Examensarbeit, 2007
100 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in das Thema
1.2 Messung des Energieumsatzes und der physischen Aktivität
1.3 Fragestellung
2 Methodik
2.1 Design
2.2 Untersuchungsgut
2.2.1 Ein – bzw. Ausschlusskriterien
2.3 Ablauf der Studie
2.3.1 Untersuchungsgang
2.3.1.1 Vorbereitung
2.3.1.2 Tragen des Armbands
2.3.1.3 Einsammeln
2.3.1.4 Auswertung
2.4 Apparaturbesprechung
2.4.1 SenseWear - Armband (SWA)
2.4.2 InnerView Professional
2.5 Genaue Beschreibung der Auswertung
2.6 Datenverarbeitung
2.7 Statistik
2.7.1 Deskriptive Statistik
2.7.2 Analytische Statistik
3 Ergebnisse
3.1 Darstellung ausgewählter Parameter für den gesamten Untersuchungszeitraum
3.1.1 Gesamter Energieumsatz und aktiver Energieumsatz
3.1.2 Körperliche Aktivität
3.1.3 Schrittanzahl
3.1.4 MET - Level
3.2 Darstellung der Parameter für die Untersuchungszeiträume Arbeit, Freizeit und arbeitsfreie Tage
3.2.1 Transversale und longitudinale Beschleunigung
3.2.2 Hauttemperatur und körpernahe Temperatur
3.2.3 Wärmefluss
3.2.4 Hautleitfähigkeit
3.2.5 Schrittanzahl
3.2.6 Körperliche Aktivität
3.2.7 Energieumsatz
3.2.8 MET – Level
3.2.9 Aktivitätslevel
3.3 Weitere Ergebnisse
3.3.1 Zusammenhang zwischen BMI und den Parametern des SWA
3.3.2 Korrelationen zwischen den Parametern
4 Diskussion
4.1 Methodendiskussion
4.1.1 Untersuchungsgut
4.1.2 Tageskalender
4.1.3 Fragebogen
4.1.4 Testgütekriterien
4.1.5 Überprüfung der Parameter des SWA bzgl. der Hauptgütekriterien
4.1.5.1 Messung der Beschleunigungswerte
4.1.5.2 Messung des Wärmeflusses
4.1.5.3 Berechnung des Energieumsatzes und des MET - Levels
4.1.5.4 Berechnung der körperlichen Aktivität
4.1.5.5 Berechnung der Schritte
4.1.5.6 Messung der Hautleitfähigkeit
4.1.6 Vergleich des SWA mit anderen objektiven Messmethoden
4.2 Ergebnisdiskussion
4.2.1 Gesamter Untersuchungszeitraum
4.2.1.1 Gesamter Energieverbrauch und aktiver Energieverbrauch
4.2.1.2 Körperliche Aktivität
4.2.1.3 Schrittanzahl
4.2.1.4 Met - Level
4.2.2 Vergleich der Parameter für die Untersuchungszeiträume „Arbeit“, „Freizeit“ und „arbeitsfreie Tage“
4.2.2.1 Wärmefluss
4.2.2.2 Hautleitfähigkeit
4.2.2.3 Schrittanzahl
4.2.2.4 Energieverbrauch
4.2.2.5 Körperliche Aktivität und MET - Level
4.2.2.6 Aktivitätslevel
4.2.3 Zusammenhang zwischen BMI und den Parametern des SWA
4.3 Fazit und Ausblick
5 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung des SenseWear-Armbands zur Erfassung der Alltagsaktivität bei Krankenpflegerinnen und Sekretärinnen, um Unterschiede in der körperlichen Belastung in verschiedenen Lebensbereichen wissenschaftlich fundiert zu analysieren und methodisch zu diskutieren.
1.1 Einführung in das Thema
In Deutschland wie in vielen anderen Industriestaaten sind die so genannten Zivilisationskrankheiten wie Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Diabetes oder Krebs weit verbreitet. Fast die Hälfte der Todesursachen ist dabei auf Herz- und Kreislauferkrankungen zurückzuführen, wie in Abbildung 1 zu sehen ist.
In Abbildung 2 erkennt man einen stetigen Anstieg der Gesundheitskosten in Deutschland zwischen den Jahren 1992 und 2003.
Die Risikofaktoren für die einzelnen Krankheiten wurden in verschiedenen Untersuchungen herausgearbeitet, Übergewicht und Inaktivität spielen dabei eine große Rolle (NETHING ET. AL. 2006; BECKER, KLEIN & SCHNEIDER 2006; LÜSCHEN ET. AL. 1993).
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die gesundheitlichen Risiken von Inaktivität und führt in die Notwendigkeit valider Messmethoden im Alltag ein, wobei das SenseWear-Armband als zentrales Analyseobjekt vorgestellt wird.
2 Methodik: Hier wird das Studiendesign erläutert, das den Energieumsatz und die Aktivität von 30 Probandinnen mittels Sensorik über sieben Tage erfasst und durch statistische Verfahren auswertet.
3 Ergebnisse: Die Studie präsentiert die erhobenen Daten, die signifikante Unterschiede in der körperlichen Aktivität zwischen Krankenpflegerinnen und Sekretärinnen während der Arbeitszeit, jedoch nicht in der Freizeit aufzeigen.
4 Diskussion: Es findet eine kritische Auseinandersetzung mit der Validität der gemessenen Parameter statt und die gewonnenen Ergebnisse werden in den wissenschaftlichen Kontext ähnlicher Studien eingeordnet.
5 Zusammenfassung: Dieses Kapitel resümiert, dass das Armband für längere Beobachtungszeiträume geeignet ist, die individuellen Unterschiede in der Arbeitsbelastung jedoch trotz hoher Datendichte komplex bleiben.
SenseWear-Armband, Alltagsaktivität, Energieverbrauch, körperliche Aktivität, Krankenpflegerinnen, Sekretärinnen, MET-Level, Schrittanzahl, Validität, Reliabilität, Anthropometrie, BMI, Bewegungsmessung, Arbeitsbelastung, Prävention.
Die Untersuchung analysiert mittels des SenseWear-Armbands das Ausmaß der Alltagsaktivität bei Krankenpflegerinnen und Sekretärinnen, um die Eignung dieses Messgeräts unter realen Bedingungen zu prüfen.
Es wurden 15 Krankenpflegerinnen und 15 Sekretärinnen als Vergleichsgruppen herangezogen, um unterschiedliche körperliche Belastungsprofile zu evaluieren.
Ziel ist die Validierung der Aussagekraft der vom Armband gelieferten Parameter im Alltag und die Identifikation von Aktivitätsunterschieden zwischen den Berufen in verschiedenen Tagesphasen.
Die Studie nutzt eine Querschnittsuntersuchung mit quantitativen Daten des SenseWear-Armbands, ergänzt durch Tageskalender und statistische Auswertungen (T-Test, Pearson-Korrelation).
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Darstellung der verschiedenen Messparameter (Energieumsatz, Schrittanzahl, MET-Level) und die kritische Diskussion ihrer Validität anhand der vorliegenden Literatur.
Zentrale Begriffe sind das SenseWear-Armband, Alltagsaktivität, Energieverbrauch, Vergleichsanalyse zwischen Berufsgruppen und Validierung von Messmethoden.
Der BMI wurde untersucht, um einen möglichen Zusammenhang zwischen Körperbau und körperlicher Aktivität bzw. Energieumsatz zu identifizieren.
Krankenpflegerinnen zeigten während der Arbeitszeit signifikant höhere Werte bei der Schrittanzahl, dem Energieumsatz und der körperlichen Aktivität im Vergleich zu den Sekretärinnen.
Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass das Gerät für die Stressmessung mittels Hautleitfähigkeit derzeit nicht ausreichend valide ist, da andere Umgebungsfaktoren das Ergebnis zu stark beeinflussen.
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