Masterarbeit, 2007
56 Seiten, Note: 1,0
Die Masterarbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Mikropolitik als Wertschöpfungsquelle. Sie analysiert die Bedeutung mikropolitischen Handelns für die Personalentwicklung im lernenden Unternehmen. Der Fokus liegt dabei auf der Aufklärung der wissenschaftlichen Disziplin der Personalentwicklung aus mikropolitischer Sicht.
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Bedeutung von Mikropolitik im Kontext von Organisationen. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Definition von Mikropolitik und Wertschöpfung. Es werden verschiedene Theorien und Ansätze erläutert, die die Bedeutung mikropolitischen Handelns für die Wertschöpfung durch Organisationen beleuchten. Das dritte Kapitel untersucht die Beziehung zwischen mikropolitischem Verhalten und Motivation. Dabei werden verschiedene Motivationstheorien sowie die Handlungsfelder der Personalentwicklung im Hinblick auf Motivation und Verhaltensentwicklung beleuchtet. Das vierte Kapitel fokussiert auf die Verbindung zwischen mikropolitischem Verhalten, Vertrauen und Loyalität. Hier werden die Bedeutung dieser Faktoren für die Wertschöpfung und die Rolle der Personalentwicklung in der Förderung von Vertrauen und Loyalität im Unternehmenskontext untersucht.
Mikropolitik, Wertschöpfung, Personalentwicklung, Motivation, Vertrauen, Loyalität, Kommunikation, Organisation, Handlungsfelder, Sozialkapital, Mobbing, soziale Depression.
Mikropolitik bezeichnet die alltägliche Dimension menschlichen Verhaltens in Organisationen, bei der Macht, Einfluss und Beziehungen genutzt werden, um eigene oder gemeinschaftliche Interessen zu verfolgen.
Nein, laut Peter Wasem ist Mikropolitik weder gut noch schlecht, sondern ein natürliches Beziehungsphänomen. Richtig verstanden kann sie sogar eine wertvolle Quelle für unternehmerische Wertschöpfung sein.
Mikropolitisches Handeln kann die Motivation steigern, wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, durch informelle Netzwerke und Einflussnahme ihre Arbeitsumgebung positiv gestalten zu können.
Vertrauen ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Ohne eine Vertrauensbasis führen mikropolitische Spiele zu Mobbing oder sozialer Depression, während sie mit Vertrauen die Loyalität und Effizienz erhöhen.
Eine „mikropolitisch aufgeklärte Personalentwicklung“ erkennt diese informellen Strukturen an und nutzt sie gezielt zur Verhaltensentwicklung und zur Förderung von Sozialkapital im Unternehmen.
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