Diplomarbeit, 2006
154 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Controlling – eine allgemeine Einführung
2.1 Begriffsbestimmungen
2.1.1 Controlling
2.1.2 Controllingsystem
2.2 Notwendigkeit des Controlling und sein Beitrag zum Unternehmenserfolg
2.3 Unternehmenscontrolling und seine Teilbereiche
2.3.1 Bereichscontrolling
2.3.2 Organisatorische Positionierung des Projekt- und Ressourcencontrolling im Unternehmenscontrolling
2.4 Spezielle Anforderungen an Controllingsysteme für Dienstleistungsunternehmen
2.4.1 Besonderheiten auf strategischer Ebene
2.4.2 Besonderheiten auf operativer Ebene
2.5 Fazit
3. Projekt- und Ressourcencontrolling
3.1 Anforderungen an das Projekt- und Ressourcencontrolling
3.2 Klassischer Aufbau und Einführung des Projekt- und Ressourcencontrolling
3.3 Strategisches Projekt- und Ressourcencontrolling
3.3.1 Projektauswahl und -Priorisierung
3.3.2 Personalplanung
3.4 Operatives Projekt- und Ressourcencontrolling
3.4.1 Operative Planung – Projektstrukturplan
3.4.2 Operative Planung – Ressource Personal
3.4.3 Operative Planung – Kosten und Erlöse
3.4.4 Operative Kontrolle als Regelkreis
3.4.5 Operative Kontrolle – Leistungsüberwachung
3.4.6 Operative Kontrolle – Terminüberwachung
3.4.7 Operative Kontrolle – Kostenüberwachung
3.5 Kennzahlen und Berichtswesen
3.5.1 Anforderungen an Kennzahlensysteme
3.5.2 Architektur von Kennzahlensystemen
3.5.3 Berichtswesen
3.6 Fazit
4. Unterstützung des Controlling durch Informationssysteme
4.1 Entwicklung und Konzepte von Informationssystemen für das Controlling
4.1.1 Die Entwicklung und das Verständnis von Business Intelligence
4.1.2 Data Warehouse (DWH)
4.1.3 Data Marts
4.1.4 Online Analytical Processing (OLAP)
4.1.5 Data Mining
4.2 Business Information Warehouse
4.2.1 Extraktionsebene
4.2.2 Administrationsebene – Datenhaltung
4.2.3 Administrationsebene – Datenmodellierung
4.2.4 Präsentationsebene
4.3 Fazit
5. Konzeptionstätigkeiten für die Realisierung des Prototyps
5.1 Definition der Anforderungen
5.1.1 Anforderungen an die Berichterstattung
5.1.2 Zeitliche Sicht
5.1.3 Monetäre Sicht
5.2 Aufnahme der Ist-Situation
5.2.1 Ass_Procon – Plandaten
5.2.2 Ass_Ticon – Istdaten
5.2.3 SAP Business One (SBO) – Plan- und Istdaten
5.2.4 Analyse der Prozesse und Beziehungen
5.3 Konzeptentwicklung
5.3.1 Entwurf eines Kennzahlensystems
5.3.2 Anpassung im Ass_Procon
5.3.3 Anpassung im Ass_Ticon
5.4 Fazit
6. Realisierung des Prototyps „Ass_Bicon“
6.1 Grundlegende Tätigkeiten
6.1.1 Anlegen der InfoArea und der InfoObjectCatalogs
6.1.2 Anlegen von Merkmalen
6.1.3 Anlegen von Kennzahlen
6.2 Datenbereitstellung auf der Administrationsebene
6.2.1 Anlegen der InfoSources
6.2.2 Anlegen der DataSources
6.3 Datenmodellierung auf der Administrationsebene
6.3.1 Anlegen eines ODS-Objekts
6.3.2 Anlegen eines InfoCubes
6.4 Laden der Quelldaten
6.4.1 Anlegen der InfoPackages
6.5 Umsetzung auf der Präsentationsebene
6.5.1 Anlegen der Rollen für den Zugriff auf Berichte
6.5.2 Der Query Designer
6.5.3 Der BEx-Analyzer
6.5.4 Der Business Explorer Browser (BEx-Browser)
7. Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist der Aufbau eines Berichtswesens für das Projektcontrolling, wobei der Schwerpunkt auf der operativen Planung und Überwachung der Ressource Mitarbeiter liegt. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie ein technisch und organisatorisch funktionierendes Controlling-System in einem mittelständischen Dienstleistungsunternehmen mithilfe von SAP Business Information Warehouse (SAP BW) implementiert werden kann, um aussagekräftige Berichte über Planung, Einsatz und Auslastungsgrad von Mitarbeitern in Projekten zu generieren.
3.4.4 Operative Kontrolle als Regelkreis
Leistungen, Termine und Kosten stellen die Hauptgrößen der Projektsteuerung und -Kontrolle dar. Diese drei Elemente üben einen gegenseitigen Einfluss aufeinander aus und müssen daher bei der Abweichungsanalyse zusammen betrachtet werden. Die Projektkontrolle und -Steuerung beinhalten immer wiederkehrende Aufgaben. Das Ganze lässt sich am besten in einem Prozess-Regelkreis verdeutlichen (vgl. Abb.20).
Die Korrekturmaßnahmen sind das Ergebnis der Projektüberwachung. Damit werden aufgetretene Abweichungen beseitigt und der Projektplan entsprechend angepasst. Um jedoch geeignete Gegenmaßnahmen zu finden, muss oft Ursachenforschung betrieben werden. Die Projektverantwortlichen sollten sich mit den Gründen für die entstandenen Abweichungen beschäftigen. Dazu bietet sich das „Fünf-Warum-Prinzip“ an, bei dem mindestens fünf Mal nach der Ursache für ein Problem gefragt wird. [Taiichi 1978, S.123] Damit wird das Problem nicht oberflächlich behandelt, sondern tiefgehend ergründet. Erst wenn die Ursachen bekannt sind, können geeignete Maßnahmen definiert und eingeleitet werden. Dabei sind die Auswirkungen der Maßnahmen auf andere Größen und Element einzuplanen. Bei zeitlichen Engpässen können beispielsweise die Mitarbeiterkapazitäten als Gegenmaßnahme überlastet werden, dadurch werden aber die Kostenpunkte negativ beeinflusst.
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz wirtschaftlicher Entscheidungen und die Bedeutung von Controllingsystemen als Instrument zur Informationsgenerierung in einer komplexen Unternehmensumwelt.
2. Controlling – eine allgemeine Einführung: Erläuterung der Controlling-Grundlagen, der Bedeutung für den Unternehmenserfolg und der speziellen Anforderungen in Dienstleistungsunternehmen unter Berücksichtigung des Produktionsfaktors Mensch.
3. Projekt- und Ressourcencontrolling: Detaillierte Darstellung des strategischen und operativen Projektcontrollings, einschließlich Methoden zur Personalplanung, Kostenüberwachung und der Bedeutung von Kennzahlensystemen.
4. Unterstützung des Controlling durch Informationssysteme: Untersuchung der Rolle von Business Intelligence und Data-Warehouse-Technologien, insbesondere des SAP Business Information Warehouse (SAP BW), zur Unterstützung von Controlling-Prozessen.
5. Konzeptionstätigkeiten für die Realisierung des Prototyps: Beschreibung der Anforderungsdefinition, Analyse der Ist-Situation und der konzeptionellen Entwicklung des Berichtswesens inklusive der Anpassung der Quellsysteme.
6. Realisierung des Prototyps „Ass_Bicon“: Praktische Umsetzung der Datenmodellierung, Bereitstellung und Berichterstellung im SAP BW, unter Verwendung der Administrator Workbench und des Business Explorer (BEx).
7. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee über den Aufbau des Berichtswesens und Empfehlungen für die zukünftige Weiterentwicklung und Integration strategischer Controlling-Aspekte.
Projektcontrolling, Ressourcencontrolling, Controlling, SAP BW, Business Intelligence, Data Warehouse, Personalplanung, Projektstrukturplan, Kennzahlensystem, Berichterstattung, Dienstleistungsunternehmen, operative Planung, Ist-Analyse, Prototyping, Unternehmenssteuerung
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und prototyphaften Realisierung eines Berichtswesens für das Projekt- und Ressourcencontrolling in einem mittelständischen Dienstleistungsunternehmen, unterstützt durch SAP BW.
Die zentralen Felder umfassen die Controlling-Theorie, das spezifische Projekt- und Ressourcencontrolling, die Architektur von Business-Intelligence-Systemen und die praktische Implementierung von Berichten.
Das primäre Ziel ist der Aufbau eines Berichtswesens mit Fokus auf die operative Planung und Überwachung der Ressource Mitarbeiter, um aussagekräftige Berichte über Planung, Einsatz und Auslastung zu ermöglichen.
Es wird der Systemansatz als wissenschaftlicher Bezugsrahmen genutzt, ergänzt durch das Entwicklungsverfahren des Prototyping, um eine flexible und anpassungsfähige Softwarelösung zu erstellen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Controllings, Anforderungen an das Projekt- und Ressourcencontrolling, die technische Unterstützung durch Informationssysteme sowie die konkrete Konzeption und Umsetzung des Prototyps "Ass_Bicon".
Wichtige Schlagworte sind Projektcontrolling, Ressourcencontrolling, SAP BW, Business Intelligence, Kennzahlensysteme und operative Planung.
Dieser Ansatz wurde gewählt, da sich Anforderungen während der Projektlaufzeit ändern können und das Prototyping erlaubt, frühzeitig Verbesserungspotentiale in der Quellsystemlandschaft zu entdecken.
Es dient zur Klärung der organisatorischen Weisungsbefugnis, um die fachliche Unabhängigkeit der Controlling-Bereiche gegenüber dem zentralen Controller bei gleichzeitiger disziplinarischer Unterordnung unter das Projektmanagement zu gewährleisten.
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