Diplomarbeit, 2005
109 Seiten, Note: 1,1
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 DEFINITION DIGITALES FERNSEHEN
3 DIE DIGITALE TECHNIK
3.1 TECHNISCHE DIENSTLEISTUNGEN
3.2 VORTEILE UND MÖGLICHKEITEN
3.3 ANGEBOTS- UND VERMARKTUNGSFORMEN
3.4 ZUSAMMENFASSUNG
4 DIGITALES FERNSEHEN IM AUSLAND
4.1 KOLLEKTIVE WEGBEREITUNG
4.2 RAHMENBEDINGUNGEN
4.3 VERMARKTUNG UND VERBREITUNG
4.4 FALLBEISPIELE
4.4.1 USA
4.4.2 FRANKREICH
4.4.3 GROßBRITANNIEN
4.5 MEDIENPOLITISCHE STRATEGIEN
4.6 ZUSAMMENFASSUNG
5 DIGITALES FERNSEHEN IN DEUTSCHLAND
5.1 ANFÄNGE UND WEGBEREITUNG
5.2 RAHMENBEDINGUNGEN
5.3 PROBLEMFELDER
5.3.1 MARKTSTRUKTUREN
5.3.2 MEDIENPOLITISCHE PROBLEME
5.3.3 SONSTIGE
5.4 KONSUMENTENINTERESSE
5.5 AKTUELLE VERBREITUNG
5.6 ZUSAMMENFASSUNG
6 KOMMUNIKATION ÜBER DIGITALES FERNSEHEN IN DEUTSCHLAND
6.1 AKTEURE UND INTERESSENGRUPPEN
6.1.1 REZIPIENTEN
6.1.1.1 Gesellschaftliche Entwicklungen
6.1.1.2 Interessen und Handlungsfähigkeit
6.1.1.3 Zugangsprobleme
6.1.2 PROGRAMMVERANSTALTER UND MEDIENWIRTSCHAFT
6.1.2.1 Interessenkonflikte
6.1.2.2 Handlungsfähigkeit und Strategien
6.1.2.3 Fehler und Versäumnisse
6.1.3 DIE ROLLE DER POLITIK
6.1.3.1 Möglichkeiten staatlichen Handelns
6.1.3.2 Aktivitäten und Initiativen
6.1.3.3 Probleme und Versäumnisse
6.1.4 SONSTIGE AKTEURE UND INITIATIVEN
6.2 ZUSAMMENFASSUNG KOMMUNIKATIONSPROZESSE
6.3 INTERNATIONALER VERGLEICH
6.4 DIE IDEALE KOMMUNIKATION
7 FAZIT
Die Arbeit analysiert die Gründe für das bisher geringe Interesse der Bevölkerung am digitalen Fernsehen in Deutschland im Jahr 2004 und vergleicht diese Situation mit erfolgreicheren Umstellungsprozessen im Ausland. Dabei wird untersucht, welche Rolle Akteure wie Politik und Medienwirtschaft spielen und welche Versäumnisse zur aktuellen Schattendasein-Situation beigetragen haben.
3.1 Technische Dienstleistungen
Die analoge Datenübertragung ermöglichte bisher eine Trennung der Sektoren Telekommunikation und Rundfunk. Im Gegensatz dazu gilt die Digitalisierung als ein symbolisches Schlagwort für eine Entwicklung, die man Konvergenz nennt: Bislang getrennte Technologien wachsen zusammen.
In diesem Sinne werden in der digitalen Technik einheitliche Übertragungsformen für die Abwicklung sämtlicher Telekommunikationsdienste verwendet. Alle Arten von Informationen (Texte, Grafiken, Bilder, Töne) werden im so genannten Signalbearbeitungsprozess auf das binäre Format übertragen; sie werden auf zwei Werte (1 und 0) reduziert. So findet eine Bündelung zu „Datencontainern“ statt, die dann digital verbreitet werden (vgl. Abbildung 1).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Arbeit führt in die Thematik der Digitalisierung ein, beleuchtet das Schattendasein des digitalen Fernsehens in Deutschland 2004 und skizziert die methodische Untersuchung der Umstellungsprozesse.
2 DEFINITION DIGITALES FERNSEHEN: Dieses Kapitel erläutert die technischen Grundlagen der Digitalisierung und den Übergang von analogen zu binären Signalstrukturen.
3 DIE DIGITALE TECHNIK: Es werden die technischen Dienstleistungen, die Funktionsweise der Digitalisierung sowie die Vorteile und Vermarktungsformen digitaler Technik vorgestellt.
4 DIGITALES FERNSEHEN IM AUSLAND: Das Kapitel untersucht die erfolgreiche Einführung digitalen Fernsehens in Ländern wie USA, Frankreich und Großbritannien als Vergleichsbasis.
5 DIGITALES FERNSEHEN IN DEUTSCHLAND: Die Analyse der spezifischen Geschichte, Probleme und Rahmenbedingungen der Digitalisierung in der Bundesrepublik bildet den Kern dieses Kapitels.
6 KOMMUNIKATION ÜBER DIGITALES FERNSEHEN IN DEUTSCHLAND: Hier werden die beteiligten Akteure (Rezipienten, Medienwirtschaft, Politik) hinsichtlich ihrer Kommunikationsbeiträge und Versäumnisse untersucht.
7 FAZIT: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und bilanziert, warum die Digitalisierung in Deutschland trotz technischer Möglichkeiten hinter internationalen Standards zurückgeblieben ist.
Digitales Fernsehen, Digitalisierung, Pay-TV, Rundfunkstaatsvertrag, DVB-T, Set-Top-Box, Medienpolitik, Kommunikation, Rezipienten, Infrastruktur, Switch-Off, Interaktivität, Vermarktung, Konvergenz, Gatekeeper
Die Arbeit befasst sich mit der Einführung des digitalen Fernsehens in Deutschland und den Hintergründen, warum diese Technologie trotz technischer Vorteile nur auf geringe Akzeptanz in der Bevölkerung stößt.
Die zentralen Themen sind die technischen Grundlagen der Digitalisierung, die Rahmenbedingungen im deutschen Fernsehmarkt sowie die Rolle der beteiligten Akteure in Politik, Wirtschaft und beim Publikum.
Das Ziel ist es, die Versäumnisse im Kommunikationsprozess aufzudecken, die dazu führten, dass das digitale Fernsehen in Deutschland im Jahr 2004 ein Schattendasein führte.
Es handelt sich um eine medienpolitische und kommunikationswissenschaftliche Analyse, die den deutschen Prozess mit internationalen Beispielen (USA, Frankreich, Großbritannien) vergleicht.
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, eine detaillierte Analyse der Auslandsbeispiele, eine Untersuchung der deutschen Marktsituation und eine tiefergehende Betrachtung der Kommunikationsprozesse.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Pay-TV, DVB-T, Medienpolitik, Akteursanalyse und die Kommunikationsproblematik der Umstellung.
Der Konzern nahm durch die d-Box und die Plattform Premiere World eine Gatekeeper-Funktion ein, was nach Ansicht des Autors einen gesunden Wettbewerb lange Zeit behinderte.
Die Arbeit zeigt, dass in Ländern wie Frankreich und Großbritannien eine gezieltere medienpolitische Kommunikation und eine stärkere Koordination zwischen den Akteuren den Prozess beschleunigt haben.
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