Diplomarbeit, 2007
44 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemhintergrund
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Definition und Formen von Mergers & Acquisitions
2.2 Motive und Zielsetzungen von Mergers & Acquisitions
2.2.1 Effizienzgewinne und Synergieeffekte
2.2.2 Diversifikation / Risikominimierung
2.2.3 Marktmacht
2.2.4 Weitere Motive und Fazit
2.3 Phasen von Mergers & Acquisitions
2.3.1 Pre-Merger-Phase
2.3.2 Merger-Phase
2.3.3 Post-Merger-Phase
2.4 Definition von Erfolg
3 Erfolg und Erfolgsmessung von Mergers & Acquisitions
3.1 Der Erfolgsbegriff im Rahmen von Mergers & Acquisitions
3.2 Erfolgsmessung von Mergers & Acquisitions
3.2.1 Quantitative Messmethoden
3.2.2 Qualitative Messmethoden
3.3 Kritische Erfolgsfaktoren von Mergers & Acquisitions
4 Empirische Zusammenhänge der Erfolgsfaktoren auf den M&A-Erfolg
5 Zusammenfassung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Identifizierung und Analyse von Determinanten, die einen direkten oder indirekten Einfluss auf den Erfolg von Mergers & Acquisitions (M&A) ausüben, um die häufig auftretenden Misserfolge bei Unternehmenstransaktionen zu erklären und besser zu verstehen.
2.2.1 Effizienzgewinne und Synergieeffekte
Eines der am häufigsten genannten Motive von Unternehmen, die M&A durchführen, ist die Effizienzsteigerung von Prozessen zwischen den Fusionspartnern. Diese erhoffte Effizienzsteigerung von betriebswirtschaftlichen Prozessen zwischen den Partnerunternehmen wird unter dem allg. Stichwort Synergieeffekte zusammengefasst.
Der Begriff Synergie bedeutet wörtlich übersetzt Zusammenwirken und beschreibt, „dass die entstehende Gesamtwirkung eines Vorgangs größer ist als die Addition seiner Teile“. Synergien sollen hierbei als erfolgswirksame positive Effekte verstanden werden, die im Rahmen von M&A-Aktivitäten entstehen können. Diese erfolgswirksamen Effekte können mit Hilfe von Kosten- und Umsatzvorteilen erklärt werden, die auf die jeweiligen Unternehmenszusammenschlüsse bzw. –übernahmen zurückzuführen sind. In der Literatur sind Vorteile auf der Kostenseite, die durch M&A-Projekte erreicht werden, relativ schnell zu finden. Durch die Zusammenlegung von vorher getrennten Unternehmensbereichen oder Funktionen beider Unternehmen, wie z. B. Verwaltung oder Produktion, können Kosten eingespart werden. Arbeitsplätze oder Betriebsstätten fallen als Kostenfaktor dabei weg.
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den M&A-Boom, die hohen Misserfolgsquoten bei Unternehmenszusammenschlüssen und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Erfolgsfaktoren von M&A zu durchleuchten.
2 Begriffliche Grundlagen: In diesem Kapitel werden die Definitionen, Formen, Motive und Prozessphasen von M&A erläutert, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Post-Merger-Phase und der Erfolgsdefinition liegt.
3 Erfolg und Erfolgsmessung von Mergers & Acquisitions: Das Kapitel befasst sich mit der theoretischen und praktischen Messung von M&A-Erfolg durch quantitative und qualitative Methoden und analysiert kritische Erfolgsfaktoren.
4 Empirische Zusammenhänge der Erfolgsfaktoren auf den M&A-Erfolg: Hier werden die theoretischen Erfolgsfaktoren auf reale empirische Ergebnisse und Praxisbeispiele angewendet, wobei der Fokus auf den weichen, personenbezogenen Faktoren liegt.
5 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der komplexen Natur von M&A-Projekten und der zentralen Bedeutung des Faktors Mensch für den Erfolg von Unternehmensintegrationen.
Mergers & Acquisitions, M&A, Unternehmenserfolg, Synergieeffekte, Post-Merger-Integration, Erfolgsfaktoren, Personalmanagement, Unternehmenskultur, Unternehmenskauf, Risikominimierung, Stakeholder, Unternehmensbewertung, Due Diligence, Integrationsmanagement, Marktmacht
Die Arbeit analysiert die Determinanten, die den Erfolg von Mergers & Acquisitions (M&A) direkt oder indirekt beeinflussen, und untersucht, warum so viele Unternehmenszusammenschlüsse scheitern.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen von M&A, die Phasen des Transaktionsprozesses, die Messmethoden für den Erfolg sowie die Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren.
Ziel ist es, jene Faktoren zu identifizieren und zu durchleuchten, die über Erfolg oder Misserfolg eines M&A-Projekts entscheiden, um daraus Handlungsempfehlungen ableiten zu können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Vergleich empirischer Studien und der Auswertung von Praxisbeispielen, insbesondere im Bereich der Erfolgsmessung und Integrationsmanagement.
Im Hauptteil werden zunächst die begrifflichen Grundlagen gelegt, dann die Messung von M&A-Erfolg erörtert und schließlich die kritischen Erfolgsfaktoren – unter besonderer Berücksichtigung des Personalmanagements und der Unternehmenskultur – detailliert analysiert.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie M&A, Post-Merger-Integration, Unternehmenskultur, Erfolgsfaktoren und Integrationsmanagement zusammenfassen.
Die Unternehmenskultur beeinflusst das Verhalten von Mitarbeitern und Management massiv; bei zu großen kulturellen Unterschieden ("culture clash") steigen Widerstände, was die Synergieerzielung gefährden und zum Scheitern führen kann.
Durch frühzeitige Einbindung in den M&A-Prozess, eine transparente Informations- und Kommunikationspolitik und Maßnahmen zur aktiven Gestaltung der Integration können Ängste abgebaut und Leistungsträger an das Unternehmen gebunden werden.
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