Diplomarbeit, 2006
101 Seiten, Note: 2.0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel der Arbeit
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Begriffliche Abgrenzungen und Grundlagen
2.1. Unternehmenskultur
2.1.1. Kultur
2.1.1.1. Definition von Kultur.
2.1.1.2. Merkmale von Kultur
2.1.2. Definition von Unternehmenskultur
2.1.2.1. Einordnung der Unternehmenskultur
2.1.2.2. Drei-Ebenen-Modell
2.1.2.3. Starke und schwache Unternehmenskulturen
2.1.2.4. Kulturtypologien
2.1.2.4.1. Ansatz nach Ansoff
2.1.2.4.2. Ansatz nach Deal/Kennedy
2.1.2.4.3. Ansatz nach Heinen
2.1.2.4.4. Ansatz nach Handy/Harrison
2.1.2.4.5. Integratives Modell
2.2. Wissen
2.2.1. Definition von Wissen
2.2.2. Abgrenzung von Wissen zu Daten und Informationen
2.2.3. Wissensarten
2.2.3.1. Individuelles und kollektives Wissen
2.2.3.2. Implizites und explizites Wissen
2.2.3.3. Transferierbares und nicht transferierbares Wissen
2.2.4. Wissensträger und Wissensbasis
2.2.4.1. Mensch
2.2.4.2. Technik
2.2.4.3. Organisation
2.3. Wissenstransfer
2.3.1. Wissenstransfer als Teilbereich des Wissensmanagements
2.3.2. Ebenen des Wissenstransfers
2.3.3. Phasen des Wissenstransfers
2.3.4. Strategien und Methoden
3. Modell eines Wissenstransfers unternehmenskulturgetriebener Akteure
3.1. Kommunikationstheoretische Fundierung des Modells
3.1.1. Axiome der Kommunikation
3.1.2. Kommunikationsstörungen
3.1.3. Implikation der beiden Modelle
3.2. Identifikation von Unternehmenskultur als Barriere des Wissenstransfers zwischen Akteuren
3.2.1. Störungen auf Unternehmensebene
3.2.2. Störungen auf Gruppenebene
3.2.3. Störungen auf individueller Ebene
3.3. Störungen in den einzelnen Phasen des Wissenstransfers auf individueller Ebene
3.3.1. Barrieren der Initiierungsphase
3.3.2. Barrieren des Wissensflusses
3.3.3. Barrieren der Integrationsphase
4. Überprüfung der Hypothesen im Zusammenhang von Unternehmenskultur und Wissenstransfer in der Praxis
4.1. Qualitativ: Experteninterview mit dem TL MaHa Hr. P. Liebram von IKEA Kassel
4.1.1. Untersuchungsdesign
4.1.2. Aufbau des Interviewleitfadens
4.1.3. Ergebnisse des Experteninterviews
4.2. Quantitativ: Vorschlag zur Konzeption einer empirischen Studie
4.2.1. Untersuchungsdesign
4.2.1.1. Erhebungsmethode
4.2.1.2. Fragebogenkonzeption
4.2.1.3. Durchführung der Befragung
4.2.2. Auswertungsdesign
4.3. Vergleich von Theorie und Praxis
5. Gestaltungsempfehlungen für ein Modell aus der Praxis
5.1. Exemplarische Einordnung der Unternehmenskultur am Beispiel von IKEA Kassel
5.2. Gestaltungsempfehlungen für die einzelnen Phasen des Wissenstransfers
5.2.1. Gestaltung der Initiierungsphase
5.2.2. Gestaltung der Phase des Wissensflusses
5.2.3. Gestaltung der Integrationsphase
Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Unternehmenskultur auf den Wissenstransfer zwischen Akteuren. Dabei steht die kommunikationstheoretische Fundierung im Mittelpunkt, um zu analysieren, wie kulturelle Barrieren die Kommunikation und damit den Wissensaustausch innerhalb eines Unternehmens beeinflussen oder hemmen können.
2.1.1.1. Definition von Kultur
Der Begriff Kultur wird in der heutigen Zeit in vielen Bereichen der Wissenschaft und im alltäglichen Sprachgebrauch benutzt. Dennoch gibt es keine allgemein gültige Definition für diesen Begriff, da er unterschiedlich aufgefasst wird und mit verschiedenen Bedeutungen ausgestattet ist. Die folgenden Definitionen können dennoch zu einem ersten Begriffsverständnis beitragen.
Kroeber und Kluckhohn definieren Kultur wie folgt: „Culture consists of patterns, explicit and implicit, of and for behavior acquired and transmitted by symbols, constituting the distinctive achievement of human groups, including their embodiments in artefacts; the essential core of culture consists of traditional (i.e., historically derived and selected) ideas and especially their attached value; culture systems may, on the one hand, be considered as products of action, on the other hand as conditioning elements of further action.”
In der Anthropologie wird der Begriff Kultur mit Riten und Bräuchen verbunden, die sich nach und nach entwickeln. Kultur umfasst verschiedene Denk- und Handlungsmuster, die der Mensch im Laufe der Zeit erworben hat.
Im Bereich der Wirtschaft hingegen wird dieser Begriff mit dem Unternehmensklima und dem gegenseitigen Umgang der Mitarbeiter verbunden.
1. Einleitung: Beschreibt die Problemstellung des zunehmenden Wettbewerbsdrucks und den entscheidenden Faktor Wissenstransfer sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Begriffliche Abgrenzungen und Grundlagen: Erläutert die theoretischen Fundamente zu Unternehmenskultur, Wissensmanagement und den verschiedenen Ebenen und Phasen des Wissenstransfers.
3. Modell eines Wissenstransfers unternehmenskulturgetriebener Akteure: Entwickelt ein Modell auf Basis kommunikationstheoretischer Ansätze, um Störungen im Wissenstransfer zu identifizieren.
4. Überprüfung der Hypothesen im Zusammenhang von Unternehmenskultur und Wissenstransfer in der Praxis: Validiert die aufgestellten Hypothesen durch ein Experteninterview bei IKEA Kassel und entwirft ein Konzept für eine quantitative Studie.
5. Gestaltungsempfehlungen für ein Modell aus der Praxis: Bietet praxisorientierte Empfehlungen zur Verbesserung des Wissenstransfers und zur Stärkung einer wissensorientierten Unternehmenskultur.
Unternehmenskultur, Wissenstransfer, Wissensmanagement, Kommunikationstheorie, Organisationskultur, Barrieren, Wissensarten, Experteninterview, IKEA, Wissensbasis, Sozialisationsprozess, Modellentwicklung, Wissensfluss, Wissensnutzung, Unternehmensebene.
Die Diplomarbeit untersucht die komplexe Wechselwirkung zwischen der Unternehmenskultur und der Effektivität des Wissenstransfers innerhalb von Organisationen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Unternehmenskultur, den Grundlagen des Wissensmanagements, der Kommunikationstheorie als Basis für Wissenstransfermodelle sowie der empirischen Untersuchung von Barrieren.
Das Ziel ist es, herauszuarbeiten, wie Unternehmenskultur den Wissenstransfer beeinflusst und welche Faktoren dabei als positive oder negative Barrieren wirken.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung mit einer qualitativen empirischen Untersuchung (Experteninterview) und schlägt zudem ein Design für eine quantitative Studie vor.
Der Hauptteil widmet sich der Entwicklung eines Modells, das die Kommunikation und die damit verbundenen Störungen in den drei Phasen des Wissenstransfers (Initiierung, Wissensfluss, Integration) unter Berücksichtigung kultureller Einflüsse darstellt.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Unternehmenskultur, Wissenstransfer, Kommunikationstheorie, Barrieren des Wissensmanagements und Wissensbasis definieren.
IKEA Kassel dient als Fallbeispiel, um die theoretisch abgeleiteten Hypothesen über Barrieren im Wissenstransfer mittels eines Experteninterviews mit einem Teamleiter zu validieren.
Diese Phasen (Initiierung, Wissensfluss, Integration) sind entscheidend, da sie den Prozess verdeutlichen, in dem kulturelle Störungen entstehen können, die einen effektiven Wissensaustausch verhindern.
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