Diplomarbeit, 2006
87 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit befasst sich mit der Ermittlung des Unternehmenswertes aus der Perspektive des passiven und des aktiven Investors. Während der passive Investor den Unternehmenswert auf Basis der zukünftigen Cashflows unter der Annahme eines gegebenen Investitionsprogramms berechnet, berücksichtigt der aktive Investor zusätzlich die Möglichkeit, die Investitionsstrategie des Unternehmens zu ändern. Dies führt zur Berücksichtigung von Realoptionen, die den Unternehmen einen zusätzlichen Wert durch Flexibilität verleihen.
Die Arbeit behandelt die Thematik der Unternehmensbewertung, wobei der Fokus auf den passiven und aktiven Unternehmenswert liegt. Zu den zentralen Schlüsselbegriffen zählen das Discounted Cashflow-Verfahren (DCF), der Free Cashflow, der Weighted Average Cost of Capital (WACC), Realoptionen, Bewertungsmodelle wie das Binominal-Modell und das Black-Scholes-Modell, sowie die komplementäre Anwendung der beiden Ansätze.
Der passive Wert basiert auf festen künftigen Cashflows (DCF-Verfahren). Der aktive Wert berücksichtigt zusätzlich die Handlungsflexibilität des Managements, also die Option, Strategien an neue Marktdaten anzupassen.
Er überträgt Methoden der Bewertung von Finanzoptionen (wie Black-Scholes) auf reale Investitionsprojekte, um den Wert von Flexibilität (z. B. Abbruch-, Erweiterungs- oder Aufschuboptionen) zu berechnen.
Das traditionelle DCF-Verfahren (WACC-Ansatz) kann Unsicherheit und die darauf basierende unternehmerische Flexibilität nur schwer abbilden und unterschätzt daher oft den wahren Wert innovativer Projekte.
In der Praxis bereiten vor allem die Bestimmung des Basiswertes (Underlying) und die Schätzung der Volatilität der künftigen Erträge die größten Schwierigkeiten.
Er ist besonders wertvoll für forschungsintensive Unternehmen (Biotech, Pharma) oder Firmen in volatilen Märkten, wo strategische Flexibilität einen hohen Wettbewerbsvorteil darstellt.
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