Examensarbeit, 2005
99 Seiten, Note: 1,7
Hermeneutik sucht nach dem tieferen Sinn eines Textes (Interpretation), während die Diskursanalyse untersucht, wie Machtstrukturen und gesellschaftliche Regeln Texte formen.
Durch die Interdiskursanalyse werden literarische Werke (wie Meineckes „Tomboy“) daraufhin untersucht, wie sie verschiedene gesellschaftliche Wissensbereiche (Geschlecht, Musik, Mode) verknüpfen.
Der Roman setzt sich intensiv mit Geschlechterforschung, Identität und kulturellen Diskursen auseinander, was ihn zum idealen Objekt für eine Diskursanalyse macht.
Die Arbeit nutzt Jelineks Werk als Validitätsprobe für Foucaults Machttheorie, um Unterdrückungsmechanismen und diskursive Ordnungen in der Literatur aufzuzeigen.
Ein Begriff von Foucault, der das Geflecht aus Diskursen, Institutionen, Gesetzen und philosophischen Lehrsätzen beschreibt, das Macht in einer Gesellschaft ausübt.
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