Magisterarbeit, 2006
124 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
Die vorliegende Arbeit analysiert die Kommunikationsstrukturen und -strategien von CDU und SPD im Landtagswahlkampf von Baden-Württemberg 2001 am Beispiel von Radiowahlwerbespots, fokussiert auf die Erst- und Jungwähler. Ziel ist es zu untersuchen, ob die verwendeten Kommunikationsstrategien den Anforderungen eines modernen Wahlkampfes entsprechen und wie diese auf die Erst- und Jungwähler wirken.
Die Arbeit beleuchtet zunächst den Begriff der Modernität im Kontext des Wahlkampfes und untersucht die Veränderungen in der Kommunikationsstruktur, die zur Amerikanisierung bzw. Modernisierung von Wahlkämpfen geführt haben. Der Fokus liegt dabei auf der wachsenden Bedeutung der Massenmedien, der Individualisierung des Wählers und der Professionalisierung der Wahlkampfplanung. Kapitel 3 befasst sich mit der spezifischen Kommunikationsstruktur des Landtagswahlkampfes in Baden-Württemberg 2001, insbesondere hinsichtlich der Erst- und Jungwähler. Es werden die Einstellungen dieser Wählergruppe zur Politik, ihre Wahlbeteiligung und die Faktoren, die ihre Wahlentscheidung beeinflussen, untersucht. Kapitel 4 analysiert die modernen Kommunikationsstrategien der Radiowahlwerbesprache, insbesondere die Verwendung von symbolischer Politik, emotionalen Appellen und Begriffsbesetzungen.
Moderner Wahlkampf, Amerikanisierung, Modernisierung, Kommunikationsstrukturen, Radiowahlwerbespots, Erst- und Jungwähler, Targeting, Opposition Research, symbolische Politik, Agenda-Setting, Begriffsbesetzen, Glaubwürdigkeit, Transparenz, Personalisierung, Mobilisierung, Baden-Württemberg, Landtagswahlkampf 2001.
Der Wahlkampf war durch eine zunehmende Professionalisierung, Medialisierung und den Einsatz moderner Kommunikationsstrategien wie Radiowahlwerbung geprägt.
Durch "Targeting" in Radiospots versuchten CDU und SPD, junge Wähler mit spezifischen Slogans, emotionaler Sprache und Symbolen in ihrer Lebenswelt zu erreichen.
Es beschreibt den Trend hin zu personenzentrierten Kampagnen, professionellem Marketing und der starken Fokussierung auf die Wirkung in den Massenmedien.
Radio eignet sich besonders gut, um Wechselwähler und junge Menschen in Alltagssituationen (z. B. im Auto) zu erreichen und durch Wiederholung ("Penetranz") Botschaften zu verankern.
Parteien besetzen Begriffe positiv für sich selbst oder nutzen Polarisierung, um Kompetenz herauszustellen und Identifikation bei der Zielgruppe zu erzeugen.
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