Diplomarbeit, 2005
75 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Die Marke und ihre Bedeutung
2.1 Begriff der Marke
2.2 Funktionen der Marke
2.3 Markenrelevante Besonderheiten im B2B-Bereich
3 Grundlagen der Markenführung
3.1 Ziele der Markenführung
3.2 Markenführung als Kompetenz und Vertrauensmarketing
3.3 Markenidentität, Positionierung und Markenimage
3.4 Kommunikation als Bestandteil der Markenführung
4 Kommunikation und persönlicher Verkauf
4.1 Der Kommunikationsprozess
4.2 Die persönliche Kommunikation
4.3 Grundlagen des persönlichen Verkaufs
4.3.1 Funktionen und Ziele des persönlichen Verkaufs
4.3.2 Image der Informationsquelle
5 Imagetransfer – Vom Verkäufer zum Unternehmen
5.1 Der symbolische Interaktionismus
5.2 Bergriffsverständnis des Imagetransfers
5.3 Imagetransfer im Marketing
5.3.1 Imagetransfer in der Produktpolitik
5.3.2 Imagetransfer in der Marketing-Kommunikation
5.4 Die Einflussfaktoren beim Imagetransfer
5.4.1 Imagetransfer als Kommunikationswirkung des persönlichen Verkaufs
5.4.2 Verhaltenswissenschaftlicher Ansatz
5.4.2.1 Das S-R-Paradigma
5.4.2.2 Das S-O-R-Paradigma
5.4.3 Psychologische Prozesse
5.4.3.1 Kognitive Informationsverarbeitung
5.4.3.1.1 Das Drei-Speicher-Modell
5.4.3.1.2 Wahrnehmungseffekte
5.4.3.2 Lernprozesse
5.4.3.2.1 Assoziative Lernprozesse beim Imagetransfer
5.4.3.2.2 Assoziative Lernprozesse im persönlichen Verkauf
5.5 Exemplarische Darstellung
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht den persönlichen Verkauf als Instrument der Markenführung im B2B-Bereich, mit dem Ziel, Transmissionsmechanismen zu identifizieren, durch die ein Verkäuferimage auf die Unternehmensmarke übertragen wird.
5.4.3.2.2 Assoziative Lernprozesse im persönlichen Verkauf
Auf das persönliche Verkaufsgespräch angewendet, sollen die rationalen und nicht-rationalen Imagebestandteile des Verkäufers auf die Unternehmensmarke übertragen beziehungsweise bereits vorhandene Elemente verstärkt werden. Das Ergebnis des Lernprozesses kann als Erweiterung oder Bestätigung des semantischen Gehalts im Langzeitgedächtnis interpretiert werden, da die das Image eines Meinungsgegenstandes bildenden denotativen und konnotativen Bedeutungen (vgl. auch Abschnitt 5.2) im semantischen Gedächtnis gespeichert werden (vgl. Glogger 1999, S. 125).
Ein typischer Ansatz zur Modellierung kognitiver Strukturen ist das semantische Netzwerk, welches dazu geeignet ist, die Speicherung, Umorganisation und Änderung von Informationen zu erklären (vgl. Behrens 1996, S. 304f.). Der Begriff des semantischen Netzwerks ist der betriebswissenschaftlichen Literatur entnommen, die sich der entsprechenden Ansätze aus der Psychologie bedient (hier bekannt auch unter dem Begriff Neuronale Netze, vgl. Rojas 1993).
Netzwerktheorien gehen hierbei von der Vorstellung aus, dass Begriffe und Wissenselemente im semantischen Gedächtnis netzartig miteinander verbunden sind. Die einzelnen Elemente beziehungsweise Begriffe werden dabei durch Knoten und Kanten symbolisiert (vgl. Schermer, 1991, S. 147).
1 Einleitung: Darstellung der Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung des Imagetransfers im B2B-Bereich sowie der Aufbau der Arbeit.
2 Die Marke und ihre Bedeutung: Erläuterung des Markenbegriffs, der Funktionen für Anbieter und Kunden sowie markenrelevanter Besonderheiten im B2B-Geschäft.
3 Grundlagen der Markenführung: Behandlung der Ziele der Markenführung, von Kompetenz- und Vertrauensmarketing sowie den Zusammenhängen zwischen Identität, Positionierung und Image.
4 Kommunikation und persönlicher Verkauf: Analyse des Kommunikationsprozesses, der persönlichen Kommunikation und der Grundlagen des persönlichen Verkaufs, inklusive der Rolle als Informationsquelle.
5 Imagetransfer – Vom Verkäufer zum Unternehmen: Kernkapitel zur theoretischen Erklärung des Transfers, unter Einbezug verhaltenswissenschaftlicher und psychologischer Ansätze sowie einer exemplarischen Darstellung mittels semantischer Netzwerke.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Zusammenführende Betrachtung der Ergebnisse und Vorschläge für zukünftige empirische Forschung und Modernisierung von Verkaufsschulungen.
Markenführung, B2B-Bereich, Persönlicher Verkauf, Imagetransfer, Unternehmensmarke, Kommunikation, Semantisches Netzwerk, S-O-R-Paradigma, Wahrnehmungseffekte, Assoziatives Lernen, Kompetenz, Vertrauen, Markenimage, Informationsverarbeitung, Kundenkontakt
Die Arbeit untersucht, wie Vertriebsmitarbeiter im B2B-Bereich als Imageträger fungieren und durch ihre persönliche Interaktion mit Kunden das Image der Unternehmensmarke beeinflussen.
Die zentralen Felder umfassen Markenführung, Markenkommunikation, den persönlichen Verkauf sowie verhaltenswissenschaftliche und psychologische Theorien zur Erklärung von Lern- und Wahrnehmungsprozessen.
Das Ziel ist es, Erklärungsansätze für den Imagetransfer vom Verkäufer auf das Unternehmen zu finden, um Erkenntnisse für erfolgversprechendere Verkaufsstrategien und Schulungen zu gewinnen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und nutzt theoretische Ansätze wie den Symbolischen Interaktionismus, das S-O-R-Paradigma, das Drei-Speicher-Modell des Gedächtnisses und die Theorie der semantischen Netzwerke.
Der Hauptteil widmet sich theoretischen Modellen des Imagetransfers, der Analyse von psychologischen Prozessen (Wahrnehmung und Assoziationsbildung) und der exemplarischen Anwendung dieser Theorien an fiktiven Fallbeispielen.
Die wichtigsten Begriffe sind Markenführung, Imagetransfer, B2B-Bereich, persönlicher Verkauf, semantische Netzwerke, Kompetenz und Vertrauen.
Im B2B-Bereich dominieren das System- und Personalvertrauen, während im Konsumgüterbereich das sogenannte Sachvertrauen in das Produkt selbst im Vordergrund steht.
Durch den Einsatz des Verkäufers, der bereits bestehende, mit der Unternehmensmarke verknüpfte Eigenschaften durch sein eigenes Auftreten, sein Wissen und exzellenten Service bestätigt und verstärkt.
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