Magisterarbeit, 2007
100 Seiten, Note: 2,7
I. Einleitung
1. Zielsetzung
2. Aufbau der Arbeit
3. Bulgarien in der Periode 1989-1994
II. Die politischen Parteien im politischen Prozess
1. Wesen der politischen Partei
2. Die politische Partei als Organisation
3. Die politische Parteien und die Zivilgesellschaft
4. Die politische Parteien in der Staatsverwaltung
III. Konsolidierung der parlamentarischen Demokratie in Bulgarien
1. Stabilität des totalitären Regimes
2. Formeller Abbau des politischen Monopols der kommunistischen Partei
2.1 „Die Palastrevolte“
2.2 Entstehungen der ersten oppositionellen politischen Parteien
2.2.1 Entstehung, organisationelle Entwicklung und Struktur der Union der demokratischen Kräften (SDS)
2.2.2 Entstehung, organisationelle Entwicklung und Struktur der Bewegung für Rechte und Freiheiten (DPS)
2.3 Der bulgarische Runde Tisch
2.4 Die Wahlen für Große Volksversammlung im Juni 1990
2.5 Der Versuch für „sanfte Revolution“ und die Staatspräsidentenwahl
2.6 Die neue Verfassung
3. Legalisierung und Legitimierung der postkommunistischen Parteien
3.1 Festigung und Ausbreitung des Wirkungsparameters
3.2 Politische und organisationelle Transformation der BKP/BSP
3.3 Das Wahlgesetz
3.4 Das Gesetz für die politische Parteien
4. Die Wahlen für einfache Volksversammlung vom 13.Oktober 1991
IV. Die politische Parteien an der Macht
1. Ausgangsbedingungen
2. Die erste Regierung der BSP
3. Die nationale Übergangsregierung und die ersten Reformbemühungen
4. Die erste Regierung der SDS
5. Die Regierung von Prof. Ljuben Berov
V. Ursachen für die politische und parlamentarische Instabilität
1. Politische Vereinigungen und Interessenvielfalt in der bulgarischen Gesellschaft
2. Die bedeutendsten politischen Parteien - ein Stabilitätsfaktor für das demokratische System?
3. Auswirkungen auf die parlamentarischen Institution
VI. Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Übergang Bulgariens zur Demokratie und Marktwirtschaft in der Transformationsperiode 1989-1994 zu bewerten, wobei ein besonderer Fokus auf der Rolle und Entwicklung des Parteiensystems sowie den Problemen bei der Etablierung parlamentarischer Stabilität liegt.
2. Die politische Partei als Organisation
Die gegenwärtige politische Partei kann ihre Funktionen in der Gesellschaft nicht erfüllen, wenn ihre Organisation nicht ein bestimmtes Minimum an Bindegliedern und Mechanismen auf vertikaler und horizontaler Ebene hat. Auf vertikaler Ebene bauen die politischen Parteien dauerhafte Strukturen auf, die der administrativen Teilung des Landes oder der Staatsstruktur (föderal oder zentralistisch) auf der Basis hierarchischer Ordnung vom Zentrum bis zum niedrigsten Niveau entsprechen. Dies sind die Parteiorganisationen am Wohnort. Sie sind typisch für die meisten demokratische Parteien.
Durch die vertikale Struktur organisieren die politischen Parteien nicht nur die Aktivität auf das gesamte Gebiet eines bestimmten Staates, sondern sichern eine ständige Verbindung zwischen den verschiedenen Ebenen der nationalen Organisation. Durch sie werden einerseits die Entscheidungen der Parteiorganisationen „von unten nach oben“ kanalisiert und weitergeleitet und andererseits vom Zentrum über die Mittelglieder zu den unteren Gliedern. Eben durch die Zwischenglieder wird die innerparteiliche Kommunikation gesichert, ohne die die jeweilige Partei nicht effektiv funktionieren kann. Eine besonders wichtige Rolle haben die unteren Organisationsglieder, die unmittelbar mit den Mitgliedern, Sympathisanten und den Wählern in Kontakt treten.
I. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des bulgarischen Transformationsprozesses zwischen 1989 und 1994 ein und definiert die Forschungsziele der Arbeit.
II. Die politischen Parteien im politischen Prozess: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen zu Wesen, Organisation und Funktionen politischer Parteien in einem demokratischen System.
III. Konsolidierung der parlamentarischen Demokratie in Bulgarien: Hier wird der historische Übergang vom totalitären Regime zum Parteienpluralismus analysiert, einschließlich der Rolle des Runden Tisches und der ersten Wahlen.
IV. Die politische Parteien an der Macht: Der Hauptteil untersucht die praktische Arbeit verschiedener Regierungen in Bulgarien während der Transformationsperiode und deren Reformbemühungen.
V. Ursachen für die politische und parlamentarische Instabilität: Dieses Kapitel diskutiert die Gründe für die Instabilität des bulgarischen politischen Systems und das Handeln der bedeutendsten Parteien.
VI. Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse der Untersuchung zur bulgarischen Transformation und die Defizite des Parteiensystems zusammen.
Bulgarien, Transformation, Demokratie, Marktwirtschaft, Parteiensystem, SDS, BSP, Parteienpluralismus, Politische Stabilität, Legitimität, Zivilgesellschaft, Reformen, Transformationsperiode, Parlamentarismus, Wahlsystem.
Die Arbeit analysiert den schwierigen Transformationsprozess Bulgariens von einem sozialistischen Staat hin zu einer parlamentarischen Demokratie mit Marktwirtschaft zwischen 1989 und 1994.
Zentrale Themen sind der Aufbau des Parteiensystems, die Rolle der wichtigsten politischen Kräfte wie SDS und BSP, der politische Einfluss der Zivilgesellschaft sowie die wirtschaftlichen Herausforderungen der Transformation.
Das Hauptziel ist eine Bewertung der neuen bulgarischen Demokratie anhand einer Analyse der Übergangsprozesse und der Charakteristiken des Parteiensystems in der ersten Transformationsperiode.
Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Arbeit, die eine historische Darstellung mit einer Analyse parteiwissenschaftlicher Theorien kombiniert und sich auf diverse Quellen zum Übergangsprozess stützt.
Im Hauptteil werden die Konsolidierung der Demokratie, die Rolle der Parteien in der Staatsverwaltung, die verschiedenen Regierungen in der Periode 1989-1994 sowie die Ursachen für die politische Instabilität untersucht.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Transformation, Demokratisierung, Parteienpluralismus, bulgarisches Parteiensystem, Wirtschaftsreformen und politische Instabilität geprägt.
Der Autor sieht im Runden Tisch ein entscheidendes Instrument für den Übergang, das den gewaltsamen Umsturz verhinderte, aber gleichzeitig das Versäumnis aufweist, die drängenden wirtschaftlichen Probleme effektiv zu lösen.
Die Instabilität resultiert unter anderem aus der mangelnden Verankerung der Parteien in der Zivilgesellschaft, der Polarisierung zwischen den politischen Lagern, Korruption und der Unfähigkeit der Eliten, langfristige staatliche Interessen über Gruppeninteressen zu stellen.
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