täglichen Arbeit im österreichischen Strafvollzug, unter Berücksichtigung gesetzlicher Grundlagen und spezifischer Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit.
8.8.7 Datenframe
Der Daten-Frame ist der einzige Frame, der Schiebeleisten (Scrollbars) verwendet. Die entsprechende Codierung dieses Frames lautet
SCROLLING=auto
um Schiebeleisten nur dann anzuzeigen, wenn sie wirklich gebraucht werden.
Im Daten-Frame findet die eigentliche Bearbeitung der Daten statt. In diesem Frame werden dargestellt:
Formulare zur Dateneingabe bzw. -änderung (Abbildung 8.9),
Datenauszüge ohne Änderungsmöglichkeit, z.B. Berichte (Abbildung 8.10),
Suchergebnisse als Auswahllisten (Abbildung 8.11).
Diese unterschiedlichen Darstellungsarten können auch in einem Formular kombiniert angeboten werden.
Kurzfassung: Bietet einen Überblick über die Ziele und technologischen Schwerpunkte der IVV.
Danksagung: Anerkennung der Unterstützung durch Projektteam, Dozenten und Familie bei der Erstellung der Arbeit.
Inhaltsverzeichnis: Detaillierte Auflistung der Kapitelstruktur der Diplomarbeit.
Einleitung: Einführung in das Projekt IVV, die Zielsetzung der Rationalisierung im Strafvollzug und den Umfang der Betrachtung.
Spezifika dieses Systems: Erläuterung der Anforderungen aus dem ADV-Bericht 1995 und der Herausforderungen bei der Integration moderner Web-Technologien mit bestehenden Host-Systemen.
Datenschutz: Erörterung der datenschutzrechtlichen Anforderungen, der Datensicherheit und der Mechanismen für Löschungen in einem hochsensiblen Umfeld.
Architektur: Detaillierte Beschreibung des heterogenen Systems, der Datenbankanbindung und des Notsystems bei Ausfällen.
Entwurfsrichtlinien: Beschreibung der Designstandards, der Farbwahl und der Frame-Struktur zur Gewährleistung einer konsistenten Benutzeroberfläche.
Zugriffsberechtigung: Erläuterung der Konzepte zur Rollenverwaltung und der Prüfung von Zugriffsrechten pro Funktion und Aktion.
Statuskonzept: Beschreibung der Anforderungen und Lösungsansätze zur Datenkonsistenz mittels paralleler Datensätze und Statuskennzeichen.
Funktionen: Detaillierte Darstellung der Kernfunktionalitäten wie Strafzeitberechnung, Amnestieregelungen und JavaScript-Unterstützung.
Schnittstellen: Erläuterung der Kommunikation zwischen dem Web-Frontend und dem Host sowie dem parallel laufenden Projekt Redesign.
Aussichten: Ausblick auf zukünftige Versionen, Designänderungen und politische Überlegungen zur Einbindung der Insassen.
Anhang: Dokumentation der Aufbauorganisation des Projekts zum Stand 11/98.
Abkürzungsverzeichnis: Auflistung der verwendeten Akronyme und Abkürzungen.
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis: Verzeichnis der im Text verwendeten grafischen Darstellungen und Tabellen.
Literaturliste: Auflistung der für die Arbeit herangezogenen Quellen und Dokumente.
IVV, Integrierte Vollzugsverwaltung, Strafvollzug, EDV, Web-Browser, Datenbank, Datenschutz, Datensicherheit, Benutzeroberfläche, Strafzeitberechnung, Zugriffsberechtigung, Statuskonzept, Architektur, JavaScript, Host-System.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Konzeption einer EDV-gestützten, benutzerorientierten Software für die Integrierte Vollzugsverwaltung (IVV) im österreichischen Strafvollzug.
Zentrale Themen sind die Systemarchitektur, die benutzerfreundliche Gestaltung von Masken mittels Web-Technologien, das Sicherheits- und Datenschutzkonzept sowie die Umsetzung komplexer administrativer Vorgänge wie die Strafzeitberechnung.
Das primäre Ziel ist die Darstellung der technischen und administrativen Herausforderungen bei der Schaffung eines zentralen EDV-Systems für den Strafvollzug, das Prozesse rationalisiert und eine einheitliche Datenbasis schafft.
Die Arbeit basiert auf einer Analyse der bestehenden Anforderungen, der Dokumentation der Systemarchitektur, dem Entwurf von Richtlinien für die Benutzeroberfläche und der Beschreibung von fachlichen Logiken für die Vollzugsverwaltung.
Im Hauptteil werden die Systemarchitektur, Entwurfsrichtlinien für die GUI, Zugriffsberechtigungen, das Statuskonzept zur Datenverwaltung sowie spezifische Funktionen wie die Strafzeitberechnung detailliert erläutert.
Wichtige Begriffe sind IVV, Strafvollzug, EDV-gestützte Verwaltung, Datenbank, Datensicherheit, Benutzerfreundlichkeit, Strafzeitberechnung und Zugriffsberechtigung.
Aufgrund der Brisanz der Daten im Strafvollzug ist es notwendig, zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen zu können, wer, wann und wie mit dem System gearbeitet hat, um Revisionen zu ermöglichen und Missbrauch zu verhindern.
Da Transaktionen technologiebedingt kurz sind, wird die Sperrung explizit von der Anwendung verwaltet. Ein gesperrter Datensatz kann von einem anderen Benutzer nur unter expliziter Übersteuerung (mit Hinweis) bearbeitet werden, wobei der ursprüngliche Bearbeiter bei einem Speicherversuch gewarnt wird.
JavaScript wird für zentrale Aufgaben wie die Kontexthaltung zwischen verschiedenen Frames und dem Server, die Validitätsprüfung von Eingaben, die Benutzerführung, kontext-sensitive Hilfe und komplexe Berechnungen wie die Strafzeit eingesetzt.
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