Examensarbeit, 2005
95 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Entwicklung des Naturverständnisses im Mittelalter. Ziel ist es, die Auswirkungen der christlichen Religion auf das Naturverständnis des mittelalterlichen Menschen zu untersuchen und dessen Einfluss auf die Umwelterziehung in der Grundschule zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer umfassenden Analyse der Umwelterziehung in der Grundschule. Sie betrachtet den Bildungsbegriff, die Bedeutung der Umwelterziehung als methodisches Prinzip und stellt verschiedene Konzepte zur Umwelterziehung vor. Anschließend wird das Naturempfinden des mittelalterlichen Menschen beleuchtet. Die Arbeit untersucht die verschiedenen Religionen, die das Naturverständnis des Mittelalters prägten, insbesondere die keltischen, germanischen und römischen Religionen sowie die Christianisierung Europas. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Auswirkungen der Christianisierung auf die Naturanschauung und die Entheiligung der Natur. Die Arbeit beleuchtet zudem das Studium der Natur und die Entwicklung der Scholastik im Mittelalter sowie die Rolle von Symbolen und Aberglaube in der Naturbetrachtung.
Naturverständnis, Mittelalter, christliche Religion, Umwelterziehung, Grundschule, Scholastik, Symbol, Aberglaube, Anthropozentrik, Entheiligung, Naturrecht.
Die Christianisierung führte zu einer „Entheiligung“ der Natur. Während in keltischen oder germanischen Religionen die Natur oft als göttlich galt, wurde sie im Christentum zur Schöpfung, die dem Menschen untertan ist (Anthropozentrik).
Das im Mittelalter geformte Naturempfinden wirkt bis heute nach. Die historische Reflexion hilft Lehrkräften und Schülern, ihr eigenes Verhältnis zur Umwelt besser zu verstehen und zu hinterfragen.
Ziel ist die Vermittlung von Normen und Werten für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur sowie die Förderung eigenständigen, umweltbewussten Handelns.
Scholastiker im Mittelalter begannen, die Natur systematisch zu studieren, oft unter Rückgriff auf Aristoteles, wobei sie versuchten, Glaube und Vernunft in Einklang zu bringen.
Wichtige Prinzipien sind die Realbegegnung (Anschauung), Projektunterricht, fächerverbindendes Lernen und die Handlungsorientierung.
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