Diplomarbeit, 2005
78 Seiten, Note: 2,3
1 [ Einleitung ]
1.1 [ Problemstellung ]
1.2 [ Begriffliche Abgrenzung ]
2 [ Verändertes Konsumentenverhalten ]
2.1 [ Bedeutung des Konsumentenverhaltens ]
2.2 [ Die Verhaltensforschung]
2.2.1 [ Aktueller Trend der Verhaltensforschung ]
2.2.2 [ Funktionsprinzip menschlichen Verhaltens ]
2.2.2.1 [ Betrachtete Determinanten ]
2.2.2.2 [ Aktivierende Prozesse ]
2.2.2.3 [ Kognitive Prozesse ]
2.2.2.4 [ Umwelteinflüsse auf das menschliche Verhalten ]
2.3 [ Veränderung des Konsumentenverhaltens ]
2.3.1 [ Wandel der persönlichen Werte ]
2.3.2 [ Wandel sozialer und kultureller Strukturen ]
2.3.3 [ Wandel durch technische Veränderung ]
2.4 [ Zusammenfassung ]
3 [ Veränderte Kommunikations- und Informationsinfrastrukturen ]
3.1 [ Veränderung der Infrastrukturen aufgrund neuer Medien ]
3.2 [ Die Nutzung von neuen Medien ]
3.3 [ Marketingformen im Internet ]
3.3.1 [ Klassische Online-Werbeformen ]
3.3.2 [ Neue Online-Werbeformen ]
3.3.2.1 [ Website-Werbung ]
3.3.2.2 [ Integrierte und kooperative Werbeformen ]
3.3.2.3 [ Online Events ]
3.4 [ Mobile Marketingformen ]
3.4.1 [ Mobile Advertising ]
3.4.2 [ Mobile Marketing als Rückkanal im Medienverbund ]
3.4.3 [ Ortsbezogene mobile Marketinginstrumente ]
3.5 [ Zusammenfassung ]
4 [ Strategien zur Kundenkommunikation ]
4.1 [ Grundgedanken systemischen Marketings ]
4.2 [ Vorgehensstrukturierung ]
4.3 [ Einordnung neuer Medien in den Marketingkomplex]
4.4 [ Gesamtkontextuale Werbeformen-Empfehlungen ]
5 [ Fazit ]
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu analysieren, wie Unternehmen neue Medien (Internet und mobile Telekommunikation) vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Konsumentenverhaltens erfolgreich für Marketingstrategien nutzen können, wobei eine systemische Sichtweise eingenommen wird.
[ 1.1 Problemstellung ]
In einem turbulenten Umfeld wie der Medienbranche ergeben sich für Marketingaktivitäten im instrumentellen Bereich ständig Erneuerungen. Aber nicht nur Konkurrenz und technische Entwicklung gestalten den ständigen Umbruch des Unternehmensumfeldes, sondern mittlerweile auch das sich verändernde Konsumentenverhalten. Konsumenten stellen inzwischen eine sich ständig wandelnde Größe dar. Ihr Verhalten wird sowohl durch kulturelle, gesellschaftliche als auch technische Veränderungen beeinflusst. Gerade für den Einsatz neuer Medien bedeutet dies eine Beschäftigung mit zwei dynamischen und komplexen Themenbereichen. Um beantworten zu können, wie Unternehmen neue Medien unter einer besonderen Betrachtung eines veränderten Konsumentenverhaltens benutzen können, soll zunächst jeder Teilbereich isoliert betrachtet werden. Erst danach kann auf Handlungsempfehlungen für Marketingaktivitäten dieses Problembereichs eingegangen werden.
Da Unternehmen heutzutage in einem turbulenten wirtschaftlichen Umfeld agieren, ist die Erforschung des Konsumentenverhaltens heute wichtiger für den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens als je zuvor. Daher wird hier im ersten Schritt das Verhalten von Konsumenten näher betrachtet. Bevor allerdings auf Änderungstendenzen in diesem Verhalten eingegangen wird, muss der allgemeine Ablauf menschlichen Verhaltens analysiert werden. Dafür wird dieses in psychische Variablen (aktivierende und kognitive Prozesse) und Umweltvariablen (physische und soziale Umwelt) unterteilt. Die Umweltvariablen finden ihren Einfluss auf das Verhalten über den Weg der psychischen Variablen (z. B. in einer Veränderung der Einstellungen). Nach dieser allgemeinen Betrachtung werden die in den letzten Jahren veränderten Einflussfaktoren auf das menschliche Verhalten reflektiert.
1 [ Einleitung ]: Dieses Kapitel definiert die Problemstellung und die begrifflichen Grundlagen der Arbeit, wobei das Ziel der isolierten Betrachtung von Konsumentenverhalten und Medieninfrastrukturen festgelegt wird.
2 [ Verändertes Konsumentenverhalten ]: Hier wird das komplexe System des menschlichen Verhaltens analysiert, insbesondere die aktivierenden und kognitiven Prozesse sowie der Einfluss von Wertewandel und sozialen Strukturen.
3 [ Veränderte Kommunikations- und Informationsinfrastrukturen ]: Dieses Kapitel untersucht die spezifischen Merkmale von Internet- und Mobile-Marketing-Formen sowie deren Eignung zur Ansprache unterschiedlicher Konsumentenprofile.
4 [ Strategien zur Kundenkommunikation ]: Hier wird der systemische Ansatz für Marketingstrategien vorgestellt und aufgezeigt, wie neue Medien in den Marketingkomplex integriert werden können.
5 [ Fazit ]: Das Fazit fasst zusammen, dass keine universelle Lösung existiert, sondern eine ganzheitliche, systemische Betrachtung der Unternehmensumwelt für erfolgreiche Strategien unerlässlich ist.
Konsumentenverhalten, Marketingstrategien, Neue Medien, Internetmarketing, Mobile Marketing, Verhaltensforschung, Systemisches Marketing, Wertewandel, Hedonisierung, Sublimierung, Individualisierung, Kundenkommunikation, Online-Werbeformen, Werbebotschaften, Solution Cycle
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen neue Medien (Internet und mobile Kommunikation) vor dem Hintergrund sich wandelnder Konsumentenbedürfnisse strategisch einsetzen können.
Die zentralen Felder sind die psychologischen Grundlagen des menschlichen Konsumentenverhaltens, die technischen Möglichkeiten moderner Medien und die strategische Ableitung ganzheitlicher Marketingansätze.
Das Ziel ist die Schaffung einer Wissensbasis, um zu verstehen, wie Marketingstrategien unter Berücksichtigung eines veränderten Konsumentenverhaltens mittels neuer Medien erfolgreich gestaltet werden können.
Die Arbeit verfolgt einen systemischen Ansatz, bei dem das Konsumentenverhalten und die Mediennutzung als komplexe, ineinandergreifende Systeme betrachtet werden, um Handlungsfelder zu identifizieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der psychologischen Grundlagen (Verhaltensforschung), die Untersuchung spezifischer Medieninfrastrukturen und Werbeformen sowie die methodische Empfehlung für ein systemisches Marketing-Vorgehen.
Wichtige Begriffe sind Konsumentenverhalten, systemisches Marketing, Online-Werbeformen, Mobile Marketing, Wertewandel und die Integration neuer Medien in den Marketingmix.
Da das menschliche Verhalten ein hochkomplexes System mit vielen Einflussgrößen ist, können lineare Modelle oft keine adäquaten Lösungen für moderne Herausforderungen im Marketing bieten.
Der Solution Cycle nach Bergmann dient der Strukturierung des Problemlösungsprozesses, um Entscheidungen für komplexe Marketingherausforderungen überschaubar und kontrollierbar zu gestalten.
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