Diplomarbeit, 2007
122 Seiten, Note: 1,3
1 WEGE DES GLOBALEN LERNENS UNTER DEM LEITBILD EINER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG
1.1 Globalisierung – die Welt verändert sich
1.1.1 Was ist Globalisierung? – Eine Begriffserklärung
1.1.2 Folgen von Globalisierung
1.1.2.1 Ökonomische Dimension
1.1.2.2 Sozio-kulturelle Dimension
1.1.2.3 Ökologische Dimension
1.2 Das Leitbild der Agenda 21- Aufgaben für die Zukunft
1.2.1 Nachhaltige Entwicklung
1.2.2 Rio 1992
1.2.3 Die UN-Dekade
1.3 Gemeinsame Herausforderungen – Gesellschaft im Wandel
1.3.1 Charakteristika der Weltgesellschaft
1.3.2 Globale Herausforderungen an die Gesellschaft
1.3.3 Neue Herausforderungen an die Bildung
1.4 Globales Lernen als pädagogische Konzeption
1.4.1 Von der Entwicklungspädagogik zum Globalen Lernen
1.4.2 Eine aktuelle Einordnung
1.4.3 Konzepte
1.4.3.1 Forum „Schule für eine Welt“ – 4 Leitideen
1.4.3.2 Der didaktische Würfel
1.5 Kriterienkatalog
2 WEGE DES TOURISMUS UNTER DEM LEITBILD EINER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG
2.1 Zum Tourismusbegriff
2.2 Folgen des (Massen-)Tourismus
2.2.1 Belastungen ökonomischer Art
2.2.2 Belastungen sozio-kultureller Art
2.2.3 Belastungen ökologischer Art
2.3 Alternatives Reisen
2.3.1 Sanfter Tourismus
2.3.2 Ökotourismus
2.4 Nachhaltiger Tourismus
2.4.1 Begriffserklärung
2.4.2 Nachhaltiger Tourismus: Vision oder Herausforderung?
2.5 Tourismus als Begegnungschance und Lernfeld
3 DAS INWENT-PROGRAMM ASA – PERSPEKTIVEN WECHSELN
3.1 InWent
3.2 ASA-Programm
3.2.1 Über ASA
3.2.2 Leitbild
3.2.3 Projektmöglichkeiten
4 UMSETZUNG DES GLOBALEN LERNENS BEI ASA
4.1 Globale Kompetenz
4.1.1 Globales Lernen in Deutschland
4.1.2 Globales Lernen im Ausland
4.2 Sozial- und Handlungskompetenz
4.2.1 Globales Lernen in Deutschland
4.2.2 Globales Lernen im Ausland
4.3 Selbstkompetenz
4.3.1 Globales Lernen in Deutschland
4.3.2 Globales Lernen im Ausland
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK – AUF ZU NEUEN UFERN
Die Diplomarbeit untersucht, ob und inwiefern längerfristige Auslandsaufenthalte, wie sie das ASA-Programm anbietet, einen Beitrag zum Globalen Lernen leisten können. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Reisen und Tourismus unter den Bedingungen der Globalisierung als Lernfeld zur Förderung von globaler, sozialer und Selbstkompetenz genutzt werden können.
1.1.2.2 Sozio-kulturelle Dimension
Die sozio-kulturelle Dimension der Globalisierung betrifft die Menschen in unterschiedlicher Weise jederzeit im Alltag. Zum einen gibt es die Ansicht, dass sich die Welt zum „global village“ entwickelt, in der Nationalstaaten und nationale Eigenheiten an Bedeutung verlieren und es zu einer Vereinheitlichung von Lebensweisen kommt. Auf der anderen Seite entsteht dadurch wiederum die Sorge um den Verlust der eigenen kulturellen Identität. Es kommt zu einer neuen Bedeutung des Lokalen (vgl. Beck 1997, S. 85).
Durch die stetig wachsenden Kommunikationstechnologien und durch die Vernetzung durch elektronische Medien, kommt es zu einer immer größer werdenden Entfaltung des Weltmarktes, welche tiefreichende Folgen für Kulturen, Identitäten und Lebensstile hat. Die weltweite Vermarktung von Fernsehserien und Produkten wie „Coca Cola“ oder „McDonalds“ führen nach Ansicht vieler Globalisierungskritiker zu einer Konvergenz der globalen Kultur – auch „McDonaldisierung“, „Verwestlichung“ oder „Amerikanisierung“ genannt. Diese beinhaltet eine Universalisierung im Sinne einer Vereinheitlichung von Lebensstilen, kulturellen Symbolen und transnationalen Verhaltensweisen. Benjamin Barber, amerikanischer Politikwissenschaftler, und John Tomlinson, britischer Kulturwissenschaftler, sehen sogar die Gefahr eines Kulturimperialismus, indem die eurozentristische Sichtweise und Werte der USA und Europa eine Vormachtsstellung gegenüber allen anderen Kulturen einnehme.
1 WEGE DES GLOBALEN LERNENS UNTER DEM LEITBILD EINER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG: Das Kapitel erläutert die Grundlagen von Globalisierung und nachhaltiger Entwicklung und führt das pädagogische Konzept des Globalen Lernens ein.
2 WEGE DES TOURISMUS UNTER DEM LEITBILD EINER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG: Dieser Abschnitt analysiert die Auswirkungen des Massentourismus und diskutiert alternative sowie nachhaltige Reiseformen als Lernfelder.
3 DAS INWENT-PROGRAMM ASA – PERSPEKTIVEN WECHSELN: Hier werden die Organisation InWent und das ASA-Programm mit seinem Leitbild und seinen Projektmöglichkeiten vorgestellt.
4 UMSETZUNG DES GLOBALEN LERNENS BEI ASA: Dieses zentrale Kapitel untersucht anhand von Kompetenzbereichen, wie das ASA-Programm Globales Lernen durch Programmarbeit und Auslandsaufenthalte praktisch umsetzt.
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK – AUF ZU NEUEN UFERN: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Bedeutung von Reisen als Bildungsraum für die Zukunft.
Globales Lernen, Globalisierung, Nachhaltige Entwicklung, ASA-Programm, Tourismus, Nachhaltiger Tourismus, Bildung, Weltgesellschaft, Interkulturelle Kompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Internationale Kooperation, Identitätsentwicklung, Projektarbeit, Perspektivenwechsel.
Die Arbeit befasst sich mit der Verknüpfung von Bildung, Globalisierung und Tourismus, um zu untersuchen, wie internationale Mobilität als Lernprozess gestaltet werden kann.
Die zentralen Felder sind das Konzept des Globalen Lernens, das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung, die Kritik am Massentourismus sowie die praktische Analyse des ASA-Austauschprogramms.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob und wie längerfristige Auslandsaufenthalte (am Beispiel von ASA) einen Beitrag zur Förderung von Globalem Lernen und zur Entwicklung notwendiger Kompetenzen leisten.
Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Literaturanalyse, die durch die Auswertung von ASA-Projektberichten und Teilnehmerstatements praktisch untermauert wird.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Globalen Lernens und nachhaltigen Tourismus erarbeitet. Danach erfolgt die detaillierte Vorstellung und Analyse der Programmarbeit von ASA im Hinblick auf Kompetenzgewinn.
Wichtige Begriffe sind Globales Lernen, Nachhaltige Entwicklung, ASA-Programm, Weltgesellschaft und interkulturelle Kompetenz.
Das ASA-Programm wird als Netzwerk für entwicklungspolitisches Lernen beschrieben, das Studierenden und Berufstätigen durch Arbeits- und Studienaufenthalte im Ausland Lernmöglichkeiten bietet.
Sie dienen als empirische Grundlage, um die theoretisch abgeleiteten Kompetenzbereiche (Globale, Sozial- und Selbstkompetenz) in der praktischen Umsetzung bei ASA zu illustrieren.
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