Diplomarbeit, 2006
141 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung – Thema und Ziel der Diplomarbeit
2 Solarenergie
2.1 Relevanz der Solarenergie
2.2 Technische Grundlagen
2.2.1 Energie
2.2.2 Photovoltaik
2.2.3 Solarthermie
2.2.4 Solarkraftwerke
2.2.5 Speichermöglichkeiten
2.3 Die Begriffe Technik, Technologie und Wissenschaft
2.3.1 Technik und Technologie
2.3.2 Technik als soziotechnisches System (nach Ropohl 1999)
2.3.3 Technik und (Natur-)Wissenschaft
3 Technikberichterstattung
3.1 Problematik: Experten-Laien-Kommunikation
3.1.1 Fachsprachenmodelle
3.1.2 Techniken und Strategien der Vermittlung von Wissenschaft
3.2 Technikjournalismus/ Wissenschaftsjournalismus
3.2.1 Was ist Wissenschaftsjournalismus?
3.2.2 Abgrenzung zum Fachjournalismus
3.2.3 Kritik und Forderungen
3.2.4 Zwei Perspektiven des Wissenschaftsjournalismus
3.2.5 Nachrichtenfaktoren und journalistische Qualitätsfaktoren
3.2.6 Zwei Welten-Technikjournalismus in der vorliegenden Arbeit
3.3 Forschung zur Technik- und Wissenschaftsberichterstattung
3.3.1 Forschungsansätze
3.3.2 Einordnung der vorliegenden Arbeit
4 Methode und Fragestellung
4.1 Inhaltsanalyse
4.2 Fragestellungen und Hypothesen
4.3 Untersuchungsgegenstand und Forschungsdesign
5 Ergebnisse
5.1 Technikdarstellung
5.1.1 Photovoltaik
5.1.2 Solarthermie
5.1.3 Nutzung der Solarenergie allgemein
5.1.4 Fazit Technikdarstellung
5.2 Politik und Wirtschaft
5.2.1 Energiepolitik 2000
5.2.2 Energiepolitik 2004
5.2.3 Kritische Artikel
5.2.4 Fazit Politik und Wirtschaft
5.3 Sprache und Verständlichkeit
5.3.1 Mangelnde Abgrenzung von Photovoltaik und Solarthermie
5.3.2 Nachrichtenfaktoren
5.3.3 Aktualität
5.3.4 Publikumsgerechte Vermittlung
5.3.5 Verteilung der Artikel auf Ressorts
5.3.6 Aufmerksamkeit gewinnen
5.3.7 Fazit Sprache und Verständlichkeit
6 Diskussion
6.1 Fazit der Untersuchung
6.2 Einschränkungen
6.3 Ausblick
7 Literatur
8 Anhang
Die vorliegende Arbeit untersucht das in überregionalen Medien gezeichnete Bild der Solarenergie. Ziel ist es, mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse zu bestimmen, wie die Technik sowie ihre politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Berichterstattung dargestellt und vermittelt werden.
2.2.2 Photovoltaik
Der Grundbestandteil für die Photovoltaik ist die Solarzelle. Die Strahlungsenergie der Sonne wird in der Solarzelle in elektrische Energie, und zwar in Gleichstrom umgewandelt. Die erste Solarzelle aus Silizium wurde 1954 von den amerikanischen Bell Laboratories präsentiert. Auch heute bestehen noch etwa 90 Prozent der Solarzellen aus diesem Halbleitermaterial.51
Der so genannte photoelektrische Effekt ist die Grundlage für die Umwandlung von Solarstrahlung in elektrische Energie. Dazu werden in einer Solarzelle zwei Schichten von Halbleitern benötigt: eine positiv dotierte Schicht und eine negativ dotierte Schicht (siehe Abb.6). In der positiv dotierten Schicht haben die Atome Elektronen Fehlstellen („Löcher“); die negativ dotierte Schicht hat einen Elektronen-Überschuss. Werden diese zwei unterschiedlich dotierten Schichten zusammengeführt, bildet sich eine Grenzschicht, der so genannte p-n-Übergang: „Trifft nun Licht auf diese Solarzelle, so bewirkt die Lichtenergie, dass Ladungsträger (Elektronen) von einer Schicht in die andere wechseln“52. So entsteht an den äußeren Kontakten eine Spannung. Bei Anschluss eines Verbrauchers fließt dann elektrischer Strom.
1 Einleitung – Thema und Ziel der Diplomarbeit: Diese Einleitung stellt die Bedeutung der Solarenergie als zukunftsweisende Energietechnik dar und definiert das Ziel der Arbeit, das Bild der Medien in Bezug auf diese Technik sowie die politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zu analysieren.
2 Solarenergie: Dieses Kapitel erläutert die technischen Grundlagen von Photovoltaik und Solarthermie sowie deren Bedeutung in einer nachhaltigen Energiewirtschaft unter Berücksichtigung soziotechnischer Aspekte.
3 Technikberichterstattung: Hier werden theoretische Modelle der Experten-Laien-Kommunikation sowie journalistische Kriterien, Nachrichtenfaktoren und Qualitätsfaktoren zur Bewertung der Technikberichterstattung dargelegt.
4 Methode und Fragestellung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der qualitativen Inhaltsanalyse sowie die entwickelten Fragestellungen und Hypothesen zur Untersuchung des gewählten Datenmaterials.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse der Analyse werden präsentiert, wobei die Darstellung der Technik, die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe sowie die sprachliche Umsetzung in den untersuchten Medien detailliert ausgewertet werden.
6 Diskussion: Im letzten Kapitel werden die Erkenntnisse der Untersuchung zusammengefasst, die Grenzen der Arbeit aufgezeigt und ein Ausblick für zukünftige Forschungsarbeiten gegeben.
Solarenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Technikdarstellung, Medienberichterstattung, Inhaltsanalyse, Energiewende, Technikjournalismus, Wissenschaftskommunikation, Technikakzeptanz, Erneuerbare Energien, Vermittlung, Qualitätskriterien, Nachrichtenwerte.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Darstellung von Solartechnik in der überregionalen Tages- und Wochenpresse in Deutschland im Kontext der Energiewende.
Im Mittelpunkt steht die mediale Berichterstattung über Photovoltaik und Solarthermie, inklusive deren politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sowie der Sprachqualität und Verständlichkeit.
Die Arbeit untersucht, welches Bild die Medien von der Nutzung der Solarenergie entwerfen und inwieweit dabei technisches Wissen verständlich für Laien vermittelt wird.
Die Arbeit nutzt die qualitative Inhaltsanalyse als primäre Methode, um journalistische Texte systematisch auf inhaltliche und formale Aspekte zu untersuchen.
Neben technischen Grundlagen der Solarnutzung stehen die Analyse der Medieninhalte bezüglich politischer Gesetze, wirtschaftlicher Entwicklungen der Solarbranche sowie die Anwendung journalistischer Kriterien im Vordergrund.
Wichtige Begriffe sind Mediale Technikdarstellung, qualitative Inhaltsanalyse, Energiepolitik, Experten-Laien-Kommunikation und Wissenschaftsjournalismus.
Nein, die Untersuchung zeigt, dass die Medien die verschiedenen Solartechniken oft undifferenziert darstellen und selten klar voneinander abgrenzen.
Die Berichterstattung ist zwar weitgehend akzeptabel und verständlich aufbereitet, jedoch in technischer Hinsicht oft bruchstückhaft und in ihrer Begriffswahl ausbaufähig.
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