Diplomarbeit, 2006
57 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Medien
2.1. Definition: Medien
2.2. Ausgewählte Medien im Überblick
2.2.1. Der Computer
2.2.2. Die Software
3. Medien als zunehmender Faktor der Sozialisation
3.1. Medienkompetenz
3.2. Mediennutzung
3.3. Medieneinwirkung
4. Medien in Einrichtungen mit Bildungsauftrag
4.1. Medienqualifizierung von MitarbeiterInnen
4.2. Vermitteln von Medienkompetenz
4.3. Erfahrungsraum für Mediennutzung
4.4. Möglichkeiten von digitalen Medien bei der Bildung
5. Computergestütztes Lernen am Beispiel der „Schlaumäuse“
5.1. Vorstellung der Lernsoftware und des Projektes
5.1.1. Die Herausgeber
5.1.2. Installationsprozess und Grundoberfläche
5.1.3. Die Programmteile
5.2. Zielgruppe
5.3. Rolle des Lehrpersonals
5.4. Das Konzept um das Computerprogramm herum
5.5. Beobachtungen beim Einsatz der Software
5.5.1. Vorüberlegungen zur Beobachtung
5.5.2. Auswertung der Beobachtungen
5.6. Eigene Beurteilung der Software und des Konzeptes
6. Abschlussresümee
Die Diplomarbeit untersucht die Herausforderungen und Chancen digitaler Medien für die Soziale Arbeit in Kindertagesstätten. Das zentrale Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Kindern ein bewusster und kompetenter Umgang mit Medien vermittelt werden kann, wobei die Rolle der Sozialpädagogik als Vermittler und Qualifikator im Vordergrund steht.
5.1. Vorstellung der Lernsoftware und des Projektes
Im Frühjahr 2003 startete die Pilotphase der Initiative, die in diesem Jahr (2005) abgeschlossen wurde. Zusammen mit dem Bundesfamilienministerium wählte Microsoft 200 Kindergärten aus sozial-schwachen Gebieten, gemeinsam mit dem Modellprogramm des Bundesfamilienministeriums, aus. Die Einrichtungen wurden von Microsoft mit einem Kleincomputer und der eigens entwickelten Software ausgestattet. Begleitend führte die ComputerLernWerkstatt der Technischen Universität Berlin eine wissenschaftliche Studie durch, die im Herbst 2005 veröffentlicht wurde und auf die ich im späteren Verlauf noch detaillierter eingehen werde.
Um der anhaltenden großen Nachfrage nach dem Programm nachkommen zu können, hat Microsoft die Teilnahmemöglichkeiten erheblich ausgebaut. Alle teilnehmenden Kindergärten erhielten ein Sprachkompetenzpaket inklusive einer eintägigen Schulung der ErzieherInnen.
1. Einleitung: Der Autor erläutert sein Interesse an der medienpädagogischen Auseinandersetzung und formuliert die zentrale Fragestellung zur Vermittlung von Medienkompetenz durch Sozialpädagogen.
2. Medien: Hier wird der Medienbegriff definiert, eine typologische Einordnung vorgenommen und der Stellenwert des Computers sowie der Software grundlegend erläutert.
3. Medien als zunehmender Faktor der Sozialisation: Dieses Kapitel beleuchtet den Einfluss von Medien auf die kindliche Entwicklung und diskutiert Chancen sowie Gefahren im sozialen Kontext.
4. Medien in Einrichtungen mit Bildungsauftrag: Der Autor thematisiert die Notwendigkeit der Medienqualifizierung für Pädagogen und die Gestaltung von Erfahrungsräumen für die Mediennutzung.
5. Computergestütztes Lernen am Beispiel der „Schlaumäuse“: Dies ist der empirische Teil, in dem das konkrete Projekt, die Zielgruppe und die Ergebnisse einer praktischen Beobachtung in einer Kindertagesstätte analysiert werden.
6. Abschlussresümee: Hier werden die Ergebnisse zusammengefasst und die zukünftige Bedeutung der medienpädagogischen Arbeit für die Sozialpädagogik hervorgehoben.
Medienpädagogik, Medienkompetenz, Sozialisation, Sozialarbeit, Schlaumäuse, Edutainment, Sprachförderung, Computergestütztes Lernen, Digitale Medien, Kindertagesstätte, Mediennutzung, Medienwirkung, Blended Learning, Pädagogik.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und den Herausforderungen digitaler Medien für Sozialarbeiter in Kindergärten und Vorschulen.
Zu den Schwerpunkten gehören Medienkompetenz, Sozialisation durch Medien, Edutainment-Software und die notwendige Medienqualifizierung pädagogischer Fachkräfte.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Sozialpädagogen Kindern einen kompetenten Umgang mit Medien vermitteln können und welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Auseinandersetzung mit Literatur und Fachbegriffen mit einer eigenen qualitativen Beobachtung in einer Kindertagesstätte.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Mediensozialisation, die Rolle von Bildungseinrichtungen und evaluiert das Microsoft-Projekt „Schlaumäuse“.
Die wichtigsten Begriffe sind Medienpädagogik, Medienkompetenz, Sozialarbeit, Edutainment und Sprachförderung.
Der Autor bewertet die Software als ausgereiftes, sinnvolles Werkzeug zur Sprachförderung, betont jedoch, dass sie nur in ein pädagogisches Gesamtkonzept eingebettet erfolgreich ist.
Ja, sofern sie zur Sprachförderung und zum Kompetenzerwerb genutzt werden, ein pädagogisch reflektierter Rahmen besteht und Alternativen zu reiner Mediennutzung angeboten werden.
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