Examensarbeit, 2006
97 Seiten, Note: 1,5
1 Schulsportfest
1.1 Begriffserklärung
1.2 Schulsportfeste
1.2.1 „alte“ Bundesjugendspiele
1.2.2 „neue“ Bundesjugendspiele
1.2.3 Jugend trainiert für Olympia
1.2.4 Überblick der Schulsportfeste
2. Geschichte der Bundesjugendspiele
2.1 Die Anfänge der Bundesjugendspiele und ihr Hintergrund
2.2 Formale Kennzeichen der Bundesjugendspiele
2.2.1 Die Bundesjugendspiele als schulische Wettkampfveranstaltung
2.2.2 Die Bundesjugendspiele als Festveranstaltung
2.3 Die inhaltliche Entwicklung der Bundesjugendspiele
3. Die „alten“ Bundesjugendspiele
3.1 Allgemeine Erläuterungen
3.2 Inhalte
3.2.1 Leichtathletik
3.2.2 Gerätturnen
3.2.3 Schwimmen
4. Die „neuen“ Bundesjugendspiele
4.1 Allgemeine Erläuterungen
4.2 Inhalte
4.2.4 Wettbewerb – Leichtathletik
4.2.5 Wettbewerb – Turnen
4.2.6 Wettbewerb – Schwimmen
4.2.7 Mehrkampf
5. Bundesjugendspiele – ja oder nein?
5.1 Befürworter der bisherigen Bundesjugendspiele
5.2 Gegner der bisherigen Bundesjugendspiele
5.3 Verfechter der „neuen“ Bundesjugendspiele
5.4 Probleme der neuen Konzeption
6. Prinzipien zur Anfertigung eines Schulsportfestes
6.1 Traditionelle Verfahren der Resultatsfeststellung
6.2 Vorüberlegungen zur Durchführung eines Schulsportfestes
6.3 Planung eines Schulsportfestes
7. Möglichkeiten der Gestaltung eines Schulsportfestes
7.1 Grund- und Hauptschule Baienfurt
7.1.1 Spielstationen
7.1.2 „Achtalcup“
7.2 Realschule Weingarten
7.2.1 Turnierspiele
7.2.2 Staffelwettbewerbe
8. Grenzen bei der Entwicklung eines Schulsportfeste
9. Gestaltung eines Olympischen Schulsportfestes
9.1 Vorüberlegungen
9.2 Inhalte
9.2.1 Thematische Vorbereitung im Unterricht
9.2.2 Festlicher Rahmen
9.2.3 Stationen mit sportlichen und spielerischen Aufgaben
9.3 Aufgaben
9.4 Stadionübersicht der Aufgabenstationen
9.5 Gesamtwertung
9.6 Ablaufs- und Zeitplan
9.7 Erläuterungen zum Schulsportfest
9.7.1 Probleme bei der Durchführung
9.7.2 Bezug zum Bildungsplan 2004
Schlussbemerkung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltung von Schulsportfesten unter besonderer Berücksichtigung der Bundesjugendspiele, um Ansätze für eine pädagogisch wertvolle und schülernahe Umsetzung zu entwickeln.
3. Station: Wurfchaos
Die Speere werden in einem Rechteck von ca. 2x4m kreuz und quer in den Boden gesteckt, so dass die Spitzen in verschiedenen Höhen in verschiedene Richtungen zeigen. Der Werfer hat nun zwei Versuche aus ca. 7m Entfernung mit dem Reifen aus der Körperdrehung auf die Speerspitzen zu werfen. Ziel ist es, den Reifen um einen Speer zu werfen. Es kann auch ein Reifen mehrere Speere gleichzeitig treffen.
Wird der Reifen um einen Speer geworfen, d.h. aufgespießt, gibt es einen Punkt. Auch wenn ein Reifen mehrere Speere gleichzeitig trifft, gibt es nur einen Punkt.
Bei den Bundesjugendspielen gibt es lediglich im Bereich „weit werfen/stoßen“ den gedrehten Wurf auf Zonen, die wiederum verschiedene Punktzahlen geben.
Ich habe mich für diese Art des Werfens entschieden, da dies etwas völlig anderes ist, die Kinder so zusätzlich motiviert werden und trotzdem aus der Drehung geworfen wird, das für das Schleuderballwerfen und den Diskuswurf wichtig ist.
1 Schulsportfest: Definiert den Begriff des Schulsportfestes und gibt einen Überblick über verschiedene Veranstaltungsarten und deren Abgrenzung.
2. Geschichte der Bundesjugendspiele: Beleuchtet den historischen Hintergrund und die formale sowie inhaltliche Entwicklung der Bundesjugendspiele seit 1951.
3. Die „alten“ Bundesjugendspiele: Beschreibt die traditionellen Wettkampfstrukturen in den Disziplinen Leichtathletik, Gerätturnen und Schwimmen.
4. Die „neuen“ Bundesjugendspiele: Analysiert das neue Konzept, welches seit 2001/2002 als Regelangebot gilt und den Fokus auf Vielfältigkeit legt.
5. Bundesjugendspiele – ja oder nein?: Setzt sich kritisch mit den Argumenten der Befürworter und Gegner sowie den Problemen der neuen Konzeption auseinander.
6. Prinzipien zur Anfertigung eines Schulsportfestes: Erläutert theoretische Grundlagen und Bauprinzipien für die eigenständige Planung von Schulsportveranstaltungen.
7. Möglichkeiten der Gestaltung eines Schulsportfestes: Präsentiert konkrete Praxisbeispiele der Umsetzung an zwei regionalen Schulen (Grund- und Hauptschule Baienfurt sowie Realschule Weingarten).
8. Grenzen bei der Entwicklung eines Schulsportfeste: Diskutiert organisatorische, zeitliche und personelle Herausforderungen bei der Durchführung von Schulsportfesten.
9. Gestaltung eines Olympischen Schulsportfestes: Entwirft ein praxisorientiertes Konzept unter Berücksichtigung pädagogischer Leitlinien für die Klassen 5 und 6.
Bundesjugendspiele, Schulsportfest, Schulsport, Leichtathletik, Gerätturnen, Schwimmen, Sportpädagogik, Olympische Erziehung, Wettkampf, Kooperation, Bewegungsfest, Leistungsbewertung, Schulsportwettbewerbe, Praxisbeispiele, Sportunterricht.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen bei der Gestaltung von Schulsportfesten und bezieht dabei insbesondere die Bundesjugendspiele als traditionelles Element in die Betrachtung mit ein.
Im Zentrum stehen die historischen und formalen Aspekte der Bundesjugendspiele, die didaktische Diskussion über Sinn und Umsetzung von Schulsportfesten sowie praxisnahe Gestaltungsmöglichkeiten für Schulen.
Das Ziel ist es, den Nutzen von Schulsportfesten als pädagogisches Instrument aufzuzeigen und ein konkretes, praxisbezogenes Konzept für ein "Olympisches Schulsportfest" zu erarbeiten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu sportpädagogischen Prinzipien sowie der Auswertung von Konzepten und praktischen Beispielen aus dem Schulsportalltag.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Bundesjugendspiele (alt und neu), eine Erörterung der Prinzipien zur Anfertigung von Sportfesten und die Vorstellung konkreter Beispiele aus dem Schulalltag.
Die Kernbegriffe umfassen Bundesjugendspiele, Schulsportfeste, Sportpädagogik, Wettkampf versus Wettbewerb und die praxisnahe Planung von Bewegungsevents.
Es dient als praxisorientierte Anwendung der theoretisch erarbeiteten Prinzipien und soll Lehrkräften konkrete Anregungen bieten, wie sportliche, spielerische und pädagogische Ziele im Unterricht verknüpft werden können.
Die Autorin hebt Kooperation als zentrales Element hervor, um den Fokus vom reinen Gegeneinander auf die Förderung sozialer Kompetenzen, wie Fairness und Rücksichtnahme, zu verschieben.
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