Forschungsarbeit, 2007
41 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Forschendes Lehren im beruflichen Praxisfeld eines Dipl. Handelslehrers – Eine Positionsbestimmung
1.2 Eigene Vorstellungen von gutem Unterricht
2 REFLEXION DES UNTERRICHTSVERSUCHS
2.1 Vorbereitung
2.1.1 Zeitliche Planung der Unterrichtseinheit
2.1.2 Fachliche Anforderungen
2.1.3 Pädagogisch/psychologische Anforderungen
2.1.4 Ziele
2.2 Kontrolle
2.2.1 Feedback zum Unterrichtsversuch
2.2.2 Möglichkeiten der Selbstevaluation
3 FORSCHUNGSSCHWERPUNKT IM PRAKTIKUM
3.1 Wissenschaftstheoretischer Zugang
3.2 Forschungsfrage
4 METHODIK/HERANGEHENSWEISE AN DIE FORSCHUNGSFRAGE
4.1 Forschungsstandards bezogen auf die durchgeführte Beobachtung
4.1.1 Objektivität
4.1.2 Reliabilität / Validität
5 DARSTELLUNG DER FORSCHUNGSRESULTATE
5.1 Auswertung der Beobachtungsbogen
5.2 Ergebnisse des Forschungsprojekts
5.2.1 Wahrgenommene inhaltliche Relevanz des Lernstoffes
5.2.2 Wahrgenommene Instruktionsqualität
5.2.3 Wahrgenommenes inhaltliches Interesse bei der Lehrkraft
5.2.4 Wahrgenommene soziale Einbindung
5.2.5 Wahrgenommene Kompetenzunterstützung
5.2.6 Wahrgenommene Autonomieunterstützung
5.3 Beantwortung der Forschungsfrage
5.4 Aussagefähigkeit der Messergebnisse – Reflexion der Auswertung
6 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DAS BERUFSKOLLEG
7 ANHANG
7.1 Dokumentation des Unterrichtsversuchs vom 14.03.07
7.1.1 Zielgruppe
7.1.2 Unterrichtsgegenstand
7.1.3 Lehr-/Lernhandlung
7.1.4 Lernorganisation
7.1.5 Lernergebnis
7.1.6 Unterrichtsmaterialien
7.2 Exemplarisches Arbeitsergebnis einer Gruppe
7.3 Beobachtungsbogen (blanko)
7.4 Beispiel: Beobachtungsbogen (ausgefüllt)
7.5 Matrix zur Datenauswertung (Forts. nächste Seite)
7.6 Fragebogen zur Datenerfassung (war ursprünglich geplant)
Die Arbeit untersucht im Rahmen eines Praktikums am Berufskolleg die Lernmotivation von Schülerinnen und Schülern sowie die dafür notwendigen didaktischen Voraussetzungen. Ziel ist es, Defizite bei verschiedenen theoretischen Bedingungskomplexen motivierten Lernens aufzudecken, um konkrete Handlungsempfehlungen für die Unterrichtsgestaltung und die Implementierung forschenden Lehrens abzuleiten.
1.1 Forschendes Lehren im beruflichen Praxisfeld eines Dipl. Handelslehrers – Eine Positionsbestimmung
Die Motivation zum forschenden Lernen ist die „Qualität des Lehrens und Lernen an der Schule und die Bedingungen, unter denen Lehrer/Lehrerinnen und Schüler/Schülerinnen arbeiten zu verbessern“
Mit diesem Zitat habe ich mein Positionspapier begonnen um darauf zu aufmerksam zu machen dass es beim Forschenden Lehren hauptsächlich um eine Verbesserung der Qualität des Lehrens und Lernens kurz: um ein Verbesserung der Unterrichtsqualität geht! An meiner Grundposition die das Forschende Lehren grundsätzlich befürwortet, hat sich auch während meines Praktikums nicht verändert! Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man durch eigene Forschungen seinen Unterricht evaluieren sollte, um die Qualität zu sichern und neue Erkenntnisse bezüglich bestimmter Unterrichtsmethoden zu gewinnen! Diese Erkenntnisse können dann dem Kollegium und der ganzen Schule von Nutzen sein! In meiner Positionsbestimmung hatte ich Probleme aufgezeigt, die bei der Implementierung des forschenden Lehrens zu berücksichtigen sind (z.B. das fehlende Selbstverständnis der Lehrer als Forscher). Die meisten Lehrer am Berufskolleg machen ihren Job seit Jahrzehnten. Sie verstehen sich nicht als Forscher, sondern als Lehrer! Ich habe mit mehreren Lehrern darüber diskutiert, welche Position sie zum „Forschenden Lehren“ einnehmen. Bei den meisten habe ich den Eindruck bekommen, dass sie die Wissenschaft an Hochschulen als Übermacht begreifen, die dem Kollegium nur ständig neue, zusätzliche Tätigkeiten aufladen möchte, die den Zeigefinger erhebt und sagt, wie man alles besser machen kann! Es war eine grundsätzliche Abwehrhaltung zum „Forschenden Lehren“ zu erkennen, mit dem Versuch die Umsetzung relativ schnell an zeitlichen und organisatorischen Gegebenheiten zum Scheitern zu bringen.
1 EINLEITUNG: Der Autor erläutert seine Grundhaltung zum forschenden Lehren als Mittel zur Unterrichtsverbesserung und diskutiert die Herausforderungen der Akzeptanz im Lehrerkollegium.
2 REFLEXION DES UNTERRICHTSVERSUCHS: Dieses Kapitel reflektiert die Vorbereitung und Durchführung einer Unterrichtseinheit zur Vollkostenrechnung, inklusive der Zielsetzung und der Kontrolle durch Feedback und Selbstevaluation.
3 FORSCHUNGSSCHWERPUNKT IM PRAKTIKUM: Hier werden die sechs theoretischen Bedingungskomplexe motivierten Lernens nach Prenzel dargelegt und die Forschungsfrage zur Identifikation von Defiziten am Berufskolleg abgeleitet.
4 METHODIK/HERANGEHENSWEISE AN DIE FORSCHUNGSFRAGE: Der Autor beschreibt den Wechsel von einer geplanten Fragebogenstudie hin zu einer strukturierten Beobachtungsmatrix, um das Unterrichtsgeschehen valide und objektiv auszuwerten.
5 DARSTELLUNG DER FORSCHUNGSRESULTATE: Die empirischen Ergebnisse werden detailliert nach den Kriterien der Lernmotivation ausgewertet und in einem Ranking zusammengefasst, um die Forschungsfrage zu beantworten.
6 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DAS BERUFSKOLLEG: Basierend auf den Ergebnissen werden konkrete Verbesserungsvorschläge formuliert, insbesondere hinsichtlich Wahlmöglichkeiten, Fächervernetzung, Kooperation und Handlungsorientierung.
Forschendes Lehren, Lernmotivation, Berufskolleg, Unterrichtsqualität, Handlungsorientierung, Selbststeuerung, Didaktik, Vollkostenrechnung, Bedingungskomplexe, Lehrprofessionalität, Unterrichtsevaluation, Kooperatives Lernen, Praxisreflexion, Kompetenzunterstützung, Autonomieunterstützung
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des "Forschenden Lehrens" während eines Praktikums, um die Lernmotivation von Auszubildenden am Berufskolleg zu analysieren und zu verbessern.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Lernmotivation, die praktische Unterrichtsgestaltung, die didaktische Reflexion und die empirische Untersuchung von Unterrichtsprozessen.
Die Forschungsfrage lautet: "Bei welchen theoretischen Bedingungskomplexen motivierten Lernens gibt es Defizite beim betrachteten Berufskolleg?"
Der Autor nutzte eine systematisierte Beobachtung mittels einer speziell erstellten Beobachtungsmatrix, um die 24 Unterrichtseinheiten anhand theoretischer Bedingungskomplexe zu analysieren.
Der Hauptteil umfasst die Reflexion des eigenen Unterrichts, die wissenschaftstheoretische Fundierung der Motivation, die methodische Herangehensweise an die Datenerfassung sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der Ergebnisse.
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Forschendes Lehren, Lernmotivation, Berufskolleg, Handlungsorientierung, Unterrichtsevaluation und Selbststeuerung.
Der Autor entschied sich dagegen, da das Ausfüllen von Fragebögen nach jeder Stunde zu zeitaufwendig für die Lernenden gewesen wäre und den Unterrichtsfluss zu stark gestört hätte.
Die Lehrkräfte sollten den Unterricht handlungsorientierter und selbstgesteuerter gestalten, mehr Spielräume für eigenständiges Lernen bieten und die Vernetzung zu anderen Fächern und Lernorten verstärken.
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