Diplomarbeit, 2007
87 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. ZIEL DER ARBEIT
1.2. AUFBAU DER ARBEIT
2. Systemisches Denken und Modellieren
2.1. EINFÜHRUNG IN SYSTEMISCHES DENKEN
2.1.1. System
2.1.2. Systemisches Denken
2.1.3. Prinzipien des systemischen Denkens
2.1.3.1. „Das große Bild“
2.1.3.2. Kurz- und Langfristigkeit
2.1.3.3. Weiche Indikatoren
2.1.3.4. System als Ursache
2.1.3.5. Zeit und Raum
2.1.3.6. System versus Symptom
2.1.3.7. „Und“ versus „oder“
2.2. QUALITATIVE SYSTEMMODELLIERUNG
2.2.1. Systemische Darstellungsformen
2.2.2. Causal-Loop-Diagramme
2.2.2.1. Rückkopplungskreise
2.2.2.2. Unterscheidung der Rückkopplungsarten
2.2.2.3. Verzögerung in Systemen
2.2.2.4. Potenzielle Probleme bei Modellierung und Interpretation
2.2.3. Behaviour over time
2.3. SYSTEMARCHETYPEN
2.3.1. Fehlkorrekturen (Fixes that fail)
2.3.2. Die Grenzen des Wachstums (Limits to growth)
2.3.3. Problemverschiebung (Shifting the burden)
2.3.4. Tragödie der Gemeingüter (Tragedy of the commons)
2.3.5. Erodierende Ziele (Eroding goals)
2.3.6. Eskalation (Escalation)
2.3.7. Erfolg den Erfolgreichen (Success to the successful)
2.3.8. Wachstum und Unterinvestition (Growth and underinvestment)
2.3.9. Widersacher wider Willen (Accidental Adversaries)
2.3.10. Grenzen der Archetypen
3. Outsourcing – eine strategische Entscheidung
3.1. BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN
3.1.1. Outsourcing
3.1.2. Make-or-Buy-Entscheidung
3.1.3. Leistungstiefe
3.2. STRATEGISCHE BEDEUTUNG DER LEISTUNGSTIEFE
3.3. ANSÄTZE ZUR OPTIMIERUNG DER LEISTUNGSTIEFE
3.3.1. Unternehmenspolitische Ansätze
3.3.2. Konzept der Kernkompetenzen
3.3.3. Das Konzept der Erfahrungskurve
3.3.3.1. Anwendbarkeit der Erfahrungskurve auf die Leistungstiefe
3.3.3.2. Abgrenzung zur Lernkurve
3.3.3.3. Die Ursachen der Kostenreduktion
3.3.3.4. Erfahrungskurve und Marktanteil
3.3.3.5. Erfahrungskurve und Kernkompetenz
3.3.4. Transaktionskostenansatz
3.3.4.1. Verhaltensannahmen
3.3.4.2. Transaktionsmerkmale
4. Qualitative Systemmodellierung der Leistungstiefenentwicklung
4.1. MODELLIERUNG DER ERFAHRUNGSKURVE
4.2. MODELLIERUNG DER TRANSAKTIONSKOSTEN
4.3. GESAMTMODELL AUS STÜCK- UND TRANSAKTIONSKOSTEN
5. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Entscheidungsträgern in der Wirtschaft das systemische Denken und Modellieren näherzubringen, um komplexe Zusammenhänge innerhalb von Unternehmen und deren Umfeld besser erfassen zu können. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie durch eine systemische Sichtweise, insbesondere am Beispiel der Outsourcing-Problematik, die optimale Leistungstiefe eines Unternehmens fundierter begründet und im Entscheidungsprozess unterstützt werden kann.
2.3.1. Fehlkorrekturen (Fixes that fail)
In dieser Modellvorlage wird eine Situation beschrieben, in der eine kurzfristig angelegte Problemlösung einen ungewollten Nebeneffekt hervorruft, der sich langfristig negativ auswirkt. Es liegt ein stabilisierender Rückkopplungskreis vor, der folgendermaßen verläuft:
Erhöhung des Problemsymptoms -> Erhöhung der Korrektur -> Senkung des Problemsymptom -> Senkung der Korrektur -> Erhöhung des Problemsymptoms etc.
Des Weiteren liegt ein verstärkender Rückwirkungskreis vor, der folgendermaßen verläuft:
Erhöhung des Problemsymptoms -> Erhöhung der Korrektur -> Verzögerung -> Erhöhung der ungewollten Konsequenzen -> Erhöhung des Problemsymptoms etc.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Strategie ein und identifiziert systemisches Denken als notwendige Methode, um mit der zunehmenden Komplexität im strategischen Management umzugehen.
2. Systemisches Denken und Modellieren: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen systemischen Denkens, führt verschiedene qualitative Modellierungsmethoden ein und stellt wichtige Systemarchetypen vor.
3. Outsourcing – eine strategische Entscheidung: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Outsourcings beleuchtet, einschließlich der Kernkompetenzanalyse, des Erfahrungskurvenkonzepts und des Transaktionskostenansatzes.
4. Qualitative Systemmodellierung der Leistungstiefenentwicklung: In diesem Teil wird ein systemisches Gesamtmodell zur Leistungstiefenentwicklung erarbeitet, das die Wechselwirkungen zwischen Stückkosten, Transaktionskosten und Outsourcing-Entscheidungen aufzeigt.
5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass systemisches Denken das strategische Management effektiv unterstützen kann, warnt jedoch vor einer isolierten Anwendung der Archetypen und betont die Notwendigkeit von Übung.
Systemisches Denken, Modellieren, Outsourcing, Leistungstiefe, Strategisches Management, Causal-Loop-Diagramme, Systemarchetypen, Erfahrungskurve, Kernkompetenzen, Transaktionskosten, Rückkopplung, System Dynamics, Komplexität, Strategische Entscheidung, Unternehmenssteuerung.
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung systemischen Denkens und Modellierens zur Unterstützung des strategischen Managements, insbesondere bei der fundierten Entscheidung über die Leistungstiefe eines Unternehmens.
Zentrale Themen sind die Einführung in systemische Konzepte, die Analyse von Outsourcing-Entscheidungen mittels theoretischer Ansätze (Kernkompetenzen, Erfahrungskurve, Transaktionskosten) und die Modellierung dieser Zusammenhänge.
Das Ziel ist es, Entscheidungsträgern zu vermitteln, wie eine systemische Perspektive komplexe Leistungstiefenproblematiken transparent macht, um strategisch fundiertere Entscheidungen zu treffen.
Die Arbeit verwendet qualitative Systemmodellierung, primär auf Basis von Causal-Loop-Diagrammen, um kausale Wirkungszusammenhänge und Rückkopplungsprozesse innerhalb von Unternehmen abzubilden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Einführung in systemische Werkzeuge, die theoretische Analyse der Outsourcing-Kriterien und die methodische Integration dieser Theorien in ein systemisches Gesamtmodell.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Systemisches Denken, Outsourcing, Leistungstiefe, Erfahrungskurve, Transaktionskosten und Systemarchetypen charakterisieren.
Systemarchetypen identifizieren wiederkehrende Verhaltensmuster in Organisationen und dienen als Werkzeug, um komplexe Strukturen zu vereinfachen und die zugrunde liegenden Ursachen von Problemen besser zu verstehen.
Die Unterscheidung ist entscheidend, da sie den Zielkonflikt bei Outsourcing-Entscheidungen verdeutlicht: Während Outsourcing durch Erfahrungskurveneffekte Stückkosten senken kann, führen gleichzeitig steigende Komplexität und Abhängigkeiten oft zu höheren Transaktionskosten, die den ursprünglichen Kostenvorteil kompensieren können.
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