Diplomarbeit, 1998
144 Seiten, Note: 2,0
1. Problemstellung und Aufbau der Arbeit
2. Netzwerke in der Logistik
2.1 Logistik
2.1.1 Ursprung und Definition des Logistikbegriffs
2.1.2 Charakterisierung von Logistiksystemen
2.1.2.1 Definition von Logistiksystemen
2.1.2.2 Grundstrukturen von Logistiksystemen
2.1.2.3 Abgrenzung verschiedener Logistiksysteme
2.1.3 Logistische Gestaltungsprinzipien
2.1.3.1 Systemdenken
2.1.3.2 Gesamtkostendenken
2.1.3.3 Flußdenken
2.1.3.4 Servicedenken
2.1.4 Logistische Gestaltungsziele
2.1.4.1 Leistungsziele
2.1.4.2 Kostenziele
2.1.4.3 Effizienzziele
2.2 Unternehmensnetzwerke
2.2.1 Charakterisierung von Unternehmensnetzwerken
2.2.1.1 Definition von Unternehmensnetzwerken
2.2.1.2 Organisatorische Einordnung von Unternehmensnetzwerken
2.2.1.3 Verflechtungsebenen und Merkmale von Unternehmensnetzwerken
2.2.2 Theoretische Ansätze zur Erklärung von Unternehmensnetzwerken
2.2.2.1 Transaktionskostenansatz
2.2.2.2 Principal-Agent-Theorie
2.2.2.3 Resource Dependence-Ansatz
2.2.2.4 Theorie der flexiblen Spezialisierung
2.2.3 Typologie von Unternehmensnetzwerken
2.2.3.1 Strategisches Netzwerk
2.2.3.2 Regionales Netzwerk
2.2.3.3 Virtuelle Unternehmung
2.2.3.4 Operatives Netzwerk
2.2.3.5 Internes Netzwerk
2.2.4 Ziele und Potentiale von Unternehmensnetzwerken
3. Ansätze zur Analyse und Optimierung von Logistiknetzwerken
3.1 Logistiknetzwerke
3.2 Betrachtungsebenen in Logistiknetzwerken
3.2.1 Logistiknetzwerke aus externer Makroperspektive
3.2.2 Logistiknetzwerke aus Mikroperspektive
3.2.3 Logistiknetzwerke aus interner Makroperspektive
3.2.4 Betrachtungsebenen als Ausgangspunkt der Analyse logistischer Netzwerke
3.3 Instrumente zur Modellierung von Logistiknetzwerken
3.3.1 Graphenmodell
3.3.2 System Dynamics-Modell
3.3.3 Modell des Logistikgeschehens
3.3.4 Prozeßkettenmodell
3.4 Instrumente zur Bewertung von Logistiknetzwerken
3.4.1 Assistenzsystem
3.4.2 Kennlinientechnik
3.4.3 Integriertes Prozeß- und Wirkmodell
3.4.4 Ressourcenorientierte Prozeßkostenrechnung
3.4.5 Ressourcenorientierte Prozeßkettenanalyse
4. Zusammenfassung und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung und Analyse möglicher Konzepte zur Unterstützung der Analyse und Optimierung unternehmensübergreifender Logistiksysteme. Angesichts der zunehmenden Globalisierung und Individualisierung von Kundenbedürfnissen untersucht die Arbeit, wie Unternehmen durch vernetzte Organisationsformen und netzwerkfähige Methoden den wachsenden Wettbewerbsdruck bewältigen und logistische Prozesse effizient gestalten können.
2.1.3.1 Systemdenken
Dem Systemdenken bzw. dem Denken in komplexen, vernetzten Zusammenhängen liegt die systemtheoretische Betrachtungsweise zugrunde. Der Ursprung des Systemdenkens liegt in der Biologie, wobei es von dort in die Wirtschaftswissenschaften übertragen wurde. Kennzeichnend ist neben der ganzheitlichen Betrachtungsweise vor allem die Erkenntnis, daß für die Erklärung der Ganzheit die Erklärung einzelner Elemente nicht ausreicht. Durch die Integration isolierter Elemente entstehen zusätzliche Leistungspotentiale, die ausschließlich dem Gesamtsystem zugeordnet werden können und größer sind als die addierten Leistungspotentiale der Teilelemente, so daß eine die Interdependenzen berücksichtigende Analyse der Systemelemente, ihrer Eigenschaften und der Beziehungen untereinander erforderlich ist. Eine „Erweiterung“ des Denkrahmens erfährt die Logistik durch den von Klaus entwickelten Prozeßansatz. Ausgehend von einer Analyse aktueller und älterer Beiträge der Managementliteratur sowie Konzepten und Prinzipien erfolgreicher Unternehmungen formuliert Klaus die These von der Konvergenz aktueller Theorie- und Praxisentwicklungen.
1. Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs und Darlegung der Notwendigkeit netzwerkfähiger Ansätze im Logistikmanagement.
2. Netzwerke in der Logistik: Fundamentale begriffliche Einordnung von Logistiksystemen, deren Gestaltungsprinzipien sowie die theoretische Herleitung von Unternehmensnetzwerken.
3. Ansätze zur Analyse und Optimierung von Logistiknetzwerken: Integrativer Rahmen zur Analyse logistischer Systeme sowie Vorstellung spezifischer Modellierungs- und Bewertungsinstrumente.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der entwickelten Analyseraster und Instrumente sowie Identifikation von zukünftigem Forschungsbedarf im Bereich netzweiter Logistikmanagementsysteme.
Logistiknetzwerke, Unternehmensnetzwerke, Systemdenken, Prozeßorientierung, Logistiksysteme, Transaktionskosten, Principal-Agent-Theorie, Ressourcenorientierung, Modellierung, Kennlinientechnik, Prozeßkostenrechnung, Unternehmenslogistik, Wettbewerbsvorteile, Supply Chain Management, Simulation.
Die Arbeit befasst sich mit Ansätzen zur Analyse und Optimierung von Logistiknetzwerken, um Unternehmen bei der Gestaltung unternehmensübergreifender Zusammenarbeit zu unterstützen.
Die Themenfelder umfassen die logistischen Grundlagen, die theoretische Fundierung und Typisierung von Unternehmensnetzwerken sowie konkrete Instrumente zur Modellierung und Bewertung logistischer Netzwerke.
Das Hauptziel besteht darin, methodische Ansätze und Bewertungsinstrumente aufzuzeigen, die eine effiziente Analyse und Gestaltung von Logistiknetzwerken in einem durch Spezialisierung und Integration geprägten Umfeld ermöglichen.
Die Arbeit stützt sich auf eine strukturierte Literaturanalyse, systemtheoretische Ansätze sowie betriebswirtschaftliche Modellierungstechniken wie das Graphenmodell, System Dynamics und die Kennlinientechnik.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung von Logistik- und Unternehmensnetzwerken (Kapitel 2) und eine integrative Analyse mit der Vorstellung von Modellierungs- und Bewertungsinstrumenten (Kapitel 3).
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Logistiknetzwerke, Unternehmensnetzwerke, Prozeßorientierung, Kosten- und Leistungsanalyse sowie verschiedene theoretische Ansätze wie die Transaktionskostentheorie.
Die Typologie unterscheidet unter anderem zwischen strategischen, regionalen, virtuellen, operativen und internen Netzwerken, basierend auf Kriterien wie Führungsstruktur, Stabilität, Vernetzungsgrad und Ressourcenmanagement.
Sie dient als spezifisches Bewertungsinstrument, um die Kosten von Prozessen transparent zu machen und durch Verbrauchsfunktionen eine prognosefähige Kostensteuerung in Netzwerken zu ermöglichen.
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